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Lebst du schnell oder langsam ? Wie du deinen eigenen Rhythmus findest

Stille braucht Rhythmus. Vergiss starre Zeitplanung und geplante Entschleunigung.

Entschleunigung ist gut für die einen, nicht aber für jeden.

Ich lebe ein aktives Leben und finde es wirklich wunderbar, dass manche Dinge schnell passieren.  Zum Beispiel finde ich ein schnelles Internet wichtig und toll. Ich finde es auch großartig, dass im Falle eines Falles der Notarzt in wenigen Minuten schnell vor Ort ist, und ich finde es sensationell, bei Bedarf in kurzer Zeit große Entfernungen zurücklegen zu können.  Aktiv sein heißt wachsen, lernen und entwickeln. Unsere jetzige Kultur und Gesellschaft ist ja auch das Ergebnis von aktiven Menschen.

Auf der anderen Seite ist längst bekannt, dass es nicht unbedingt gut und gesund ist, ausschliesslich auf der aktiven Seite zu leben.   

Der Körper braucht seine Erholungsphasen und auch der Geist fordert seine Auszeiten. Wenn der Geist keine Ruhephasen bekommt, schaltet er auf standby und macht nur noch das Notwendigste.

Die Kreativität nmmt ab, und unser Kopf denkt immer nur dieselben Gedanken, weil vor lauter Überreizung das Gehirn nicht in der Lage ist, neue Gedanken zu fassen.

Ruhe und Erholungsphasen bekommt unser Geist  allerdings leider nicht im Schlaf, denn im Schlaf ist das Gehirn mit abspeichern, aussortieren, festlegen von Erinnerungen und verarbeiten auf Hochtouren beschäftigt.

Schlaf ist ein sehr komplexes Zusammenspiel von lebenswichtigen Körperfunktionen, ohne die der Mensch nicht überleben kann. Es ist schon erstaunlich, was unser Körper alles leistet, während wir einem neuen Tag entgegen schlummern.

Yoga and meditation. Silhouette of man in moontains.Um seinen Geist immer wieder eine echte Erholungsphase zu gönnen, gibt es viele Methoden, für die einen ist es Meditation, für die anderen Sport, für viele andere ist es Yoga oder einfach nur die Gartenarbeit oder eine Runde mit dem Hund gehen. 

Aber  ein ausschliesslich entschleunigtes, dauergechilltes Leben ist genauso wenig gesund und befriedigend wie dauerhaft nur schnell und aktiv leben. Das eine kann ohne das andere nur mit halber Kraft existieren.

Wichtig ist eine Ausgewogenheit zwischen schnell und langsam leben. Nur dann kannst du dein Potential wirklich voll nutzen. Da sind sich Hirnforscher, Zeitexperten und Sozialforscher einig.

Der Zeitforscher Karlheinz Geissler:  Energie entsteht erst durch den Wechsel von Aktivität und Passivität. 

Also nicht durch Ruhe laden wir unsere Energien wieder auf, sondern durch den klugen Wechsel von Anspannung und Entspannung.  Auch im Sport ist dieses Stress Konzept - Rauchender KopfPhänomen zu beobachten.

Karlheinz Geissler ist ausserdem der Meinung, dass es enorm wichtig ist,  dass wir spätestens alle sieben Tage auf unsere eigene innere Bühne gehen müssen, um zu schauen, was wir die letzte Woche so gespielt haben. Also mindestens einen Tag inne halten und dabei auch ein bisschen Rückschau betreiben.

Das ist wichtig für das Wohlbefinden und die Ausgeglichenheit.  Schwierig in Zeiten der Dauer-Ereichbarkeit. Aber vielleicht findest du für dich einen Weg.

Wege für eine gesundere Lebensweise und Lösungen für ökonomischere Arbeitsformen liegen also scheinbar im klugen Umgang mit der Zeit.

Wenn du abends erschöpft ins Bett fällst und dich fragst „Was habe ich eigentlich den ganzen Tag gemacht ?“, dann hast du zu wenig Pausen gemacht, zu wenig aktiv entspannt.

Wir brauchen Zeiten des Auf und Ab.  Pausen, Umwege, aber eben auch mal Stress und Eile. 

Ein professionelles Zeitmanagement wie das der führenden deutschen Zeitmanagement-Expertin,  Cordula Nussbaum zum Beispiel kann dir helfen, deinen Rhythmus zu finden. Deine wertvolle Zeit zu strukturieren und effektiver zu nutzen.  Das Ziel sollte aber sein, damit mehr Ruhezeit zu generieren und nicht noch mehr Zeit für mehr Arbeit freizuschaufeln.

