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Achtsamkeit – ein wichtiger Begriff für die Zukunft (und das JETZT)

Sei herzlich gegrüßt,

bist du heute gestresst? Wenn nicht, gehörst du scheinbar zu einer glücklichen Minderheit. Egal ob Manager, Chef oder Angestellter – eines verbindet sie:  Ihr Arbeitsalltag bedeutet heute meistens Stress, kaum Privatleben, Überstunden und Dienst mit hohem Druck und ohne viel  Freude. Im Arbeitsalltag gefangen von Multitasking mittels hoher Anforderungen,Internet, Smartphone und sozialer Kommunikation.

Doch damit ist bald Schluss. Das zumindest prognostiziert der Zukunftsforscher Matthias Horx. Im Zukunftsreport erklärt der Soziologe Achtsamkeit zum »Megatrend« der kommenden Jahre. Es sei die Zeit der Gegentrends: Globalisierung führe zur Sehnsucht nach Heimat. Individualisierung verursache eine Suche nach Gemeinschaft. Und Achtsamkeit sei der mächtigste dieser Antitrends: In einer überreizten und übervernetzten Welt wollten die Menschen jetzt ihre Souveränität zurück. Auf die Begeisterung über die grenzenlose Informationsfülle folge Ernüchterung.

So beschrieb es eine große deutsche Tageszeitung:

Wenn selbst Mercedes seinen Mitarbeitern Mail-Zwangspausen und digitalen Urlaubs-Absentismus verordnet, dann ist das Thema Achtsamkeit in der Mitte der Wirtschaft angekommen. Der Pharmakonzern Genentech startete unlängst ein ehrgeiziges Mindfulness-Programm für seine Mitarbeiter. Intel und SAP erhöhten mit einem ähnlichen Versuch die seelische Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter. Bei diesen Programmen geht es nicht nur um Yoga oder Rückengymnastik. Es geht um die kognitive Selbst-Wirksamkeit. Wir dürfen gespannt sein, wann Google vom Googeln abrät. Schon heute propagiert ja Larry Page das Abschalten des Mobiltelefons beim Essen.“

Und genau das ist der Grund für die Bedeutung der Achtsamkeit.

achtsamkeit

Die Welt hat sich auf eine seltsame Weise entzündet. Nicht so sehr, weil es „immer mehr“ Kriege und Konflikte gibt. Sondern weil unsere Wahrnehmung sich verändert hat. Wir sind auf einer gewissen Wahrnehmungsebene empfindlicher geworden.

Zunächst wirkt das geradezu paradox: Wir leben in einer Welt, die derart mit Information, Meinung, Erregung, Angst, Lärm, Gleichzeitigkeit, Krise und Katastrophe überfüllt ist, dass die Vokabel „Achtsamkeit“ wie ein zynischer Treppenwitz klingt. Die Gesellschaft, so scheint es, hysterisiert sich täglich. Die Angst scheint immer mehr Diskurse zu beherrschen. Eine Angst, die sich in Hass übersetzt, in immer primitivere Weltbilder, in falsche Bilder und Regressionen.

Wir erkennen, dass wir die Welt durch unser MIND selbst konstruieren. Wir machen die diversen Hysterien durch unsere Aufmerksamkeiten erst stark! An diesem Punkt wird Achtsamkeit zu einem Freiheitsbegriff – und genau das macht seine Sprengkraft aus.

Achtsamkeit ist die Realisierung von Individualität im Zeitalter der Übernervosität

Achtsamkeit ist die Kulturtechnik der reifen Individualität in einer konnektiven Welt. Gewissermaßen ein Upgrading unserer mentalen Software. Der Begriff ist ohne das Wort Selbst-Wirksamkeit nicht zu verstehen: Achtsamkeit schaut nach innen, ohne das Außen zu vernachlässigen. 

Wir sind verbunden, aber nicht unbedingt abhängig. Wir sind verantwortlich, aber nicht schuldig. Achtsamkeit will heraus aus dem ewigen Müssen-Müssen. Wir können lernen, die eigenen Schwächen zu verstehen und zu bejahen. Scheitern zu lernen, aber auch aus dem Scheitern zu lernen. Ziele selbst-bewusst zu setzen, anstatt immer nur einem „Ziel“ hinterherzujagen.

Achtsamkeit entwickelt sich in den Schnittmengen von Kognitionspsychologie, Systemwissen und Spiritualität. Anders als im klassischen Buddhismus ist das Ziel nicht die Auflösung des Ich. Sondern die Wiederentdeckung des Selbst.

achtsamkeitDas Achtsamkeits-Prinzip bedeutet für das Business gleichzeitig einen Paradigmenwechsel von fundamentalen Ausmaßen. Von der Personalabteilung, die auf andere Weise mit Menschen umgehen muss, über die Frage, welche Rohstoffe für einen Produktionsprozess verwendet werden, bis zum Mindset der Führung. Die erstaunliche anarchische Empathie, die in Deutschland angesichts der Flüchtlingswelle entstand, ist bereits Vorbote dessen, wie Achtsamkeit die Gesellschaft beeinflussen kann.

Achtsame Menschen wissen, dass Krisen die Impulse des Neuen sind. Dass Empathie uns guttut. Achtsamkeit lehrt uns, in den Problemen die Lösungen zu sehen. Achtsame Menschen lernen, ihre Angst zu moderieren.

Auch wenn wir meistens noch nicht von meditierenden Managern oder achtsamen Verkäuferinnen an der Supermarktkasse umgeben sind, so ist dieser Trend doch sehr erfreulich. Wir freuen uns schon auf eine “globalisierte Achtsamkeit”

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Wie ist es bei dir?  Ist Achtsamkeit ein Thema in deinem Berufsleben oder bei deinen Kollegen? Welche Erfahrungen hast du mit damit gemacht? Schreib uns, wir sind gespannt.

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