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Random Acts of Kindness: Mit Freundlichkeit das Wohlbefinden in der Welt stärken

Heute gibt uns Nina Weiss von Wohlglückheit Einblicke in die Kraft der „Random Acts of Kindness“-Bewegung. Sie ist sich sicher: Etwas so simples wie Freundlichkeit trägt das Potential in sich, den großen Themen der Gesellschaft zu begegnen.

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Es gibt auch positive Entwicklungen in der Welt. Die Menschen werden freundlicher, das ist deutlich zu spüren. Früher wurde ich bei einer Shoppingtour oder einem Restaurantbesuch von Verkäufern und Kellnern entweder ignoriert oder mit einem „das haben wir nicht“ abgefertigt. Heute begegnet mir immer öfter ein Lächeln.

Das liegt auf der einen Seite daran, dass sich die Gesellschaft zum Positiven hin verändert. Immer mehr Menschen verstehen immer besser, dass es Sinn macht, dem Gegenüber mit Offenheit anstelle von Argwohn zu begegnen.

Gleichzeitig verstehen auch immer mehr Unternehmen, wie wichtig Service ist und wie extrem gut sich die authentische(!) Freundlichkeit eines Mitarbeiters aufs Geschäft auswirken kann. Authentische Freundlichkeit der Mitarbeiter entsteht, wenn sie sich in dem Unternehmen wohlfühlen und mit den Unternehmenswerten identifizieren.

Freundlichkeit als Erfolgsrezept 

Immer mehr Unternehmern ist bewusst, dass die positive Ausstrahlung und Wirkung eines Unternehmens von innen nach außen entsteht. So ist beispielsweise auch der Erfolg der Restaurantkette „L’Osteria“, die es in zehn Jahren auf über 100 Filialen gebracht hat, nicht nur der exzellenten und überdimensionierten Pizza zu verdanken – sondern auch der Freundlichkeit ihrer Belegschaft.  Die Gründer setzten von Anfang an auf eine wertebasierte Unternehmenskultur, wo nicht nur der Gast, sondern auch der Mitarbeiter und der Lieferant im Mittelpunkt stehen. Daraus entwickelte sich ein kooperatives und äußerst erfolgreiches Miteinander.

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Freundlichkeit, die innerhalb des Unternehmens gelebt wird, strahlt auch nach außen ab

 

Weitere Beispiele für werteorientierte Unternehmen sind die Drogeriekette DM, die Hotelkette Upstaalsboom, der Pflanzenkosmektikhersteller Weleda und die Heiligenfeld Kliniken.

Freundlichkeit: Ein Schlüssel zum besseren Leben mit Verdopplungseffekt

Diese Veränderung von innen nach außen kann sich unabhängig vom Unternehmenskontext auch im privaten und gesellschaftlichen Umfeld breitmachen.

Von beiden Seiten entsteht ein Verdopplungseffekt: Einem anderen Menschen freundlich zu begegnen oder eine Freude zu machen, wirkt sich positiv auf die eigene Stimmung aus. Das haben Wissenschaftler der Positiven Psychologie belegt. In diesem Wissenschaftszweig geht es darum, Mechanismen zu identifizieren, die Menschen mental stärken und glücklicher machen können.

Konkrete positive Effekte von mehr Freundlichkeit im Leben:

Das haben Forscher in verschiedenen Studien belegt. Quellenangaben und weiterführende Literatur, sowie Videos findest du hier: www.wellbeing-places.de/qr

Zeig deine Charakterstärke

Die gute Nachricht der Experten ist: Wohlbefinden durch Freundlichkeit kann jeder kultivieren. Denn Freundlichkeit ist eine universelle menschliche Tugend, eine Charakterstärke, die fest in uns allen veranlagt ist. Allerdings nutzt sie jeder unterschiedlich stark. Das beeinflusst unsere Persönlichkeit, Ausstrahlung und Beziehungen.

Wenn du mehr über deine Charakterstärken erfahren möchtest, empfehle ich den VIA Characters Test der Uni Zürich: www.viacharacter.org

Wenn du motiviert bist, mehr Freundlichkeit in deinem Leben zu kultivieren, baue Folgendes dauerhaft in deinen Alltag ein.

