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Warum du ohne dein Handy klüger und produktiver bist

Ein paar Impulse, wie du weniger wertvolle Lebenszeit mit deinem Hany verplemperst.

Wie oft liegt dein Handy vor dir auf dem Schreibtisch oder dem Wohnzimmertisch? Wusstest du, dass die bloße Anwesenheit deines Gerätes dafür sorgt, dass du weniger konzentriert und weniger produktiv bist? Selbst wenn es aus ist, oder du es gar nicht in die Hand nimmst?

Mit diesen Impulsen steuerst du dagegen

handyWissenschaftler der Universität von Texas haben herausgefunden, dass schon das reine „Daliegen“ von Smartphones unsere Denk- und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtig – sogar wenn das Gerät ausgeschaltet ist.

Dazu bildeten die Wissenschaftler drei Versuchsgruppen und ließen die Probanden einige Tests durchführen, für die die volle Konzentration erforderlich war.

Die ersten Gruppe wurde gebeten, das Smartphone mit dem Display nach unten auf den Tisch zu legen, die 2. Gruppe es in ihrer Tasche zu verstauen und die 3. Gruppe, ihr Smartphone im Nebenraum zu lassen. In allen drei Fällen waren die Ton- und Vibrationssignale ausgeschaltet.

Ergebnis:

Am schlechtesten in Sachen Konzentration und Gedankenleistung schnitten die Nutzer ab, die ihr Smartphone auf dem Tisch behalten sollten. Deutlich besser diejenigen mit dem Smartphone in der Tasche. Und noch ein wenig besser diejenigen, deren Smartphone im Nebenraum lag.

Der Grund:

handy-suchtEin Teil eures Gehirns muss sich nämlich darauf konzentrieren, nicht auf eure Smartphone zu schauen, oder es gar zu benutzen. Wir beschäftigen also unsere Gehirnzellen damit, etwas nicht zu tun – und diese Kapazität fehlt uns für das Tun.

 

Willst du erfolgreicher, konzentrierter, schneller, besser und produktiver sein, bei der Bewältigung deiner Aufgaben, dann lass dein Smartphone beim nächsten Mal besser in deiner Tasche. Oder noch besser: verbanne es in einen Nebenraum.

Bonus-Effekt: Wenn du dein Handy nicht siehst, dann kann dir das helfen, insgesamt den Zeitfresser Handy zu eliminieren.

Forscher der Uni Bonn haben festgestellt, dass wir mindestens drei Stunden pro Tag mit dem Smartphone verbringen. Mit Social Media, WhatsApp oder Spielen. Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, wie oft du aus deiner Konzentration gerissen wirst?

Im Schnitt haben wir gerade mal drei Minuten, bevor Telefon, E-Mail oder Kollegen „in persona“ uns aus der Arbeit holen. Und wenn wir nicht von außen gestört werden, stören wir uns eben selbst: 63-mal pro Tag schauen einige von uns auf Handy. Alle 18 Minuten werfen wir einen Blick in die Postings der Sozialen Medien. Dummerweise benötigen wir rund 64 Sekunden, um nach dem Lesen einer Mail wieder zurück zur Arbeit zu finden.

Rund vier bis acht Minuten brauchen wir, um nach einer (themenfremden) Störung den roten Faden wieder zu haben. Produktivität? Fehlanzeige! (Quelle: Organisieren Sie noch oder leben Sie schon? S. 275).

Wir haben mit Internet, Smartphone & Co. ganz wunderbare Hilfsmittel für einen engen Austausch rund um den Globus erhalten. Nur leider haben wir nie gelernt, damit umzugehen.

Ich plädiere deshalb dafür, dass Fächer wie „Deep Work: störungsfreies Arbeiten“ oder „Digital Detox“ in den Stundenplan der Schulen aufgenommen werden.

handy-teamworkViele Unternehmen haben bereits erkannt, wie krank und unproduktiv uns die ständige Erreichbarkeit macht, und steuern dagegen.

Sie richten E-Mail-freie Freitage ein, schaffen Ruhezonen in den Büros, fördern teamweite „Zeitinseln für konzentriertes Arbeiten“ oder stellen radikal nachts oder an den Wochenenden den Firmen-E-Mail- Server ab.

Wie erreichbar „musst“ du sein?

Häufig glauben wir, dass unsere Arbeitgeber, Kollegen oder Bekannten erwarten, dass wir permanent erreichbar sind. Wir wissen es aber nicht. 38 Prozent der Teilnehmer einer Studie der Uni Freiburg wussten beispielsweise nicht, ob ihr Chef außerhalb der Arbeitszeiten eine Reaktion auf arbeitsbezogene Anrufe, Mails oder Kurznachrichten erwartet.

Resultat: Sie waren immer „on“, um nichts zu verpassen. (Quelle: LMAA, S. 36)

Der Ausweg:

Besprecht im Team ganz klar, wer wann für was erreichbar sein muss. Und dann mach deine Schotten dicht und entspann dich.

Du glaubst, berufliche Rückfragen in deiner Freizeit stressen dich nicht? Die Freiburger Studie zeigte, dass selbst kurze Fragen an einem Sonntagnachmittag die Zufriedenheit mit dem Wochenende spürbar senken.

Bei mir kommt noch erschwerend hinzu, dass ich nach negativen Mails oder Messages mit einem To-do für mich gedanklich nicht mehr abschalten kann. Die Erholung ist gelaufen! Seit Jahren bin ich deshalb nur erreichbar, wenn ich wirklich erreichbar sein will.

Mach dich nicht zum Sklaven deiner technischen Geräte. Sag deinem Umfeld, dass du ab sofort »Digital Detox« betreibst und Phasen der Nicht-Erreichbarkeit zelebrierst. Sei erreichbar, wenn du erreichbar sein willst. Und sag in anderen Momenten: LMAA!

Du glaubst, du schaffst das nicht alleine? Dann installiere dir Apps wie Freedom oder Forest. Hier kannst du einstellen, wie lange du eine bestimmte App nicht nutzen willst. Schaffst du es, dann pflanzt dir die App bei Forest einen virtuellen Baum.

Wie viel unnütze Zeit verbringst du mit deinem Handy? Ich bin gespannt auf deine Reflektion!

Und was du sofort machen kannst: Packe dein Handy in die Tasche oder lasse es in einem anderen Raum.

In diesem Sinne: Setze deine Erreichbarkeit auf Diät. Und genieße die neue Freiheit.

Viel Spaß!

checklisten-ExpertinDeine Cordula

Expertin für Zeitmanagement

 

Hier findest du alle Artikel zum Thema Zeitmanagement für kreative Chaoten von Cordula.

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Mehr dieser Impulse gibt es in:

Cordula Nussbaum
LMAA – 66 Mini-Plädoyers für mehr Mut, Leichtigkeit und Gelassenheit


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