Ich persönlich stelle fest, dass es sehr wichtig ist, seinen eigenen Aktiv-Passiv-Rhythmus zu kennen, zu spüren und zu leben.  Mir zum Beispiel fällt es schwer,  8 Stunden auf gleichbleibendem Niveau durchzuarbeiten. Ich kann zwei, drei Stunden hochkonzentriert effektiv so viel wegarbeiten, wie andere in 5 Stunden – dann aber brauche ich eine regenerierende, echte Pause. Das können auch mal nur 10 Minuten sein. Aber 10 Minuten echte Pause. Also kein WhatsApp, kein Facebook, kein Telefonat mit der Familie und auch kein schneller Blick in den Kalender.  Viele sind in ihren Pausen gedanklich noch bei den Projekten,  die sie gerade beiseite gelegt haben oder bei dem, was sie heute noch erledigen müssen.

Mein Ziel in den Pausen ist es: einfach mal ruhig werden, innehalten, im Hier und Jetzt atmen.  Je ruhiger ich werde, um so produktiver bin ich danach. 

Sind die Pausen zu lange, werde ich nervös und unruhig.  Oder total faul.

Wir wissen es alle: die meisten arbeitenden Menschen arbeiten zu viel. Der Stresslevel ist bei den meisten Menschen in unserem Land besonders hoch. Der Rhythmus des Lebens ist hier ausgehebelt.  Und dann bleibt neben dem Job einfach zu wenig Zeit, um anderen Dingen nachzukommen, um die man sich doch eigentlich mehr kümmern möchte. Wenn Familie, Freunde, Freizeit und auch Erholung zunehmend auf der Strecke bleiben,  solltest du dringend etwas für dein Energiegleichgewicht tun.

Das könnte zum Beispiel eine Woche lang ein regenerierendes Stille-Retreat sein.  Oder eine schöne Reise.

Wer einen dauerhaft energetisierenden Energielevel erreichen möchte, sollte also gut auf sich aufpassen und einen ausbalancierten Aktiv und Passivwechsel pflegen. Und eine gute Ernährung, die auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist, unterstützt dich sicher auch dabei.

Für den schnelles Slow-down-Quickie gibt es hier 4 Maßnahmen für einen guten Energiewechsel:

1-Weg mit dem Stress

Diese Entspannungsübung geht schnell und ist sehr effektiv.

Nimm alle negativen Gefühle, allen Stress und all das, was dich belastet und schüttel es kräftig aus deinem  Körper.

Schüttel jeden Teil Deines Körpers kräftig durch, bis die Belastungen verschwinden, und du  wieder frisch und entspannt dem Alltag trotzen kannst.

2-Luft anhalten

Auch diese Übung lässt sich meist problemlos zwischendurch einschieben.  Und so geht’s:

ca. 15 Sekunden langsam einatmen, also ein Atemzug,

15 Sekunden die Luft anhalten,

atme dann langsam etwa 15 Sekunden lang aus.

3-Der Blick in die Ferne

Durch die Arbeit am Computer ist der Blick ständig auf den Bildschirm fokussiert. Wende deinen  Blick regelmäßig weg vom Bildschirm Richtung Fenster und suche einen Punkt in der Ferne. Was ist das Weiteste, das du mit bloßem Auge erkennen kannst?

4-Entspannungsübung „Zwei Minuten“:

Der Name sagt schon alles: Diese Übung lässt dich in zwei Minuten „runterkommen“ und bremst den stressigen Gedankenfluss.

Halte deine  Hände vor dein Gesicht und schließe dann die Augen. Hole eine schöne Erinnerung in deine Gedanken. Das können Bilder vom letzten Urlaub oder andere Ereignisse und Erlebnisse sein, die in dir positive Emotionen wecken.

Atme dann tief ein, so dass sich der Bauch wölbt (Bauchatmung). Luft anhalten und wieder langsam ausatmen. Mache das Ganze etwa fünf Mal.

Wer eher den Kick in die Aktivität sucht, der wird hier fündig:  Tschüss, Frühjahrsmüdigkeit! – die besten Tipps für ein waches Lebensgefühl.

Wie schaffst du dir Pausen?  Wir freuen uns auf deinen Kommentar. 

 


 

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