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Mehr Liebe in der Liebe: Mitfühlend zum besserem Liebhaber

Eines meiner Angebote sind Intimmassage-Workshops für Männer und Frauen. Obwohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer sehr engagiert bei der Sache sind, fällt mir immer wieder auf, dass eine Menge aufgestaute Wut und Enttäuschung mitschwingen. Vor allem, wenn ich darauf hinweise, sich möglichst vorsichtig an empfindliche Stellen zu nähern, fallen Bemerkungen: „Dann weiß er mal, wie das ist.“ Oder „Immerhin mach ich überhaupt was, sie kann sich ja auch mal bemühen.“

Mehr Liebe und Lust statt Rache und Frust

erotikSolche Äußerungen muss ich fast zwanghaft kommentieren. Ich habe es zwar nicht in der Hand, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops mit dem Gelernten tun, doch meine Absicht ist es, mehr Einfühlungsvermögen, Spaß, Abwechslung und Lust in das Liebesleben anderer Menschen zu bringen. Die Techniken und die Kommunikationsmethoden sollen das fördern und nicht als Waffe verwendet werden.

Meine Frage ist dann immer: „Und du glaubst, dass Rache sich luststeigernd auswirkt?“

Dann kommt ein Darüber- Hinweglachen oder ein betretenes Zurückrudern. „Nein, so war das natürlich nicht gemeint.“

Sex: häufig zur Machtdemonstration missbraucht

Es ist traurige Realität, dass viele Menschen Sex zur Machtdemonstration missbrauchen. Die Frau enthält dem Mann den Sex vor (oder umgekehrt), der Mann nimmt sich nur das, was er gerade braucht, ohne auf die Bedürfnisse der Frau zu achten (und umgekehrt). Das sind die Stereotypen der missbräuchlichen Sexualität. Damit sind die ganzen gewaltvollen Praktiken der Macht noch gar nicht gemeint. Nur die Dinge, die sich täglich abertausende Male in Beziehungen abspielen.

Muster und Dynamiken, die eins Verliebte entfremden

Im Kleinen sind diese Machtspielchen vielleicht noch nicht einmal so dramatisch. Doch wenn sich diese Muster erst einmal in einer Beziehung etabliert haben, werden daraus ganz schnell destruktive Dynamiken, die nicht leicht zu durchbrechen sind. Denn diese Dynamiken produzieren Verletzungen, die sich immer weiter steigern, bis das Fass irgendwann überläuft. So kommt es, dass Männer ihre Frauen hassen und verachten, weil sie sie sexuell aushungern, und Frauen ihre Männer hassen, weil sie sie demütigen und übergehen. Natürlich gilt das in allerlei vielfältigen Varianten. Das Ergebnis ist ein Verlust auf Kosten beider Seiten. Die Frau verwehrt durch ihr Verhalten, dass sie umworben und verehrt wird, und der Mann verwehrt es sich, begehrt und verführt zu werden. Diese Dysbalance setzt kann sich im Alltag fortsetzn und so entfremden sich zwei Menschen, die sich einst einmal liebten.

Wieder Mitfühlen lernen und zum zugewandten Liebhaber werden

erotik kerzenDiese Dynamik muss jedoch nicht bis zum Äußersten weitergeführt werden. Deshalb stelle ich ganz bewusst die Frage, ob Rache tatsächlich Veränderung herbeiführen wird. Denn nichts anderes ist es, wenn wir unsere Partner mit den besten Absichten (etwa, uns schön zu verwöhnen) verletzen, und dies mit Härte zu übergehen, als mitfühlend zu lernen. Das Mitfühlen macht uns nicht zu unfähigen Weicheiern, das Lernen nicht zu ahnungslosen Schwächlingen. Vielmehr macht es uns zu zugewandten Liebhaber*innen und kundigen Führer*innen. Das gilt für beide Geschlechter!

Was also tun, wenn wir diese und ähnliche Muster bei uns erkennen?

Ganz einfach: Wir hören auf, uns beim anderen zu rächen!

In einer ruhigen Minute: “Schatz, lass uns mal darüber reden!”