Übungen für mehr Freundlichkeit im Leben:

Nr. 1: Mache Menschen eine Freude / Werde Teil der „Random Acts of Kindness“ – Bewegung

Das können Freunde, Kollegen und Familie sein, aber auch Leute, die du auf der Straße oder beim Bäcker triffst. Was du tun kannst? Hier ein paar Beispiele:

  • Lächle Menschen an, die dir unterwegs begegnen, oder/und grüße sie freundlich.
  • Hilf spontan – deinem Nachbarn, Senioren, Kindern …
  • Sei besonders nett zum Kellner oder dem Kassierer im Supermarkt.
  • Spendiere ein Getränk.
  • Schreibe online eine gute Bewertung.
  • Verschick eine liebe Karte oder einen Brief.

Fazit: Es gibt viele Kleinigkeiten, die im Alltag leicht gehen, wenig oder kein Geld kosten und bei dir und anderen gute Gefühle erzeugen.

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Kleine Geste mit großer Wirkung: Jede helfende Hand bringt mehr Freundlichkeit in die Welt

 

Nr. 2: Entwickle eine freundliche innere Haltung und habe keine Erwartungen

 Denn:

  • Freundlichkeit steigert dann das Wohlbefinden, wenn sie wirklich ehrlich gemeint ist.
  • Wirklich Freundlichkeit zu leben bedeutet, nicht die Erwartung zu haben, etwas dafür zurück zu bekommen.
  • Freundlichkeit wirkt umso mehr, je weniger ich erwarte, dass es mir hinterher besser geht.

Wie Freundlichkeit der Welt dient

Ich möchte noch einmal darauf kommen, wie aktuell und wichtig das Thema Freundlichkeit ist. Und zwar nicht nur für die Wirtschaft und dein persönliches Umfeld, sondern auch für den nachhaltigen Zusammenhalt auf der ganzen Welt. Auch die Wochenzeitung „Die Zeit“  hatte eine Titelgeschichte im August 2019 diesem Thema gewidmet:

Die Macht der Freundlichkeit – Hilft auch gegen politische Spaltung

In dem Dossier geht es darum, wie ein Polizist einen Islamisten mit einer Tasse Kaffee bezwang. Wie er einer Reihe junger Männer zum Ausstieg aus dem radikalen Islamismus verhalf. Nicht, indem er sie stundenlang verhörte, einsperrte oder gar folterte. Sondern, indem er sie freundlich empfing, ihnen aufrichtig zuhörte und echte Hilfe zur Seite stellte. Ein Polizist, der lächelte.

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Mit einem zugewandtem Lächeln und einer Tasse Kaffee verhinderte ein Polizist Gewalt

 

Der Artikel beleuchtet politisch, wissenschaftlich und geschichtlich die Kraft der Freundlichkeit und des Kontakts. Und kommt zu einer klaren Aussage:

Wenn wir die Menschlichkeit im anderen sehen, zertrümmert das unsere Vorurteile.

Große Veränderungen entstehen aus dem Bauch der Gesellschaft. Davon bin ich überzeugt. Soziales Miteinander kann einen starken Impact haben. Aus diesem Grund haben sich die Vereinten Nationen  mit den SDGs 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Welt gesetzt, bei denen jeder mitwirken und Großes bewirken kann. Bis 2030 sollen diese Ziele erreicht werden. Freundlichkeit wahrhaftig zu leben und täglich zu zelebrieren, könnte dafür eine schöne Initialzündung sein.

Diese täglich gelebte Freundlichkeit würde direkt auf folgende Ziele einzahlen:

  • Gesundheit und Wohlergehen (Ziel 3)
  • Geschlechtergleichheit (Ziel 5)
  • Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (Ziel 8)
  • Weniger Ungleichheit (Ziel 10)
  • Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (Ziel 16)

Es wäre ganz einfach loszulegen – wir können jederzeit und ohne viel Aufwand starten. Jeder von uns.

Mit „freundlichen“ Grüssen

Nina Weiss vom Team Wohlglückheit

 

Schreibt sehr gerne einen Kommentar, was ihr darüber denkt. Findet ihr auch, dass die Welt immer freundlicher werden kann? Oder seht ihr das eher pessimistisch? Wir sind gespannt auf den Dialog!

 

Mehr Artikel vom Wohlglückheit-Team findet ihr hier.

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