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Let’s Rock Your Brain: Wie du anhaltende Veränderung für dich schaffst – Teil 1

Fünf Erfolgsfaktoren, wie du dein Gehirn zum Verbündeten machst, wenn du eine Veränderung in deinem Leben maifestieren willst.

Um die eigenen Ziele in den verschiedenen Lebensbereichen wie Gesundheit, Erfolg sowie berufliche und private Beziehungen dauerhaft zu erreichen, ist oft eine Verhaltensänderung notwendig.

Bei Firmen-Coachings werde ich häufig gefragt: „Wie kann die Nachhaltigkeit von den Coaching-Massnahmen und Veränderung gewährleistet werden?“ Gute Frage, denn wer hat es nicht selbst schon erlebt, Veränderungen nicht beibehalten zu haben bzw. sich „plötzlich“ in alten Verhaltensmustern wiederzufinden. In diesem Artikel erfährst du fünf  Erfolgsfaktoren, wie du dir dein Gehirn zum Verbündeten machst und somit einerseits schneller lernst und andererseits die Veränderungen nachhaltig beibehältst.

Die fünf Erfolgsfaktoren gehen auf die Erkenntnisse der Lernpsychologie, Neurophysiologie und Neuroplastizität zurück. Zur Verdeutlichung hier ein vereinfachtes Bild:

veraenderung-gehirnStell dir vor, die Nervenbahnen in deinem Gehirn sind auf eine bestimmte Art und Weise verschaltet, und dein gewohntes Verhalten ist auf einer Art Datenautobahn angelegt. Wenn du nun ein neues Verhalten lernst, werden deine Nerven neu verschaltet und neue Nervenbahnen angelegt, die zunächst eher mit kleinen Trampelpfaden zu vergleichen sind.

Die 5 Erfolgsfaktoren lassen dein Gehirn förmlich „britzeln“ und helfen dir sowohl neue Nervenbahnen anzulegen als auch aus den frischen Pfaden neue Datenautobahnen zu formen, die sich dann als neues Verhalten etablieren. Altes von dir unerwünschtes Verhalten „verödet“ und wird mit der Zeit ganz ersetzt. Hast du Lust, dann mach dir die 5 Erfolgsfaktoren zu Nutze und lass es rocken!

1: Entschluss & Motivation – ein Feuerwerk der Freude

ENTSCHLUSS: Welches neue Verhalten wünscht DU dir? Ich kann es nicht genug betonen, DU musst (und das schreibe ich hier bewusst, wenn ich auch sonst kein Fan von „müssen“ bin) es wirklich selbst wollen. Es nützt nichts, wenn es dein Chef, dein Partner, dein Arzt, die Gesellschaft etc. es von dir wollen. Also: Welches neue Verhalten willst DU wirklich in deinen Leben etablieren?

MOTIVATION: Das führt mich direkt zu nächsten Frage: WARUM möchtest du das neue Verhalten/ eine Veränderung in deinem Leben etablieren?  Was ist dein heiliger/tiefer Grund, dass du dieses neue Verhalten leben möchtest?

Was treibt dich wirklich aus tiefsten Herzen an und ist nicht nur eine Karotte, der du im Außen hinterherjagst. Das kann dein Kind sein, deine berufliche Mission, ein Lebenstraum… Was ist es für dich?

FREUDE: Es kommt nicht von ungefähr, dass wir z.B. Sportarten oder Musikinstrumente leichter erlernen, die uns wirklich Freude bereiten. Wenn wir Freude empfinden, “feuert“ unser Gehirn Botenstoffe ab, die unsere Nervenzellen sich leichter und schneller vernetzen lassen.

Was bereitet dir Freude an deinem Ziel bzw. neuen Verhalten und vor allem auch auf dem Weg dahin? Du kannst dich für kleine Erfolgserlebnisse auf dem Weg z.B. mit deinem Lieblings-Nachtisch belohnen oder einen grösseren Meilenstein mit deiner Familie oder Freunden feiern.

2: Einsicht: Öffnet das Feld der neuen Möglichkeiten 

veraenderung-erreichenErwachsene lernen über Einsicht und Verstehen. Dadurch werden das innere JA bzw. der Entschluss (s. auch Punkt 1) vertieft, gleichzeitig wird Neues mit bereits Gelerntem verknüpft und neue Handlungsoptionen eröffnen sich.

