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Lebensfreude kennt kein Alter – wie du dir mehr Glück ins Leben holst

Heute geht es um die Lebensfreude, speziell wenn du um die 50 Jahre alt bist oder auch schon älter.  Gabriele Windisch hat es geschafft nach einigen Rückschlägen und allen Unkenrufen zum Trotz auch mit 50 nochmal richtig durchzustarten. Viele Menschen verlieren die  Lebensfreude, wenn der vermeintlich sichere Arbeitsplatz verloren geht.  Nicht so bei Gabriele.

Dieser Artikel  möchte dir Mut machen, immer an dich zu glauben und dich nicht von alten Glaubenssätzen oder gesellschaftlicher Ignoranz bremsen zu lassen. Gib Gas, Lebensfreude kennt kein Alter.

Weiter unten findest du 9 Tipps, wie das gehen kann.

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Mit 50 wurde mir der Job gekündigt. Sehr besorgte Menschen in meinem Umfeld machten mir wahrhaftig wenig Mut mit den Worten “in deinem Alter ist es schon schwer wieder was zu finden, da musst du nehmen was du bekommst”! In so einer Situation ist vielen nicht klar, dass Worte zerstören können.

Eine Stimme hat laut “NEIN” in mir geschrien aber dennoch war mir plötzlich klar: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich wusste, das ist meine Chance, die Chance auf Veränderung.
Mein hinreißender Sohn, der liebevoll meinte, mach dir keine Sorgen Mama, du weißt ja, alles im Leben hat einen Grund. Wie recht er hatte.
Nachdem ich zum letzten Mal im Büro war, habe ich mir auf dem Heimweg ein herrlich ausgiebiges Frühstück gegönnt und mir um 10:00 Uhr morgens “eat pray love” von Elisabeth Gilbert angesehen.
In diesem Moment genau das, was ich brauchte. Nie zuvor (und ich habe mir den Film nicht erst einmal angesehen) hinterfragte ich mich und was ich suchte so sehr.

Viel zu lange habe ich darüber nachgedacht was gut für mich sein könnte und was nicht, vor allem „was könnten die anderen dazu sagen“. Vor lauter Nachdenken habe ich am Ende nichts gemacht, außer darüber getrauert, dass ich wieder nicht das getan habe, was ich mir so schön ausgemalt hatte.

Ich ging zur Arbeit, hab mein Bestes als Mutter gegeben und das war’s dann auch schon. Aber eines Tages, und das war der Tag meiner Kündigung, ist etwas geschehen, was ich nicht erklären kann.Freiheit-lebensfreude-50

Plötzlich habe ich mich frei gefühlt und wusste: Das ist der Moment, meine Chance für Veränderung. Und Gott sei Dank, ich habe sie genutzt und das ist erst der Anfang!

Was für ein Freiheitsgefühl!

Ihr werdet es nicht glauben, aber ich war richtig glücklich. Keine Spur von Angst vor der Zukunft. Ein so völlig neues Gefühl des Vertrauens in mich und den lieben Gott, der mich scheinbar besser kennt und weiß, was für mich gut ist. Es war, als wäre ich erlöst worden und alle Last von mir abgefallen.

Nun hätte ich mich entscheiden können in meinem Leid zu ertrinken und mich von “in deinem Alter wirst halt nicht so leicht wieder was finden” runterziehen lassen können.

Das Gegenteil war der Fall.

Auf einmal waren all’ meine Wünsche und Träume, die für mich als alleinerziehende, voll im Beruf stehende Mutter fast in Vergessenheit geraten waren, wieder da. Laut und deutlich haben sie sich bemerkbar gemacht. Erfüllt von Glück und Tatendrang absolvierte ich erfolgreich zwei Ausbildungen und befinde mich, mittlerweile zwei Jahre später, wieder in einer festen Anstellung.

Man höre und staune, trotz meines Alters. Diese Zeit war ein Geschenk des Himmels an mich, ein Geschenk um MICH zu finden. Eines war zu diesem Zeitpunkt für mich klar: Ich wollte mich auf keine Kompromisse mehr einlassen. Für mich stand fest, ich bekomme, was ich mir wünsche.

Erst brachte ich ein Monat lang meine PC-Kenntnisse auf neuesten Stand. Anschließend habe ich eine Ausbildung im Human lebensfreude-50Resources Management erfolgreich absolviert. Da ich schon viele Jahre unter anderem in der Personalverrechnung tätig war, habe ich auch endlich meine Prüfung gemacht und das mit Auszeichnung.  Wer hätte das gedacht?

Im Nachhinein wird mir klar, wie mutig und ehrgeizig ich in den letzten zwei Jahren war. Und das erste Mal in meinem Leben bin ich richtig stolz auf mich.

Nie, zu keinem Zeitpunkt, habe ich mich „alt“ gefühlt. Ich hatte das Gefühl, ich kann alles schaffen und alles wird gut. In meinen Ausbildungen bin ich wunderbaren Menschen begegnet, was mir dann zwei Jobs zur Auswahl beschert hat. Man möchte meinen, in meiner damaligen Situation hätte ich nehmen müssen, was mir angeboten wurde.

Im Gegensatz aber zu früher habe ich sogar Jobangebote abgelehnt, obwohl die Bewerbungsgespräche nett und die Bezahlung akzeptabel waren. Aber, ich habe keine Freude empfunden. Beim Heimfahren dachte ich jedes Mal „da kommt noch was Besseres“, was sich später als wahr erwies.

