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Mit diesen 8 Tipps löst du dich aus festgefahren Situationen

Ein Gastartikel von Annette Freund

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Das Gefühl kennt sicher jeder: Du steckst fest, es geht einfach nicht so vorwärts, wie du es dir wünschst. Grrrh!!!

  1. Ist es einfach ein Tag, an dem ALLES nervt und du nicht so richtig zu Potte kommst? Eine Präsentation oder ein Artikel drängt mit dem Abgabetermin und dir fällt einfach nichts ein.
  2. Steckst du irgendwie im Leben fest?! Du kämpfst um die Lösung einer Situation oder du drehst dich im Kreis, weil immer wieder die gleichen Muster ablaufen.
  3. Hast du beruflich oder privat mit vollem Elan ein neues Projekt gestartet und nun ist es ins Stocken geraten?!

In diesem Artikel beziehe ich mich hauptsächlich auf den 1. Fall und biete dir acht Sofortmassnahmen an. Gleichzeitig dienen diese auch als gute Basis für weitere Schritte bei den Situationen 2. und 3., auf die ich im Folgeartikel eingehe.

Sofortmassnahmen, die Momentum generieren

  • 1. Raus aus dem Kopf, rein in den Körper

Bewegung bewegt: Rein in die Sportklamotten und richtig auspowern oder gerne auch sanftere Varianten wie Yoga und Qigong, was immer dir gut tut.

Mir helfen oft für den nächsten Energieschub oder kreativen Einfall schon 15 Minuten Musik aufdrehen und mich frei tanzen oder rauf auf’s Minitrampolin (Rebounder) und einfach loshüpfen.

  • 2. Die Magie der Natur

Hier tanken wir frische Luft, Licht und neue Energie! Genieße mal wieder bewusst die erfrischende und belebende Kraft der Natur mit einem Spaziergang im Wald oder an einem See.

Gerne auch in Verbindung mit der ersten Maßnahme. Gönne dir eine Einheit deiner Lieblings-Outdoor-Sportart. Bei mir ist das z.B. eine kurze Mountain-Bike-Tour, im Winter ein Runde Langlauf oder im Sommer ab in den See zum Schwimmen.

  • 3. Atem ist Leben

Ob in der freien Natur oder zu Hause: Verschiedene Atemübungen helfen uns zu entspannen, wieder mehr bei uns anzukommen und sogar unsere Energie zu erhöhen.

Empfehlungen aus meinem Repertoire sind die tiefe Bauchatmung, Feueratem aus dem Yoga oder der verbundener Atem wie er im Trance Dance oder Rebirthing verwendet wird. Letzterer kann sogar ekstatische Effekte haben, ganz ohne Drogen 😉

  • 4. Raus aus der Routine – rein in die Kreativität

  • Gönne dir und deinem Kopf einen Location-Wechsel. Weg vom Computer oder aus dem Büro zu einem Arbeitsplatz, wo mehr Kreativität fliesst. Ich habe im meinem Office beispielsweise verschiedene Plätze für unterschiedliche Formen der Arbeit: der kreative Schreibplatz, der Konzept-Tisch, ein Brainstorming am See, Coaching by Walking im nahegelegenen Waldstück usw.

Was auch Veränderung bringt ist – weg von der Tastatur und mal wieder handschriftlich Notizen machen, Mind-mappen oder skizzieren.

  • In Coachings und Workshops verwende ich gerne Überkreuz-Körper-Übungen, die den Austausch zwischen linker und rechter Gehirnhälfte fördern, Spass machen und den Kreislauf wieder in Gang bringen.
  • Visualisierungen mit oder ohne Unterstützung von Musik und externen Bildern oder Meditationen versetzen das Gehirn in den Alpha bzw. Theta-Zustand und geben Zugang zu kreativen-intuitiven Lösungen. Erfahre mehr über die Gehirnwellen und ihren Zugang in dem Folgeartikel.
  • 5. Ernährung – Essen, was mich nährt

Über Ernährung wurde schon viel gesagt und geschrieben. Und ich habe nicht vor einen weiteren Ernährungs-Ratgeber zu schreiben, sondern einfach zu teilen, was bei mir gut tut.

