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Amazing legs come from an amazing workout

Mindfuck – lass dich nicht runterziehen

Gerade war die Welt noch in Ordnung, du ein selbstverständlicher, geliebter und lebendiger Teil dieser deiner schönen Welt und plötzlich…. Fuck! Plötzlich ist die Welt anders, Gedanken übernehmen die Herrschaft, die normalerweise nie Platz in deinem wachen und achtsamen Bewusstsein hätten.  Gedanken,die dich sabotieren. Die dir die Illusion vorgeben, dass irgendetwas schon wieder nicht in Ordnung ist. Mein lieber Kollege, Moritz Schuhmacher hat dazu eine sehr amüsante, verdeutlichende Alltagsgeschichte geschrieben, wie einen der Mindfuck plötzlich aus dem Hinterhalt überkommt,  die du hier nochmal nachlesen kannst. 

Vorsicht, denn wenn man nicht wirklich achtsam ist, versauen sie einem den ganzen Tag, diese Mindfuck-Attacken. Die gute Nachricht:  du kannst sie ziemlich einfach loswerden. Wie das geht, gleich mehr dazu.

Die Expertin Petra Bock erklärt Mindfuck in etwa so: 

Ursprünglich ist Mindfuck ein seriöser Begriff aus der Filmwissenschaft. Wenn ein Zuschauer in einem Film Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden kann, spricht man von Mindfuck. Das ist  das, was mit uns passiert, wenn wir nach einem gruseligen Film zu Hause beim Rascheln des Vorhangs gleich an einen Einbrecher denken. Der emotionale Eindruck des Films hat dann Spuren hinterlassen, wir „übertölpeln“ uns dann mit selbstgemachten Illusionen.

Mindfuck hat viele Gesichter: 

Da gibt es z.B den Selbstverleugnungs-Mindfuck. Wir nehmen andere Menschen wichtiger als uns selbst und stellen unsere Interessen hinten an. Wir wurden schliesslich schon früh dazu erzogen, brav zu sein, nicht anzuecken und deshalb möchten wir  immer nett sein. Die Folge: wir fühlen uns klein, unwichtig und wertlos.

Dann gibt es da auch den Bewertungs-Mindfuck: Wir idealisieren fast genauso gerne, wie wir abwerten, uns selbst und andere. Durch unsere Bewertungen verlieren wir unsere Mitte und unsere Bodenhaftung. Wir erschaffen dadurch eine total unechte Realität ohne Wissen – das ist immer sehr unangenehm,  ist aber der häufigste MF.

Nicht zu vergessen, den Druckmacher-Mindfuck. Auch sehr beliebter Runterzieher:  Wir wollen selbst immer nur Gutes, Wunderbares und Grosses leisten und setzen uns permanent unter Stress, weil wir denken, es muss unbedingt funktionieren.

Ach ja, da gibt’s  auch noch den Katastrophen-Mindfuck: OMG! – Unfall, Arbeitslosigkeit, das Flugzeug mit dem Bruder stürzt bestimmt ab, was alles passieren könnte und bestimmt auch wird, oh je-oh nein, das wird sicher schrecklich enden….

Nun ganz ehrlich, ich bin sicher es gibt da noch-zig Arten mehr. Fakt ist aber, dass uns diese Gedanken-Selbstsabotage unsere kostbare Lebenszeit vergällt, uns klein und eng macht und uns am erblühen hindert. Du kannst dich davon einfach befreien, indem du dir bewusst darüber wirst, dass du in einem negativen Moment, in dem du dich klein, wertlos, hilflos, überfordert oder sehr selbstgerecht fühlst, wahrscheinlich gerade dieser fiesen Gedankenstruktur aufgesessen bist, – die nicht real ist! Es kann dir helfen, dir dieses einfach in dem Moment gedanklich bewusst zu machen. Und dann:  Die Buddhisten sagen in so einem Moment:  „drop the thought“ , also lass den Gedanken los.  Wenn du dich selbst bei einer Mindfuck Attacke erwischst, lächle und nimmt es vielleicht auch mal mit Humor – und lass die negativen Gedanken einfach unkommentiert weiterziehen.

Warum wir diese negativen Gedanken immer wieder haben, liegt an unserem inneren Wächter. Die Mindfuck Expertin,  Petra Bock ist sich sicher: „unser Denken funktioniert als innerer Dialog. Wir sprechen also mit uns selbst. Da gibt es „jemanden“, der mit „uns selbst“ spricht. Dieser „Jemand“, ich nenne ihn „Wächter“, ist aus meiner Sicht das soziale Korrektiv in uns, das dafür sorgt, dass wir unser Verhalten unter ganz bestimmten Bewertungskriterien hinterfragen.“

Unser eigekreisverkehr veränderungnes innere Denken können wir schwerlich völlig abstellen, vielleicht durch Achtsamkeit oder Meditation erträglich abmildern.

Nun, lieber Leser, hier kommt die  gute Nachricht: Die meisten Menschen, denen zum ersten Mal bewusst wird, dass das, was sie da denken, Mindfuck ist, hören automatisch damit auf. Es ist wie ein Selbsttraining, das wir automatisch durchführen, wenn wir erkannt haben, dass uns diese Denkstrategien behindern, statt weiter zu bringen.

Probiere es aus, es ist wirklich verblüffend.

Welche Selbstsabotage-Gedanken suchen dich öfter heim und wie reagierst du darauf? 

herzliche Grüße

Susanne

 

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