Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Wofür ich hier schreibe – und was brauchst DU für DEIN Feuer?

„Und eines Tages, Baby, werde ich alt sein. Oh Baby, werde ich alt sein
und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.“
(Julia Engelmann)

Liebe Leserin, lieber Leser,

seit dem Juni 2016 bin ich hier im Compassioner für dich da und gebe dir Impulse für zum Themenkreis Bessere Welt, Nachhaltigkeit, zu “Alternativ wirtschaften”, summa summarum zum Thema: Weltrettung. Zunächst habe ich das im monatlichen Turnus getan, seit einem knappen Jahr darf ich meine Ideen, Fragen, Hoffnungen, Wünsche und Träume dazu sogar wöchentlich mit dir teilen.

Dieser Job ist mein Herzensanliegen

bessere welt-HerzDu darfst wissen: Mir ist es ein echtes Herzens-Anliegen, mir ist es kostbar und heilig, dir diese Themen nahe zu bringen, etwas in dir zu „aufzumachen“. Ich möchte damit wirklich etwas bewegen, uns gemeinsam dafür begeistern, eine bessere Welt zu erschaffen.

Diese bessere Welt – was auch immer dies für dich und mich heißen mag. Unterschiedlichste Studien (bspw. aus der Glücksforschung) belegen, dass wir in der Vorstellung davon gar nicht so weit auseinander liegen.

Ich bin dabei fasziniert von einer Zahl, und ich bin angezogen von zwei Horizontbildern, die ich mit dir teilen möchte.

Eine Zahl, die mich an unser Weltwunder glauben lässt

Die Zahl, die mich fasziniert, sind die fünf Prozent einer Population, die es braucht, um eine fulminante Veränderung herbeizuführen (Ich hatte in diesem Artikel schon einmal etwas darüber geschrieben). Ich nenne sie „die magischen fünf Prozent“.

Stell dir vor: Es braucht wirklich nur fünf Prozent von uns Menschen, damit wir diese Veränderung hinbekommen. Ich finde das sensationell, das klingt machbar!!!

Diese Zahl habe ich mir übrigens nicht einfach nur so herbeifantasiert. Ich habe sie aus zwei verlässlichen Quellen, vom Philosophen Richard David Precht und vom Soziologen Harald Welzer. Richard David Precht hat die magischen fünf Prozent bei Recherchen für sein Buch Die Kunst, kein Egoist zu sein aufgetan. Der Verhaltensbiologe Jens Krause hat sie bei seinen Forschungen herausessenziert, Precht zitiert ihn. Auch Harald Welzer spricht in seinem Buch „Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand.“ davon:

„Tatsächlich machen die drei bis fünf Prozent den Unterschied, weil sie praktisch zeigen und darauf beharren, dass die Dinge anders laufen sollen und können.“

Welzer fügt außerdem noch eine entscheidende Ergänzung hinzu:

„Soziale Bewegungen werden dann mächtig, wenn ihre Träger nicht aus Subkulturen kommen, sondern aus allen gesellschaftlichen Gruppen … Es müssen drei bis fünf Prozent der Unternehmer und Vorstände sein … drei bis fünf Prozent der Staatschefs … drei bis fünf Prozent der Professorenschaft, der Lehrer, der Polizistinnen, der Anwälte, der Journalisten, der Hausmeister, der Arbeitslosen usw.“

Von der Ohnmacht zur Machbarkeit

bessere-welt-SiegSeitdem ich von dieser Zahl weiß, fühle ich mich davon angefixt. Fühlte ich zuvor eine Ohnmacht und Lähmung gegenüber diesem System, das in seiner Gesamtheit Armut, Hunger und Umweltkatastrophen produziert, obwohl es uns ALLEN gut gehen könnte, fühle ich nun, dass es machbar ist, dass WIR es schaffen können, dieses gute Leben für wirklich viele Menschen zu erreichen.