  • Beispielsweise kann der Verzicht auf Junk Food und eine ausgewogenen Ernährung dazu beitragen mit mehr Elan und Klarheit an die Herausforderungen ranzugehen. Grüne Smoothies, Superfoods und grüner Matcha Tee verleihen dabei regelrecht einen Energieschub.
  • Wenn das Nervensystem überreizt ist und die Gedanken im Kopf nur noch kreisen, tut Erdung auch durch die Nahrung gut: Das kann eine saftiges Steak mit Zwiebeln sein oder deftiges Wurzelgemüse für die Veganer unter den Lesern.
  • Wichtig für frische Zellen und einen frischen Kopf sind ausreichend Flüssigkeit. Ernährungsempfehlungen gehen von 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag aus.
  • Und nun kommen wir zu den Paradoxa des Lebens: Manchmal ist es genau das Gegenteil und wir gönnen uns eine Pause von allzu viel Disziplin mit unserem Lieblingseis, dem leckeren Kuchen vom Bäcker nebenan oder ein Stück Schokolade.

Ideal ist es wenn du in guter Verbindung zu deinem Körper stehst, dann wird er dir sagen, was er in diesem Moment braucht. Frage ihn doch mal: „Lieber Body, was kann ich dir jetzt Gutes tun?“

  • 6. Gute Fragen – mentales Aikido

Stelle dir selbst gute, konstruktive Fragen. Es kann helfen sich diese Fragen über dem Schreibtisch aufzuhängen. Denn die Herausforderung ist, dass dir die Fragen in dem Moment, in dem du sie am Dringendsten brauchst nicht in den Sinn kommen.

Hier ein paar Beispiele an guten Fragen, die meinen Klienten helfen:

  • Was würde mir jetzt gut tun? Wenn keine Antwort kommt, weiterfragen: Angenommen, ich wüsste es, was wäre es dann? Vertraue ruhig der Antwort, auch wenn sie sich zunächst skurril anhört.
  • Wo ist mein Fokus? Bei dem Problem oder bei der Lösung?
  • Was kann ich jetzt Konstruktives zur Lösung beitragen?

Und vermeide im ersten Schritt destruktive Fragen, wie z.B. Warum komme ich einfach nicht in die Gänge? Oder warum bin ich schon wieder in dieser vertrackten Situation? Versteh mich nicht falsch: Es ist durchaus sinnvoll sich mit ein wenig Abstand, sich die Ursachen seiner Muster anzuschauen. UND gleichzeitig bringt es nichts sich in der akuten Situation in einer erlernten Hilflosigkeit oder gar Opferhaltung zu suhlen. Ich hoffe, der Unterschied wird deutlich.

  • 7. Eine Prise Humor versüsst das Leben

Wie Erich Kästner schon sagte: „Humor ist der Regenschirm der Weisen!“ Die Situation entspannt sich deutlich mit Humor und die Erfahrung zeigt, dass ein Lachen auch häufig den ersten Schritt zur Lösung einleitet. Also frei nach Hermann Hesse, nimm dich sich selbst und die Situation nicht zu ernst.

 

  • 8. Die „Do good, feel good“ – Liste

Von meinen Coaching-Klienten weiss ich, dass sie oftmals genau in diesen kritischen Momenten nicht wissen, was ihnen gut tut und was sie stärkt. Deshalb empfehle ich in einem guten, kraftvollen Moment eine „Do good, feel good“ – Liste zu erstellen. Und darauf in kritischen Augenblicken zurückzugreifen!

Ich hoffe du hast Lust bekommen, das ein oder andere auszuprobieren und ich freu mich von deinen eigenen „Do good, feel good“ – Massnahmen zu hören und zu lernen.

Als kleine Inspiration für die Fälle 2 und 3 meiner anfänglichen Beispielsituationen möchte ich an dieser Stelle schon Albert Einstein zitieren „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“. Freu dich also auf den Folgeartikel!

Frische Impulse für deine nächsten Schritt wünscht dir,

Annette Freund

www.inspiredmove.ch

 

Annette Freund ist Gründerin und Managing Director der Unternehmensberatung FREUND INSPIRED MOVE in der Schweiz. Sie begeistert sich für Veränderungsprozesse: Strong Individuals! Reforming Teams! Transforming Organizations!

 

 

 


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