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Liebe zu Tieren hat ihre besonderen Werte

Warum die Liebe zu Tieren viel mit Wert und Selbstwert zu tun hat.

Ich komme mit sehr vielen Menschen in Kontakt, Menschen mit Tieren natürlich überwiegend. Oft schwingt viel Unsicherheit mit in unseren Gesprächen hinsichtlich der Wertschätzung. Oft sind diese Menschen verunsichert und fragen sich, ob Menschen ohne Tiere in ihrem Umfeld img_0975verstehen, nachvollziehen können, wie viel ihre Tiere ihnen WERT sind. Ich versuche ihnen zu übermitteln, dass dies wirklich keine Rolle spielt. Wenn sie selbst ihre Werte schätzen, ihre Liebe zu Tieren, sind sie unabhängig von der Meinung anderer.

Leider schwingt oft ein gewisser „trotziger“ Unterton mit, der die Kraft der Wertschätzung für die eigene Lebensart mindert. Dann versuche ich, mit Unterstützung der Tiere und ihrer Liebe zu ihren Halter*innen, mehr Souveränität zu vermitteln.

Liebe zu Tieren wertNatürlich sind für fast alle Tierhalter*innen ihre Tiere sehr, sehr WERT-voll. Weit wert-voller noch als Statussymbole, als Geld, ja manchmal sogar bedeutsamer als die berufliche Karriere. Für sie ist es weitaus befriedigender, den Kontakt mit einem Tier oder mehreren zu haben, als sich an unbelebte Dinge zu klammern.

Einige Beispiele: Natürlich gibt es viele Tierhalter*innen, die liebend gern viele Jahre lang aus finanziellen Gründen auf einen Urlaub und vieles  vieles mehr verzichten,  für den „Luxus“ Tier – ohne es als Opfer zu empfinden, dies ist der „springende Punkt“. Ohne Opferhaltung und -Gefühl ist es kein wirklicher Verzicht, dann steht der WERT in einem gesunden Verhältnis zur „Leistung“.

Liebe zu tieren hundNicht in den Urlaub zu fahren, oder sein Geld lieber für seine Haustiere auszugeben als  „Verzicht“ zu bezeichnen, ist eine Wertung von Lebensqualität, welche Menschen nicht nachvollziehen können, die ihre innere Zufriedenheit nicht bei Tieren, sondern in der Erfüllung anderer Lebenswünsche finden ( was ebenso wundervoll sein kann) . Es wäre aber ein guter Ansatz hier  nicht zu urteilen – maßgeblich ist lediglich, dass Menschen, die mit Liebe zu Tieren leben, diesen Herzenswunsch leben können ebenso wie  Menschen, die ihre Wertvorstellungen auf andere Weise verwirklichen möchten.

Für verantwortungsbewusste Menschen, die Tiere halten, ist es meistens von hohem Wert, dass sie ihren Tieren ein artgerechtes Leben bieten Liebe zu tieren Spaziergangkönnen: möglichst natürliches Futter, bestmögliche medizinische und/oder naturheilkundliche Behandlung,  viel Bewegung an frischer Luft und Kontakt mit Artgenossen, einen fairen Umgang  Wenn all dies gegeben ist, wertschätzt das Tier den Menschen, er ist vertrauenswürdig für es, es ist gerne und aus eigener Entscheidung mit ihm zusammen, ohne jegliche Wertung und Beurteilung. Daraus resultiert eine Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls für diesen Menschen, die innere Zufriedenheit des Tieres überträgt sich in einem hohen Maße auf ihn selbst. 

Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Ein unbeschreiblich starkes Gefühl von Glück und Zufriedenheit habe ich immer dann Liebe zu Tieren Pferdgespürt, wenn ich meine Pferde bewegt und versorgt hatte, Stall und Weide und sie selbst sauber und geputzt waren, all ihre Bedürfnisse befriedigt waren und sie ihr Heu zermalmten oder grasten. Dieses tiefe Glück resultierte nicht nur aus der Befriedigung über meine getane Arbeit, ich spürte ihre Zufriedenheit, ihre selbstverständliche Präsenz im Leben, das waren sehr sehr wertvolle Momente. Oder diese Entspannung von Hunden nach einem ausgiebigen Spaziergang mit eingehendem Schnüffeln an vielen verschiedenen Stellen, Körper- und Gehirntraining gleichzeitig … erzeugt ein tiefes Zufriedenheitsgefühl bei Mensch und Tier! Diese innere Zufriedenheit – ist sie nicht die Basis für Freude und Glück, ist sie nicht von größtem Wert?? 

Und schon greift dieser beglückende Kreislauf wieder: Tier ist glücklich und entspannt – Mensch ist glücklich und entspannt, und umgekehrt!

Und dann gibt es natürlich noch diesen Aspekt: Was vor einigen Jahren oder sogar gestern erst meine Wertvorstellung war, kann durch ein Ereignis oder eine Erkenntnis heute schon völlig über den Haufen geworfen worden sein, vom Menschen oder auch vom Tier! Dann steht häufig eine neue Stufe der Weiterentwicklung für das Mensch/Tier-Team an. Wenn wir diese Lernprozesse und die damit verbundenen Veränderungen annehmen (vor denen wir manches Mal im ersten Impuls gerne flüchten möchten, bleibt das Leben für alle Beteiligten spannend, sehr sehr interessant, freudvoll – und somit voller Wert!