In den letzten Jahren habe ich bereits hunderte Beispiele und auch Menschen kennen gelernt, die aktiv an der besseren Welt bauen. Um dich zu inspirieren, zu ermutigen und einzuladen, selbst aktiv zu werden, teile ich u.a. diese Beispiele in meinen Beiträgen, mache sie sichtbar – und ich „übersetze“ komplexe Utopie-Konzepte in hoffentlich verständlicher und auch fühlbarer Weise.

Um es in einem Bild zu beschreiben: Diese Utopie-Konzepte sind die intellektuelle Architektur, das Baugerüst. Mit unseren Händen und unseren Herzen kleiden wir es aus und machen die „ganze neue Welt draus“. Ich versuche mit meinen Beiträgen, das ganze Haus sichtbar zu machen – die Verkleidung wie auch das Baugerüst.

Die Vision – Horizontbilder, die mich anturnen

Seitdem ich von diesen magischen fünf Prozent weiß, suche ich Wege, probiere mit meinen Mitteln aus, wie ich dich und mich inspirieren kann, uns zu begeistern, wirklich diese Welt zu erschaffen, nach der wir uns sehnen. Mal gelingt mir das gut, ich habe den Eindruck, es kommt an. Mal sende ich vielleicht ins Leere. Doch ich will noch mehr bewirken. Ich gehe für meine Horizontbilder:

  • Erstens: Wenn ich einmal alt bin, dann möchte ich meinem heute 14-jährigen Sohn und seinen Kindern Geschichten davon erzählen, dass ich wirklich alles versucht habe, diese Welt zu einem besseren Platz zu machen.

Ich möchte ihm Geschichten des Gelingens erzählen können (Wortschöpfung von Harald Welzer). Ich möchte keine Geschichten des Unterlassens und Scheiterns erzählen müssen, die davon Kunde tun, dass ich zugeschaut habe, mich habe leben lassen und nicht für meine Träume und Visionen gegangen bin.

  • bessere-welt-WunderkerzenZweitens: Ich sehe ein ganzes Fußballstadion voller Menschen, die sich freudvoll feiern, nicht etwa eine Fußballmannschaft oder einen Popstar. Diese Menschen feiern sich selbst.
  • Weil sie über sich hinaus gewachsen sind, weil sie ein Weltwunder geschafft haben, weil sie allesamt in ihrer Großartigkeit erstrahlen. Jede*r einzigartig und kostbar und jede*r mit seinem Anteil an diesem Weltwunder. Eines Tages möchte ich inmitten dieser Menschenmenge stehen, in der wir uns feiern.

Kommt mein WOFÜR, kommen meine Beiträge wirklich an?

Zum Erreichen dieser Horizontbilder recherchiere, konzipiere, schreibe und erzähle ich hier, und ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Raum habe. Ich möchte ihn wirklich, wirklich nutzen. Ich möchte so sehr meinen Teil dazu beitragen. Heute möchte ich wissen:

  • Kommt mein Ansinnen bei dir an?
  • Lade ich dich wirklich ein, ermutige ich dich, inspiriere ich dich?
  • Übersetze ich die Utopie-Konzepte in einer Art, die du verstehst?
  • Was wünschst du dir, was brauchst du, damit ich dich wirklich mitnehme?

Es ist mein tiefster Wunsch, DICH zu berühren und zu aktivieren.

Danke, wenn du mir Feedback gibst, ob es mir gelingt.

Wenn nicht: Was darf ich verändern?

Von Herzen,

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

System Change, not Climate Change – eine Intervention

Sehr berührt hat mich in der vergangenen Woche die Intervention einer Aktivistin von „System Change, not Climate Change“ im Rahmen des Austrian World Summit 2018 vor einigen Tagen in Wien (den Arnold Schwarzenegger vor einigen Jahren initiiert hat). DANKE an den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass er der Aktivistin das Wort geschenkt hat.

Hier der Videoclip dazu:

 

Wenn dich dieser Artikel angesprochen hat, dann lies doch hier etwas zum Thema Lebensvision:

Was ist eine Lebens-Vision? Und warum du sie ohne Ziele erreichst

 

Gefällt mir 114 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Diskussion

fan