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Mission bessere Welt – Deine Stadt für deine Träume begeistern

Make. World. Wonder. – Ein kleines bisschen die Welt retten. Das funktioniert doch nach dem Prinzip, wie viele oft Teamwork verstehen – so ganz nach dem Motto: „Toll, ein anderer macht´s!“ Wir Aktivist*innen wurschteln so vor uns hin, doch bei „denen in der Stadt bei der Verwaltung und den Politiker*innen passiert nichts. Das sind doch eher Sesselpupser. Dabei könnten wir sie doch so gut gebrauchen…

Oder? …

Aufräumen mit einem Klischee: Mitarbeiter*innen der Stadt sind auch Akteure des Wandels

Stadt-StadtIch kann dir zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung versichern, dass in vielen Stadtverwaltungen im deutschsprachigen Raum eine ganze Menge in der Mache ist – und das nicht nur in Form von Lippenbekenntnissen.

Als Ehrenamtliche, die in Hannover eine Zeit lang die Gemeinwohl-Ökonomie Regionalgruppe koordiniert hat und auch in der Transition Town-Bewegung verortet ist, habe ich erfahren, wie tatkräftig Stadtverwaltungsmitarbeiter*innen Projekte für mehr Nachhaltigkeit unterstützen und teilweise selbst mit konzipieren.

Weil sie es gut und wichtig finden, dass Bürger*innen sich engagieren und sie das supergern unterstützen.

Viele Stadtverwaltungen haben Nachhaltigkeitsprogramme entwickelt

Und nicht nur das. Städte haben selbst Programme initiiert, die die nachhaltige Entwicklung in der Region fördern. Darunter haben sie auch Wirtschaftsförderprogramme aufgelegt, die nachhaltiges und soziales Unternehmertum unterstützen und somit die Rahmenbedingungen schaffen, dass Unternehmen nicht nur rein gewinnorientiert agieren, sondern auch das Themenfeld Ökologie und Soziales mit auf ihr Radar nehmen.

Stadt im Wandel: Beispiel Hannover

Stadt-HannoverNun habe ich das Glück, mit Hannover an einem Ort zu leben und mich als Aktivistin engagiert haben zu dürfen, die sowohl auf Aktivistenseite als auch auf städtischer Seite eine sehr umtriebige Stadt auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit ist.

In Hannover gibt es nämlich bereits seit 1989 einen „grünen“ Umweltdezernenten, die Stadtverwaltung ist mit einem starken Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro ausgestattet, ist Fairtrade-Town, hat diverse Wirtschaftsförderungsprogramme zum Thema Nachhaltigkeit aufgelegt uvm.

Vor kurzem hat sich in Hannover sogar ein Social Innovation Center etabliert. Es dient dazu, unternehmerische Konzepte zu entwickeln, um gesellschaftliche Probleme zu lösen – Innovation und soziales Unternehmertum in der Region Hannover und Niedersachsen stärken. Wie großartig!

Dieser Artikel zum Thema "Engagement" inspiriert dich sicherlich ebenfalls: 

Wie du selbst die Veränderung wirst, die du dir für diese Welt wünschst

Vom Traum zur tragfähigen Organisation: Das Platzprojekt in Hannover

Von Nifoto – Eigenes Werk, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41792125

Allein in Hannover kenne ich unzählige Projekte aus dem Bereich Nachhaltigkeit, die Hannover schöner, aktiver und bewusster machen und die im Schulterschluss mit städtischen Einrichtungen entstanden und größer geworden sind.

Eines davon ist das Platzprojekt e.V. Auf einem ehemaligen Brachfläche haben sich – einem modernen Marktplatz gleich, meist in Form von Bauwägen – viele kunterbunte StartUps aus dem ökologischen, sozialen und kulturellen Segment angesiedelt.

Das Projekt findet bundesweite Beachtung, in Kürze wird das Magazin STERN darüber berichten. Hier sind zum Beispiel zu finden:

  • eine Aquaponik-Anlage – eine Kombination aus Hydrokultur im Pflanzenbau und einer Fischzucht,
  • der Platzgarten – ein urbaner Gemeinschaftsgarten mit zwei Bienenvölkern
  • das Kleiderkabinett – ein Kostümfundus sowie Kleidung zum Verleihen und Tauschen
  • die Massagebox – Massagestudio im Bauwagen und in mobil
  • ein Openspace
  • eine Klavierwerkstatt
  • das Café Laura Palmer
  • uvm.

Auch du hast einen Traum für deine Stadt und willst ihn umzusetzen?

Dann habe ich hier drei Tipps für dich:

1. Bitte schau auch bei dir vor Ort, was schon da ist

Wenn du davon träumst, in Sachen Nachhaltigkeit für eine bessere Welt aktiv werden möchtest, dann macht es großen Sinn, bei dir vor Ort zu schauen, ob es in der Stadt oder in der Gemeinde bereits Einrichtungen gibt, die ebenfalls in dieser Sache unterwegs sind. Ich bin mir sicher, auch du wirst fündig.

2. Bleib wertschätzend dran!

stadt-DurchhaltenDazu möchte ich noch eine Bitte an dich richten:

Wenn du dich an Organisationen, städtische oder kommunale Einrichtungen sowie Politiker*innen wendest, vergiss bitte nie: Viele von ihnen sind oft ehrenamtlich unterwegs.

Hannover beispielsweise ist eine Landeshauptstadt. Doch im Stadtrat wirken viele Ratsmitglieder ehrenamtlich. Gerade, wenn du dich an Vereins-Vertreter*innen wendest, von denen du dir Kontakte oder ideelle Unterstützung wünschst, gilt das Gleiche auch für sie.

Sie sind oft sehr eingebunden – das kann ich dir aus eigener Erfahrung bestätigen. Bitte habe Geduld, sei sehr wertschätzend – und bleibe hartnäckig. Nur weil auf einen Anruf oder eine Mail nicht sofort eine Rückmeldung kommt, signalisiert das nicht sofort Desinteresse.

3. Gib deinen Traum niemals auf & sei immer bereit für die Extrameile

Erinnere dich an das geflügelte Wort von Albert Einstein:

„Alles Große in dieser Welt geschieht nur, weil einer mehr tut, als er muss.“

Außerdem mag ich dir diesen Song von Xavier Naidoo an die Hand geben, den ich sehr mag:

Also, lieber Mensch, bleib dran!

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel deinen Blick ein wenig weiten und wünsche dir viel Freude, Kreativität, Elan und Durchhaltevermögen dabei, deine Träume für eine bessere Welt in deiner Stadt oder Kommune  zu verwirklichen!

Herzliche, dich motivierende Grüße

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.


 

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier:

Viele Menschen, die dabei sind, ihre Träume auf die Erde zu bringen, triffst du hier:

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