Vom Thema „Werte“ hin zu dem „Selbstwert“:

Manche Menschen mit Tieren versuchen, ihren Selbstwert aus ihrer persönlichen Sicht heraus zu steigern, indem sie ihre eigenen Bedürfnisse für ihre Tiere zurückstellen.

Und genau das möchten die Tiere nicht! Der sehr verbreitete Perfektionsanspruch der Menschen an sich selbst (der in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrem Selbstwertgefühl steht) ist eher eine Belastung für ihre tierischen Mitbewohner denn eine Verbesserung ihrer Lebensqualität, und auch die Menschen sind oft nur vordergründig glücklich damit.

Der viel benutzte Begriff „Opferrolle“ trifft hier in gewissem Maße zu. Aber wenn jemand das Gefühl hat, sich zu  „opfern“ , wertschätzt sich dieser Mensch?? Verzicht bedeutet nicht in der Folge, dass wir wertvoller sind, weder für das Tier noch für uns selbst noch für andere Menschen.

Es gilt in diesem Zusammenhang tatsächlich: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – nicht alles, was in der Bibel steht, ist von „Schuld und Sühne“ geprägt. Die logische Schlussfolgerung  aus diesem Zitat ist, dass die Liebe zu Tieren der Selbstliebe folgt, ergo muss diese vorher vorhanden sein. Oder zumindest gleichzeitig.

toschaDie Tiere freuen sich mit uns, wenn wir uns etwas Gutes tun, auch, wenn es für sie eine Veränderung oder vielleicht sogar …, ja „Verzicht“ bedeutet. Sie nehmen die Umstände, wie sie sind. WENN ihr Mensch diese ebenso selbstverständlich und mit Selbstachtung fühlt und übermittelt. Niemand braucht z.B. jahrelang, jahrzehntelang auf Urlaubsreisen,  vielleicht auch nur auf einen Wochenend- oder Tagesausflug mit anderen Menschen, mit UNSEREN Artgenossen, zu verzichten, um die Tiere nicht „alleine“ zu lassen. Oder auf abendliche Treffen mit Freund/innen. Wie oft erzählen mir Kund/innen „Ich gehe ja schon nicht mehr weg, um mehr Zeit für meine Tiere zu haben, sie nicht allein zu lassen“.

Zu viel Fokus und Überfürsorglichkeit hat auf unsere Tiere  den gleichen Effekt wie auf uns: Keine Chance, Eigenverantwortung zu tragen und selbständig zu werden oder zu sein. Was zur Folge haben kann, dass sie (wie auch wir) immer unsicherer und in der Persönlichkeitsentwicklung und somit im Selbstwertgefühl gehemmt werden. Und auch ihre Halter*innen weben dadurch weiter an ihrem eigenen engen Kokon. Da in einer Gemeinschaft lebende Mitglieder, Menschen oder Tiere, sich gegenseitig energetisch beeinflussen – ist das Resultat vorhersehbar.

Wenn wir, im übertragenen Sinne und auch real, in die Welt hinausgehen (und ja, dafür gelegentlich die Versorgung anderen, zuverlässigen Menschen anvertrauen, Veränderung und neue Impulse  bergen auch für die Tiere die Chance zur Weiterentwicklung) und zufrieden und bereichert zurückkommen – wie sehr freuen sich die Tiere mit uns! Sie spüren unsere Gefühlslage, die freudiger ist nach schönen Erlebnissen, unabhängig davon, ob sie dabei waren oder nicht.  Wir sollten uns selbst so viel wert sein, ebenso gut für uns zu sorgen wie für unsere Tiere,  das ist ganz in ihrem Sinne. Eine ausgewogene Balance hierin ist, wie so oft im Leben, für alle Beteiligten erfüllend.

Natürlich gibt es uns ein gutes Selbstwertgefühl, dass die Tiere, die wir lieben, uns ebenfalls  lieben, ohne uns zu bewerten, jedenfalls nicht nach menschlichen Kriterien – „wie seh ich aus, was zieh ich an, wie liegen die Haare heute ;o)“ etc.

Dass wir uns für sie als verlässlich im Alltag und somit vertrauenswürdig erweisen sollten, ist ein anderes Thema, das mit urteilen und bewerten nichts zu tun hat, sondern damit, sich die Aufmerksamkeit und den Respekt der Tiere zu verdienen. 

Wir können uns davon inspirieren lassen: Nicht  (be)werten, nicht einschätzen – möglichst einfach DA sein, mit der größtmöglichen Präsenz und sich selbst als auch das Umfeld mit allen Sinnen und Bedürfnissen wahrnehmen. 

Für mich persönlich ist Selbstwert zu fühlen bzw. ihn zu finden und zu leben,  ein niemals endender Weg. Manchmal geht es drei Schritte auf diesem Weg vorwärts, mit Selbstverständlichkeit und Nonchalance, dann wieder ein Stück zurück.

Solange es uns bewusst ist und wir es an uns achten, dass unser Leben sich nicht schnurgerade immer nur vorwärts, vorwärts entwickelt, sondern auch mal innehält oder gar einen Umweg macht, ist alles in einem guten Fluss.

liebe zu tieren KArina Ich wünsche euch allen viel Spaß beim immer neuen Entdecken eurer Werte und eures Wertes!

Von Herzen

Karina

www.tiergefuehle.de

 

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