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Laufen & Yoga: ein Duo das hilft, in Bewegung zu bleiben

Wenn du in Bewegung bleiben willst und das auf eine ganzheitliche Art, könnte der folgende Artikel dir eine gute Kombination aufzeigen, wie du befreiende Bewegung mit zentrierender Bewegung zusammenbringst. Denn wer sich bewegt, bewegt sich auch im übertragenen Sinne.

Es gibt viele Arten, sich zu bewegen. Was auf allen Ebenen perfekt zusammen passt, ist die Kombination aus Laufen und Yoga.

Welche Vorteile dieses Duo im Gepäck hat, lest ihr in diesem Beitrag von Alexandra Franzen.

Laufen bringt unser Herz in Schwung – Yoga unseren Körper

Wer regelmäßig läuft, trainiert sein Herzkreislaufsystem. Unser Herz ist ein Muskel, der genauso wächst, wenn er richtig trainiert wird, wie jeder andere Muskel unseres Körpers. Ein größeres Herz kann mehr leisten und somit mehr Sauerstoff in den Kreislauf pumpen. Der Effekt: Unsere Organe und unser Gehirn werden besser versorgt und die Gefäße werden besser durchblutet.

Das hat wiederum zur Folge, dass die Gefäße elastischer bleiben und zum Beispiel der Blutdruck bei Stress, Ärger oder Wut nicht so in die Höhe schnellt, wie bei jemandem, dessen Gefäße unelastisch oder gar verstopft sind.

in-bewegung-laufenYoga schafft in unserem Körper Raum und bringt uns gleichzeitig wertvolle Kraft und Stabilität. Das heißt im Einzelnen: Wer regelmäßig Yoga übt, steigert seine Beweglichkeit, kräftigt und dehnt seine Muskeln und macht das gesamte Bindegewebe elastischer. Doch Yoga hat allein auf der körperlichen Ebene noch mehr zu bieten.

Durch ein bewusstes Atmen lernen wir, unser Atemvolumen auszuschöpfen und das sorgt wiederum für mehr Leistungsfähigkeit und verbessert die Regenerationsfähigkeit.

Eine regelmäßige Yoga-Praxis schult zudem die Fähigkeit, unseren Körper möglichst effizient zu belasten, das heißt, nur die Muskeln anzuspannen, die nötig sind – gerade für den Alltag und viele eingeschlichene Stress-Automatismen eine echte Hilfe. Wann sind wir im Alltag sonst noch richtig in Bewegung? 

Laufen befreit – Yoga zentriert

Viele Läufer sagen: Wenn ich laufe, fühle ich mich leicht und frei – und da ist auch was Wahres dran. Laufen funktioniert wie das Öffnen einer Mülltonne, die kurz vorm Überquellen ist. Durch die erhöhte Sauerstoffversorgung unseres Gehirns, wird aufgeräumt, sozusagen mal ordentlich durchgelüftet – und manchmal werden auch direkt ein paar oben liegende Brocken mit rausgepustet.

Das schafft ein Gefühl von Leichtigkeit und neue Kapazitäten. Wer regelmäßig läuft, der kennt das Gefühl: Man fühlt sich frischer im Kopf und ist wieder bereit für den Alltag mit seinen bevorstehenden Aufgaben.

Während das Laufen schnell für neue Kapazitäten sorgt, hilft Yoga, uns langfristig zu uns selbst zu führen. Es geht um Fragen wie: Wer bin ich fernab des durch strukturierten Alltags? Was sind meine wahren Bedürfnisse? Eine regelmäßige Yoga-Praxis lehrt uns den Unterschied zwischen in Bewegung sein und Loslassen und hilft uns, Ruhe und Sanftheit zuzulassen und bewusst wahrzunehmen, ohne die Dinge zu bewerten.

Man kann auch laufend „Yogieren

Yoga WaldSchon mal darüber nachgedacht, einige Prinzipien einer Yogastunde während des Laufens anzuwenden? Wenn nicht, probiert es unbedingt aus und spürt beim nächsten Laufen ganz bewusst in eure eigene Anatomie! Das hört lustig an, hilft aber sehr wirkungsvoll, um die eigenen „Baustellen“ zu lokalisieren und mal zu erfahren, wo es eigentlich nicht rund läuft.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich ganz schnell Spannung löst, indem ich an diesen Stellen mit einer bewussten Atmung loslasse.

Ein bewusstes Hineinspüren hilft aber vor allem auch in Bezug auf das eigene Schmerzempfinden. Wir empfinden einen Schmerz oft als undefinierbaren Klumpen.

Klassisches Beispiel: „Ich habe Rücken“. Wer seinen Körper bewusst wahrnehmen und demnach auch den Schmerz genau lokalisieren und differenzieren kann (sitzt er zum Beispiel im Muskel, im Skelett oder Bindegewebe?) unternimmt den ersten Schritt zur Heilung.

Denn wir kennen aus dem Yoga: Je konkreter wir unsere Aufmerksamkeit zu einem Thema senden, desto mehr Energie fließt dorthin. Wenn wir immer nur an den undefinierbaren, unangenehmen Schmerz-Knoten denken, wird er sich sicher nicht auflösen.

Wenn wir aber die (veränderten) Strukturen hinter unserem Schmerz wahrnehmen, setzen wir den Fokus auf die Ursache und der Knoten darf sich lösen.

Besuche auch gerne Alexandra auf ihrer Homepage www.spirit-your-life.de

 

Was sind deine Tipps für ein integrales Bewegungserlebnis? 


Noch mehr Inspiration für ein gesundes Leben:

 

Psychosomatik: Wie Körper, Geist und Seele sich die Bälle zuspielen

 

 

 

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