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Seisofrei-Blog: Mit Haltung und Verbindlichkeit leben

Das Ende eines Jahres bedeutet für viele Rückschau, sich-besinnen, Dinge abschließen und auch das neue Jahr willkommen heißen. Mir ist es gelungen, den Dezember überwiegend so zu gestalten, dass ich mich selbst zufrieden und nicht zu überfrachtet fühlte. Dabei ist mir etwas erneut bewusst geworden: Je mehr ich Dinge mit einer ganzherzigen Verbindlichkeit tue, umso stärker trägt mein Tun und Wirken den Samen des glücklichen Gelingens in sich.

verbindlichkeit-SelbstvertrauenMeine Vergangenheit zeigt mir: Je halbherziger ich bei einer Sache oder auch einem Menschen war, umso weniger erfolgreich im Sinne von gelingend gestaltete sich die Szene oder die Beziehung. Das Lehramtsstudium war ok, doch nicht wirklich und langfristig meins. Kurze Etappen in meiner beruflichen Laufbahn waren auch wirklich kurz, so z. B. die Zusammenarbeit mit zwei ambulant tätigen Musiktherapeutinnen.

Sie haben tolle Arbeit gemacht, mit denen es jedoch in der Tiefe und im Zusammenarbeiten nicht gefunzt hat. Heute mit etwas Abstand denke ich: Macht nichts, völlig ok – und gleichzeitig: Meinerseits war das halbherzig.

Verbindlichkeit: Heute bin ich mehr bei mir

In früheren Jahren war ich, oft ohne mir dessen bewusst zu sein, deutlich unehrlicher, unaufrichtiger anderen und vor allem mir selbst gegenüber. Natürlich gehören alle Phasen meines Lebens zu mir und tragen zu einem ganzheitlichen, reichen Leben bei. Doch die Dinge, die ich jetzt angehe – den Blog, die Yoga-Ausbildung, die Beziehungen – fühlen sich weitaus stimmiger, ganzer an, ja, ganzherziger. Dabei ist mir gar nicht so wichtig, welche konkrete Entscheidung ich treffe, ich lerne. Wenn ich voll hinter einer Entscheidung stehe, wenn die Energie hinter den Handlungen für mich stimmt, dann stimmt das Ganze für mich. Dann lebe ich wirklich mein Leben, und Dinge sind von Wert.

Zu mir stehen heißt: Selbstmächtigkeit und Mut zur Wahrheit

Wirklich mein Leben zu leben – meiner inneren Stimme und meinem ethischen Bewusstsein folgend – bedeutet für mich, mit Haltung zu leben. Mit Haltung leben heißt für mich auch: Selbstmächtigkeit zu entdecken, Mut zur Wahrheit zu haben, zu meiner Wahrheit – und zu ihr zu stehen. Mich mehr und mehr zu entkrampfen, neue Räume in mir selbst zu entdecken und auch das Dunkle auszuhalten. Mit Haltung leben bedeutet für mich vor allem: Leben anstelle gelebt zu werden.

Meinem eigenen inneren Kompass folgen

verbindlichkeit-Kompass

Ganz oft mache ich mir ‘nen Kopf: Ist es ok, dass ich mich nun aus dieser Freundschaft verabschiedet habe? Darf ich dieses oder jenes sagen? Darf ich mich zurückziehen? Darf ich groß denken und wünschen? Ich erkenne mehr und mehr, was Verbindlichkeit bedeutet. Verbindlichkeit heißt für mich nicht, unter bestimmten, mitunter auferlegten Moralvorstellungen zu leben. Natürliche Verbindlichkeit erlebe ich immer mehr als Einladung an mich, mein Herz zu hören, mich hinzugeben. Meinem eigenen inneren Kompass zu folgen. Das Ziel einer Handlung ist weniger wichtig. Das, was zählt, ist die Lebensreise und die Haltung, die ich bei diesem Experiment einnehme. Etwas dauert so lange wie es dauert, auch Beziehungen und Freundschaften. Je ehrlicher beide Seiten hinschauen, umso deutlicher müsste dies für beide Seiten auch zu erkennen sein. Halbherzigkeit bedeutet, sich hinter seinen Gefühlen zu verstecken, angstvoll zu leben. Verbindlichkeit hingegen geht mit Vertrauen einher. Und ist eine Entscheidung, eine Haltung.

Nimm Haltung an, mach dir bewusst, was du willst

Haltung einnehmen kann ganz wörtlich aufgefasst werden: Wir richten uns auf, öffnen den Brustraum, unser Herz, und atmen tief. Ich übe dies immer wieder, insbesondere auch in Situationen, in denen ich gestresst bin. In der Schlange an der Kasse, im Auto, in der City. Aufrichtig zu leben ist alles andere als leicht: Ein „Nein“, das ich an jemanden richte, kann vom Gegenüber als „gegen ihn“ aufgefasst werden, z. B. dann, wenn ihm eine Bitte ausgeschlagen wird. Oft spüren wir, dass der andere eine andere Reaktion – in Form eines Entgegenkommens, einer Bedürfnis-Erfüllung unsererseits – von uns erwartet.

Klar sein, Schweigen aushalten

Ich habe jahrelang nicht klar geäußert, was ich brauche, was ich will, was nicht – mit dem Resultat, dass ich für andere „einfacher“ im Sinne von bequemer war, doch selbst unglücklicher. Oft bin ich in Dialogen zurückgerudert, habe Erklärungen, Rechtfertigungen abgegeben, wenn ich das Gefühl hatte, zu unbequem für den anderen geworden zu sein. Nun halte ich auch ein Schweigen aus, das nach meinen klaren und in der Intention liebevoll geäußerten Worten entstehen kann. Und ich schaue genauer hin: Wann und an welcher Stelle kann ich dem anderen wieder entgegen kommen – etwas anbieten, was mich und den anderen glücklich macht?

Was macht mein Nein?

verbindlichkeit-NeinAuch frage ich mich: Ist es wirklich so, dass der andere ein “Nein” von mir als gegen sich auffasst? Sicher kommt es auf das Gegenüber an: Ich glaube, je mehr wir in unserer eigenen Liebe zu uns selbst satt sind, umso weniger kann uns das “Nein” des anderen etwas anhaben.

Es lohnt sich, die eigene Haltung zu finden

So übe ich mich weiter darin, zu mir und meinen Worten, meinen Entscheidungen zu stehen. Ängste auszuhalten, die da auftauchen, wenn etwas in mir sehr unsicher wird, wenn ich befürchte, die Sympathie oder Liebe des anderen zu verlieren.

Die Erfahrung zeigt mir: Es lohnt sich, seine eigene Haltung zu finden und einzunehmen, mit ganzem Herzen und Verbindlichkeit. Das Leben wir schöner und runder.

Carolin Stark

seisofrei-lebenskunst.de

 

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