Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Deine Dankbarkeit als Übungsweg für ein glückliches Leben

Vor einiger Zeit habe ich hier schon einmal über Dankbarkeit geschrieben und darüber, wie sie auf wundersame Weise das Leben verändern kann. Doch je intensiver und bewusster ich mich mit ihr beschäftige, desto bedeutsamer erscheint sie mir auch für die allmähliche Transformation der eigenen Gefühlswelt.

Dankbarkeit bewirkt Veränderung

Noch vor zwei Jahren war ich ein Gefangener meiner Depressionen. Ich befand mich in Therapie und es fiel mir außerordentlich schwer, positive Gefühle wie Glück, Zufriedenheit oder Freude, in mir überhaupt wahrzunehmen. Stattdessen bestimmten Angst, Wut und Unsicherheit meine Gefühlswelt.

dankbarkeit

Doch ziemlich genau zu dieser Zeit nahm eine große Veränderung in meiner Wahrnehmung ihren Anfang: Mit einem Mal war ich dazu imstande, liebevolle Anteilnahme und Zuwendung, sowohl durch die Mitglieder meiner Therapiegruppe, als auch durch Freunde und Geschwister wahrzunehmen und zu erleben.

Ich empfand Freude und Glück! Und gleichzeitig tiefe Dankbarkeit für die unglaubliche Wärme, die mir durch diese Menschen zuteilwurde. Aber erst vor kurzem ist mir der unmittelbare Zusammenhang zwischen dem Erleben von Glück und Freude einerseits, und dem Empfinden von Dankbarkeit andererseits, vollends bewusst geworden:

Je glücklicher ich bin, umso dankbarer bin ich. Und je dankbarer ich bin, umso glücklicher bin ich.

Fragen zur Dankbarkeit

Im Laufe des letzten Jahres, nachdem ich damit begonnen hatte, mich intensiver mit meinem Gefühlsleben und seinen Auswirkungen auf mich und andere Menschen zu beschäftigen, erkannte ich auch die Bedeutung und Wichtigkeit von Dankbarkeit für mich und für meine Genesung.

Und je mehr ich mich diesem Thema widmete, Dankbarkeit zeigte, und infolgedessen auch Dankbarkeit erfuhr, desto intensiver und nachhaltiger fühlte und erlebte ich ihre heilsame, befreiende Wirkung auf mich. Auch erlebte ich immer häufiger, dass, je mehr Dankbarkeit ich empfinde und bewusst und zielgerichtet auch an andere Menschen weitergebe, sie daran teilhaben lasse, sie sich deutlich spürbar in meinem Leben vermehrt.

Damit dieser Zusammenhang auch für dich erlebbar werden kann, stell dir einmal nur für dich die folgenden Fragen:

  • In welchen Momenten deines Lebens bist du besonders dankbar?
  • Wie fühlt Dankbarkeit sich für dich an?
  • Kannst du Dankbarkeit auch dir selbst gegenüber empfinden?

Gerade die letzte Frage hat sich für mich als besonders wichtig herausgestellt. Dass ich anderen Menschen gegenüber Dankbarkeit empfinde – geschenkt! Aber mir gegenüber? Wofür?

Auf diese besondere Frage erstmals aufmerksam gemacht wurde ich im Rahmen einer Meditations-Challenge, an der ich im Frühjahr dieses Jahres teilgenommen habe. Dort wurde ich regelmäßig dazu ermuntert, mir dafür zu danken, dass ich jeden Tag in mich und mein inneres Wachstum investiere.

Zunächst fühlte es sich sehr eigenartig und ungewohnt an, mir selbst zu danken. Aber je öfter ich meine Meditation mit Dank an mich abschloss, desto stärker und nachhaltiger veränderte sich auch meine innere Haltung mir selbst gegenüber: Ich wurde allmählich achtsamer und nachsichtiger mit mir. Und diese beiden Qualitäten sind wichtige Bausteine für unsere Selbstliebe.

 Dankbarkeit als fester Bestandteil des Lebens

dankbarkeit Mittlerweile ist Dankbarkeit ein fester Bestandteil meines Lebens: Meinen Tag beginne ich damit, dass ich unmittelbar nach dem Aufwachen für meinen guten Schlaf, für den neuen Tag, für mein Leben und für meine Gesundheit danke.

Auch in meiner Meditationspraxis hat sie inzwischen ihren festen Platz: “Meine Dankbarkeit öffnet mein Herz für alles Gute und Schöne!” ist der Satz, mit dem ich alle meine Meditationen beschließe. Auch vor dem Einschlafen sage ich nochmals Danke für den Tag und für die Begegnungen und Erfahrungen, die ich während des Tages hatte. Auf diese Weise schlafe ich zumeist friedlich und mit guten Gedanken ein.

Dankbarkeit – eine bewusste Entscheidung

Dankbarkeit bewusst zu praktizieren, ist auch eine Frage der regelmäßigen Übung. Und stumpfe Routine ist der Feind von Aufmerksamkeit und bewusstem Handeln. Deswegen ist es ratsam, von Zeit zu Zeit innehalten und sich die Wichtigkeit von Dankbarkeit immer wieder neu vor Augen zu führen. Denn ansonsten wird sie zum Automatismus und verliert ihre Wirksamkeit.

Aus diesem Grund betrachte ich Dankbarkeit für mich als einen Übungsweg, den zu gehen, ich mich jeden Tag ganz bewusst entscheide. Und wenn ich etwas erlebe, das Dankbarkeit in mir hervorruft, dann halte ich für einen Moment inne und lasse dieses Erlebnis in mir ganz bewusst nachwirken und Wurzeln schlagen. 

Dass ich heute diesen Text geschrieben habe, war ein solch bewusster Moment. Es war mir wichtig, diesem Gefühl, das so viel mehr ist als ein bloßes Gefühl, nämlich eine innere Haltung, noch einmal nachzuspüren und ihm Raum zu geben. Für heute und für den Rest meines Lebens.

Wenn du dir mehr Fülle, Glück und Freude schenken möchtest: Lerne, dich und dein Leben mit Dankbarkeit zu betrachten!

Viel Freude dir beim Entdecken deiner Möglichkeiten!

Dein Eckhard Neuhoff

Schriftsteller, Dichter und Blogger

Alle Artikel im Compassioner von Eckhard findest du hier:

+++++++

Kennst du schon diesen Artikel? Unbedingt lesen, wenn du ein waches Leben führen magst:

Deine inneren Begrenzungen erkennen und weiten

 

 

 

Gefällt mir 7 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen: 4,67 von 5)

Diskussion

Hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan