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Liebe dich in deinem Körper, wie du jetzt – in diesem Moment – bist!

Wie gefällt es dir deinem Körper? Kannst du dich in diesem Augenblick so akzeptieren und von Herzen lieben, wie du bist? Oder möchtest du vorher erst einiges an dir ändern? So viele Frauen hadern mit ihrem Körper. Die Expertin und Coach für Selbstliebe, Natalie Barth war  selbst lange Zeit mit ihrem Körper unzufrieden und gibt dir hier wegweisende Wahrheiten, wie du mit dir und deinem Körper wieder in eine liebevolle Beziehung kommen kannst.

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liebe-deinen-koerper Ich gehörte auch lange zu den Frauen, die mit ihrem Körper unzufrieden sind. Ich konnte mich nicht wertschätzen, wie ich war. In meinem Fall ging es in erster Linie um die Figur, die mich immer wieder an den Rand eines Nervenzusammenbruchs manövrierte.

Wirklich lieben konnte ich meinen Körper selten. Auch wenn ich in meinem Umfeld nachfragte, gab es wenige Frauen, die sich wirklich attraktiv empfanden und mit sich und ihrem Körper in Frieden und Einklang lebten. Es musste immer noch etwas optimiert werden, bevor man sich selbst als schön bezeichnen mochte, oder man fand sich einfach resigniert mit dem jeweiligen Zustand ab.

Erst kürzlich bin ich wieder einmal über die Begriffe «Fatshaming» und «Bodyshaming» gestolpert, was genau ausdrückt, was so viele Frauen empfinden: Tiefe Schamgefühle für ihren Körper, der nicht (mehr) so ist, wie er «sein sollte». Wer definiert eigentlich was «sein sollte»? Haben wir uns das schon einmal gefragt?

Kannst du deinen Körper tatsächlich erst dann lieben, wenn er eine bestimmte Bedingung erfüllt? Wenn er einem Ideal entspricht, das mir von außen vorgegeben wird? Warum darf das, was jetzt gerade ist, nicht einfach sein?

Und wie wäre es mit bedingungsloser Selbstliebe?

deinem körperKeinerlei Vorgaben, wie es sein sollte. Lieben, was jetzt gerade da ist. Auch deinen Körper – genau SO, wie er ist. Das wäre doch mal eine revolutionäre Sichtweise in unserer Zeit, wo so viele etwas anderes sein wollen, als sie sind!

Der Weg klingt paradox, ist aber wirklich nachhaltig: Anerkennung und Liebe für den Ist-Zustand führen zu langfristiger Transformation. Diese kann sich in äußerlichen Veränderungen zeigen, muss sie aber nicht. Vielleicht zeigt sie sich auch einfach darin, dass du dich so wertschätzen und lieben lernst, wie du bist.

Stell dir vor, deinen Körper wie einen Lebenspartner zu sehen. Zeigst  du ihm immer wieder, wie unzufrieden du mit ihm bist, wie abstoßend du ihn findest und dass du ihn erst richtig lieben kannst, wenn er noch einiges an sich ändert?

Wird dein Partner dadurch motiviert und bestärkt, fühlt er sich von Herzen geliebt? Oder passiert eher das Gegenteil? Er fühlt sich abgestoßen, ungeliebt, gedemütigt, traurig und energielos?

Ich habe vor einiger Zeit beschlossen, meinen Körper so anzunehmen und zu lieben, wie er ist.

Ich hatte es aufgegeben, abnehmen und meine Cellulitis besiegen und noch anderes „korrigieren“ zu wollen. Manche Dinge haben sich seit dieser Zeit verändert und manche nicht.

Was ich aber seit dieser Entscheidung für „bedingungslose Selbstliebe“ gelernt habe, ist meinen Körper anders wahrzunehmen und wirklich auf ihn zu hören.

Ich spüre heute, wann mir etwas gut tut und wann nicht, zum Beispiel beim Essen.

Die Leidensgeschichte, die viele Frauen in Verbindung mit der Ernährung erleben, habe auch ich jahrelang durchgemacht. Ich war noch ein Teenager, als ich meine erste Diät machte und hasste meinen Körper.  Eine Zeitlang hatte ich mich für die Varianten «Essen und danach Erbrechen» oder «Tagelang diszipliniert essen, dann Fressanfälle, danach wieder exzessives Sportprogramm» entschieden.