Reines Verstehen reicht in den meisten Fällen aber noch nicht aus, um eine dauerhafte Veränderung zu erreichen, wie du vielleicht selbst schon nach dem Lesen eines tollen Ratgeber-Buches bzw. dem Besuch eines Wochenend-Workshops festgestellt hast.

Es ist aber ein wichtiger Startpunkt oder Meilenstein auf dem Weg der Veränderung. Deshalb eigne dir zu deinem neuen Verhalten so viel Erkenntnisse und Wissen an wie möglich und setze es in Zusammenhang, mit dem was du bisher weißt. Und wisse gleichzeitig, dass das noch nicht alles ist.

3: Visualisierung – Im Kontakt mit deinem zukünftigen Ich

Jetzt kommt ein Tipp, der z.B. im Leistungssport verwendet wird. Wenn wir unser neues Verhalten visualisieren (4), werden in unserem Gehirn die gleichen Nervenbahnen befeuert, als wenn wir die Handlung tatsächlich ausüben. Visualisiere also dein Ziel und dein neues Verhalten und die Veränderung. Lade es gleichzeitig mit positiven Gefühlen der Freude auf und erlebe es auf so vielen Sinneskanälen wie möglich (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen/Schmecken).

Damit hilfst du deinen Gehirn  aus den frischen „Trampelpfaden“ neue „Datenautobahnen“ werden zu lassen. Entwickle eine Routine, z.B. 10 min am Morgen bevor du in deinen Tag startest. Es hilft, wenn dein Gehirn noch im Alpha-Zustand ist.

4: Aktion & Erfahrung – Es gibt nichts Gutes, außer man tut es…

veraenderung-machenJetzt  ist es an der Zeit, wirklich ins Handeln zu kommen und die neuen Verhaltensweisen zu umzusetzen. Handle so, als wärst du schon dein neues Selbst. Meinen Coaching-Klient*innen rate ich immer, erstmal mit kleinen Schritten anzufangen, z.B. in einem sicheren privaten Umfeld und nicht gleich bei der herausfordernden nächsten Vorstandssitzung damit anzufangen.

Wichtig ist die Reflektion, was lief gut, was lief nicht so gut. Feiere deinen Mut und kleine erste Erfolge. Und dann geh Schritt für Schritt weiter zu etwas herausfordernderen Situationen.

  1. 5. Wiederholung & Korrektur – die Königsdisziplin auf deinem Weg zum Change-Pro

Jetzt kommen wir zu einem der wichtigsten und herausforderndsten Punkte – die WIEDERHOLUNG:

Dranbleiben und üben, üben, üben… In Zeiten der schnellen Bedürfnisbefriedigung sind wir das nicht mehr gewohnt. Vergleiche es mit dem Erlernen eines neuen Sports, Musikinstruments oder gar deinem Laufen-lernen als Kind. Hinfallen und Fehler gehören dazu. Steh auf, rück dein Krönchen gerade und KORRIGIERE, wenn etwas nicht so gut lief. Du kannst die korrigierte Fassung gleich wieder in deine Visualisierung für dein Veränderungs-Ziel einbauen.

Wie du siehst, greifen die einzelnen Punkte immer wieder ineinander und verstärken sich gegenseitig!

Ich bin neugierig: Welche Erfahrungen hast du auf deinem ganz persönlichen Verhaltensänderungen gemacht? Was hat dir geholfen?

Freue dich schon auf meine Folgeartikel. Darin gehe ich mehr auf die Hintergründe, Hindernisse und deren Überwindung ein.

Klare Entschlüsse, Freude und Dranbleiben an deinen Veränderungen wünscht dir,

Annette Freund

FREUND INSPIRED MOVE

Annette Freund ist Gründerin und Managing Director der Unternehmensberatung FREUND INSPIRED MOVE in der Schweiz. Sie begeistert sich für Veränderungsprozesse: Strong Individuals! Reforming Teams! Transforming Organizations!

Sie ist im deutsch- und englisch-sprachigen Raum tätig.

www.inspiredmove.ch

 

Inspiriert durch:

  • Simon Sinek – Know your why
  • Angela Duckworth , James Gross – Self-Control and Grit: Related but Separable Determinants of Success
  • Joe Dispenza – Evolve your brain
  • Sebastian Purps-Pardigol – Führen mit Hirn
  • Dr. Joe Dispenza – Breaking the habit of being yourself
  • ———humantrust

     

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