Um das zu tun, ist es wichtig, dass wir beobachten, was nicht ganz rund läuft. Und dann ändern wir unser Verhalten und vielleicht ist auch das eine oder andere Gespräch nötig. Dabei sind Vorwürfe völlig fehl am Platz. Und ein Aufwiegen, wer wem schon wie oft weh getan hat, oder etwas vorenthalten hat, bringt einen dabei auch nicht weiter. Wenn wir etwas ansprechen wollen, hat es sich meist bewährt, das nicht in der Krisensituation zu tun, sondern in einer ruhigen Minute. Und es hilft, wenn wir davon ausgehen, dass unser Partner nur das Beste für uns will. Sollte das nicht der Fall sein, steht wahrscheinlich eh im Raum, dass da etwas ganz anderes nicht stimmt.

Dein Partner ist kein Vorurteil, sondern der einzigartige Mensch, den du liebst

erotik himmelAußerdem fällt mir auf, dass die Vorurteile, die wir über Geschlechter haben und damit auch über unsere Partner, ganz häufig verschleiern, was in der Tat da ist. Die Parolen, die mit „Männer sind…“ und „Frauen sind…“ beginnen, helfen in der individuellen Situation keinen Meter weiter, sondern missachten das, was an Liebe und Menschlichkeit vorhanden sein kann.

Auch in den Workshops kommen wir ganz schnell darauf, dass jeder Partner und jede Partnerin doch völlig anders ist. Natürlich gibt es Gemeinsamkeiten. Doch die sind häufig so allgemein, dass man auch sagen könnte: „Wir atmen alle, also sind wir Lebewesen.“ Bei einem meiner letzten Workshops etwa kamen wir auf völlig unterschiedliche Lösungsansätze: Für einen Teil der Teilnehmer*innen war es richtig, ihre Partner mehr zu ermutigen, bei anderen ging es eher darum, dass das Sexleben ein bisschen mehr Neues benötigt, und weitere wurden sich klar darüber, dass sie mehr über Bedürfnisse kommunizieren wollen werden könnte. Damit hatten wir mindestens drei unterschiedliche Lösungsansätze, die bei den einzelnen Paaren noch ganz anders umgesetzt werden können.

Für eine erfüllte Sexualität: Gemeinsam miteinander erblühen

Für mich ist Sexualität etwas,
das im Miteinander zu wirklich guten Gefühlen führen kann.
Man kann auch alleine eine schöne Zeit haben, dann ist man eben mit sich gemeinsam im Kontakt – Körper und Herz.
Wenn wir uns jedoch gegenseitig nur Böses unterstellen,
dann kann die gemeinsame Sexualität auf Dauer auch nicht erblühen.

Deshalb ist eine präsente Aufmerksamkeit und ein sich einerander Zuwenden ein Stück zum Liebesglück im Bett. Ganz unabhängig von den sexuellen Vorlieben.

Claudia Elizabeth Huber grün

 

 

Viel Liebe und Präsenz für dich und deine Sexualität!

Bis bald, Claudia

www.claudia-elizabeth-huber.de

 

 

 

 

Über Claudia Elisabeth Huber

“Es ist möglich, eine blühende Sexualität zu leben, egal, was du erlebt hast!” sagt Claudia, “es braucht dazu nur Mut und die passenden Impulse und Unterstützer.” Die Kluft zwischen Sexualisierung, Körperwahn und Verletzungen auf der einen Seite und Angst & Scham vor intimer Sexualität und lustvoller Körperlichkeit auf der anderen Seite, könnten größer nicht sein. In Workshops und Vorträgen bringt Claudia die Menschen wieder in natürlichen Kontakt mit ihrer eigenen Erotik. Wie findet man wieder Zugang zu seiner eigenen ursprünglichen Lust fernab von Erwartungen und Rollenmustern? Und wie gewinnt man seinen Körper und seine Lust wieder für sich? Claudia hilft Frauen, sich von den Hemmungen und Blockaden zu befreien, die sie durch Kindheitserfahrungen oder andere einschneidende Erlebnisse aufgebaut haben, damit sich die ursprüngliche, weibliche Sexualität frei entfalten und weiterentwickeln kann bis ins hohe Alter.

 

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