Eine Top-Figur, die richtigen Zahlen auf der Waage und auf dem Kleideretikett waren für mich eine absolute Voraussetzung um mich schön, glücklich und zufrieden zu fühlen. Aber ich konnte diese Art zu leben nicht dauerhaft durchhalten.

liebe-deinen-körper

Schuldgefühle zogen mich immer mehr in die Spirale von Selbstverachtung, Resignation und Lieblosigkeit mir selbst gegenüber – «Fatshaming» und «Bodyshaming» auf ganzer Linie. Ich wusste keinen Weg mehr, um gesund und dauerhaft abzunehmen. Ich war buchstäblich müde vom Gedankenkreisen um mein Aussehen und meine Gesundheit.

Um aus diesem System aus zu steigen, habe ich zuerst Fotos von mir gemacht  – ohne Kleidung, denn ich wollte sehen, wie ich wirklich zum momentanen Zeitpunkt aussehe. Ohne mich zu verurteilen oder mich schuldig zu fühlen. Nur um den Ist-Zustand ehrlich festzuhalten und ihn anzuerkennen.

Dann suchte ich nach Frauen, die in etwa meine Figur hatten oder noch mehr wogen: Plus-Size-Models, Schauspielerinnen, Moderatorinnen und andere, die ich bewunderte. Ich beschäftigte mich damit, was diese Frauen so einzigartig macht, so anziehend, ausdrucksstark, charismatisch und zufrieden, obwohl sie nicht den anerkannten Normen von Schönheit entsprachen.

Dabei ist mir eine Gemeinsamkeit aufgefallen:

Diese Frauen machen etwas aus ihrem Leben, das sie begeistert. Und sie sind einfach sie selbst – egal, was andere von ihnen halten. Sie leben, lieben, lachen, zeigen alle Arten von Emotionen und schämen sich nicht,  sondern stehen zu dem, was sie sind.

Das faszinierte mich im Lauf der Zeit so sehr, dass ich beschloss, an meinem Leben an sich etwas zu ändern. Ich stellte mir Fragen, die mit meinem Aussehen gar nichts zu tun hatten: «Macht mich mein Beruf glücklich? Was begeistert mich? Wann vergesse ich die Zeit? Tun mir die Menschen in meinem Umfeld gut oder ziehen sie mich eher nach unten? Was bewirke ich durch mein Leben für andere auf diesem Planeten? Macht mein Leben – so wie es jetzt ist – für mich Sinn?»

Ich traf mit der Zeit Entscheidungen, die ich mir vorher nicht zugetraut hatte: Ich kündigte meinen Job und begann eine neue Ausbildung. Ich lernte Yoga, einfach weil es mir gut tat und nicht, weil ich etwas erreichen wollte. Ich baute täglich Dinge in meinen Alltag ein, die mich glücklich machten. Je mehr ich auf mein seelisches Wohlbefinden achtete, desto mehr hörte ich wieder meinen Körper sprechen.

In Bezug auf das Thema Essen hat sich dies in Hunger- oder Sattgefühl bzw. Abneigung oder Lust auf etwas Bestimmtes ausgedrückt. Diese Signale nahm ich früher oft gar nicht mehr wahr. Jetzt aber schenke ich meiner Intuition wieder mehr Vertrauen und entscheide aus der Situation heraus, was und wie viel ich essen möchte, ohne mich gedanklich zu beschränken.

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Das Gleiche mache ich mit Sport: „Welche Art Bewegung macht mir wirklich Freude?“ und nicht: „Was hilft am schnellsten, eine bestimmt Zahl auf der Waage zu erreichen?“

Es geht niemals nur um die Figur oder ums Abnehmen, wenn wir mit uns unzufrieden sind.

Es geht um unser Innerstes und darum, ob wir das Leben leben, das uns glücklich macht

Lernen wir, den Ist-Zustand zu akzeptieren und sogar noch einen Schritt weiter zu gehen: Bedingungslose Selbstliebe! Erkunden wir, was uns wirklich und von Herzen begeistert, was uns guttut und ein Lächeln in unser Gesicht zaubert! Denn dann heilen wir uns selbst, vorgegebene Normen werden unwichtig. Dann kannst du deinen Körper tatsächlich als besten Freund spüren.

Ich freue mich auf deine Gedanken hierzu und wünsche dir von Herzen, dass du dich und deinen Körper lustvoll und mit Freude erlebst.

Werde zur Schöpferin deiner Selbstheilung & entdecke das Vertrauen in die Weisheit deines Körpers!
Mit meinen Vorträgen, Workshops und Coachings begleite ich Frauen in die Selbstheilung, in die Selbstliebe und in die Lebensfreude. Ich freue mich, wenn ich auch dich begleiten darf!
Mein Wunsch für dich: 
Vereine Körper, Geist & Seele.
Lebe deine kreative Weiblichkeit.
Heile dich selbst.
Deine Natalie
+++

Suchst du noch die Gemeinschaft von anderen Frauen, die wach und liebevoll mit sich selbst und anderen umgehen?


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