Meine Intuition war richtig. Das Ende meiner Arbeitslosenunterstützung nahte, und es gab da schon den einen oder anderen Tag, an dem mich Panik ereilte. Früher wäre ich an so einer Situation verzweifelt und hätte wahrscheinlich genommen, was so kam.

Was tat ich also: Ich habe mich hingesetzt und gefragt: „Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?“ Mir wurde klar, gar nichts, die Welt würde sich trotzdem weiterdrehen. Ich müsste vielleicht vorübergehend bei meiner Schwester oder Mama wohnen – gar nicht so schlimm, oder?

Das hat mir sehr geholfen und ist mittlerweile meine Frage, die mir immer wieder hilft, wenn es mal ausweglos erscheint.

Was ist das Schlimmste, das passieren kann?

Meistens kommt man schnell zu dem Schluss, dass nichts wirklich Schlimmes passiert. Und wenn man sich das klar macht, wird der Geist plötzlich wach, und die Ideen oder Lösungen kommen von ganz alleine, zumindest ist das meine Erfahrung.

Intuitiv schreibe ich, intuitiv male ich und schmiede Pläne für mein eigenes Lädchen, in dem ich mich voll und ganz entfalten kann. Ich habe tatsächlich, nicht so wie früher, nach meinem Fulltime Job noch Energie für meinen Traum. Der Gedanke daran erfüllt mich mit einer Wärme und Freude, dass ich bald schon den Schlüssel im Schloss zu diesem, meinem eigenen Lädchen umdrehen werde. Und lebensfreude-50genau das ist es. Die Leidenschaft! Ein Traum, für den man brennt, treibt einen an. Da werden Kräfte mobilisiert, wie man sie schon lange nicht mehr oder vielleicht sogar noch nie gespürt hat.

Ich hab mir schon ein Bild ausgedruckt und in einen schönen Rahmen gegeben, wie mein Lädchen aussehen soll. Und jeden Tag, wenn ich es mir ansehe, fühle ich, wie ich strahle.

 

Hier möchte ich meine besten 9 Tipps mit dir teilen, wie du dir deine Lebensfreude erhälst oder wiederfindest

Tipp 1: Je gelassener du bist, desto eher tritt ein, was du dir wünscht.

Tipp 2: Verlier deine Träume nicht aus den Augen, sie werden wahr, je konkreter sie sind. In meinem Fall habe ich mir ein großes Plakat gemacht, mit all den schönen Dingen, die ich noch tun und sehen möchte bzw. wo ich mich sehe.

Tipp 3: Sei authentisch

Ein Beispiel dazu. Ich ließ meine Bewerbungsfotos höchst professionell beim Fotografen machen. Haare gestylt, Businessstyle mit Trachten-Gehrock, eine Haltung, wie es im Internet für Bewerbungsfotos empfohlen wird. Ich sag euch, das sah grauenhaft aus. Mir war sofort klar, DAS bin ich nicht mehr. Ich brauche ein Foto, das MICH zeigt, wie man mich bekommt und wie ich HEUTE bin.

Nach 100 Bewerbungen habe ich auf die empfohlene Form der Bewerbung verzichtet, und auch hier eine sehr authentische Form gewählt. Und siehe da, ich bekam einen Job.

Tipp 4: Lass dir von NIEMANDEM einreden, dass es Blödsinn ist, was du dir vorstellst. Alles ist möglich, solange du es mit Leidenschaft verfolgst. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Brenne für das, was du liebst!

Tipp 5: Solltet ihr auch in eine missliche, scheinbar ausweglose Situation kommen, lasst den Kopf nicht hängen. Fragt euch: Wie kann ich diese Zeit für mich nutzen; um endlich meine Träume wahr werden zu lassen?

Viele werden sagen „Ja, so einfach ist das nicht“. Das stimmt, es nicht einfach. Es erfordert Mut zum ICH, und ich bin so dankbar, dass ich das endlich erkannt habe.

Tipp 6: Keine Ausreden mehr à la “Ich hab kein Geld”, “Ja, so einfach ist das nicht, weil…” – Glaubt mir, ich kenn das alles, habe ich lange genug praktiziert.

Tipp 7: Ehrlich zu sich selbst sein, eigene Stärken und Schwächen erkennen, die Stärken fördern, die Schwächen annehmen und nicht so streng zu sich selbst sein. Man darf Fehler machen, man darf Rückschläge haben, solange man sich nicht entmutigen lässt.

Tipp 8: Tun! Ich habe immer viel nachgedacht und am Ende nichts getan. Das bringt einen nicht weiter. Ich selbst habe mich irgendwann dabei ertappt, dass ich eigentlich nur viel und schön reden kann, aber immer zu feige war, um zu tun.

Tipp 9: Glauben – Das Leben, ihr Lieben, ist schön. Mein Leben war immer eine Herausforderung, aber genau das hat mich dahin gebracht wo ich heute bin, das weiß ich jetzt. Ich bin sicher, meine Träume werden wahr. Schritt für Schritt komme ich näher, und dieser Weg ist wunderbar.

Vergesst also nicht, das Leben ist erst zu Ende, wenn es zu Ende ist, und davor gibt es noch viele schöne Momente zu erleben!

Von Herzen,

Gabriele Windisch

 

Bist du vielleicht in einer ähnlichen Situation? Hinterlasse doch einen Kommentar.

 


 

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