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Mehr Zeit dank Checklisten – 7 Tipps für Kreative Chaoten

Checklisten sind ein echter Effizienz-Booster. Aber nicht nur für gut Organisierte, auch kreative Chaoten können sie gut verwenden.

Viele Menschen arbeiten nach dem Vorbild von Flugzeug-Piloten sehr erfolgreich mit Checklisten. Sie zeigen alle notwendigen Handgriffe für eine Aufgabe. Und die meisten von uns – vor allem Kinder – haken sie mit Freude ab.

Warum Checklisten so hilfreich sind:

 Sie unterteilen komplexe Aufgaben in überschaubare Einzel-Aktionen.

 Sie entlasten das Gehirn, was „noch alles zu tun ist“.

 Sie garantieren, dass man nichts vergisst.

 Sie gewährleisten, dass alle im Büro (im Haushalt) wissen, was genau zu tun ist.

 Sie motivieren zum „Abhaken“.

 Sie verkürzen die Dauer von Aufgaben, weil man nicht lange überlegt „Was ist jetzt zu tun?“, sondern einfach die Aktionen abarbeitet.

 Bunt und witzig gestaltet bringen sie etwas Spielerisches in die Arbeit und machen sie somit leichter.

Auch Kreative Chaoten lieben Checklisten: sie lieben es, die Checklisten zu erstellen, sie bunt zu verzieren, und haben zwei- bis dreimal Spaß daran,  diese konsequent abzuarbeiten. Dann aber wird es fade. Und die Kreativen Chaoten beginnen, die Checklisten neu zu erfinden. Oder lassen sie einfach in der Schublade oder der digitalen Ablage vergammeln.

Schade. Denn Checklisten helfen tatsächlich wertvolle Lebenszeit zu sparen (weil wir nicht mehr so viel nachdenken müssen) und bringen unsere Energie auf ein gutes, gesundes Level. Vor allem, weil wir keine Angst mehr haben müssen, etwas zu vergessen.

checklisten-chaotenAllerdings bringen Checklisten enorme Routine in unseren Alltag. Und Routinen mögen die Querdenker ja so gar nicht. Kreative Chaoten sind Weltmeister im Neu-Erfinden: neue Arbeitsabläufe, neue Inhalte, neue Herangehensweisen.

Kein Problem, wenn du alle Zeit der Welt hast. Erfinde ruhig das Rad immer wieder neu. Bist du aber zunehmen genervt von den vielen To-Do´s, dann kannst du eine prachtvolle Schneise in deine vollen Tage packen – einfach indem du Checklisten nutzt.

Mache deine Checklisten „chaoten“-tauglich. Diese 7 Tipps helfen:

  • In erster Linie ist wichtig, dass du dir selbst gestattest, deine Checklisten immer wieder zu aktualisieren. KEINE Checkliste ist in Stein gemeißelt.Denn natürlich verändern sich unsere Bedürfnisse, Ansprüche oder schlicht und ergreifend die Arbeitsabläufe.
  • Siehe sie als Leitfaden, der dein Tun in Schwung bringt. Nicht als etwas, das IMMER komplett abgehakt werden muss.
  • Verwende Checklisten nur für

 Sehr seltene Tätigkeiten (wie z.B. Packen für eine Reise)

 Aufgaben, die unbedingt vollständig erledigt werden müssen

 Sehr komplexe Aufgaben mit 100 Unterschritten, die regelmäßig wiederkehren und exakt nach diesem Schema F erledigt werden können

 Aufgaben, die du an andere Menschen delegieren willst und wo du nicht ständig auf die Kleinigkeiten kontrollieren willst

  • Nutze fertige Checklisten, die z.B. Fachleute erstellt haben um Dir wertvollen Input zu geben. Suche dir (z.B. im Internet) zu deinem Thema die wertvollsten      Impulse und mache dann dein eigenes Ding daraus.
  •  Formatiere deine Checklisten so simple, dass du jederzeit Änderungen einfügen kannst. Verspiele dich nicht in grandiosen Layouts, die es dir bei der        kleinsten Aktualisierung zerschießt! 🙂
  • Wenn du deine Checklisten digital abarbeiten willst, dann schaue dir mal die Funktionen im ONENOTE an. Da kannst Du Kästchen erstellen, und cool digital abhaken.
  • Nutze deine Listen solange du Spaß daran hast. Und freue dich, dass sie dir in diesen Fällen Zeit und Hirnschmalz gespart haben. Ärgere dich nicht, dass du „mal wieder konsequent dabei bleibst“, sondern schaue auf die Erfolg.

checklisten-profisFachleute aus dem klassischen Zeitmanagement empfehlen, Checklisten vor allem für Routine-Tätigkeiten zu nutzen. Für Systematiker macht das vielleicht Sinn.

Kreative Chaoten haben aber solche ständig wiederkehrenden Handgriffe schnell im Blut – und da nerven Checklisten nur.

Ausnahme:

Routine-Tätigkeiten, die eher selten kommen. Beispielsweise habe ich mich tatsächlich jeden Monat neu einfrickeln müssen, wie ich meine Podcasts technisch zum Hoster bringe, wo ich was eintragen muss und wo was hochladen. Jeden Monat musste ich die Technik quasi neu entdecken, weil ich die Handgriffe bis zum nächsten Mal einfach wieder vergessen hatte. Widerstrebend habe ich dann eine Checkliste erstellt – und hurra, jetzt flutscht es.

Anderes Beispiel: seit vielen Jahren nutze ich erfolgreich Checklisten, bevor wir in Urlaub fahren. Besonders als die Kinder klein waren, war das eine phantastische Entlastung und hat nicht nur Zeit beim Vorbereiten und Packen gespart, sondern sogar Geld. Wie das? Nun, weil wir nicht den 3. Flaschenwärmer oder die 7. Sandschaufel kaufen mussten.

Pünktlich zur Urlaubszeit habe ich euch deshalb kostenlos eine neue „Checkliste Entspannt in den Urlaub“ in den Download-Bereich meiner Website gestellt.

Viel Spaß damit!

checklisten-ExpertinEure Cordula

Mehr Klarheit & Power bekommst du auch hier: 

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