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Angst

Mit Inspiration aus dem Nebel der Angst treten

 

Für manche Menschen ist es beinahe unmöglich, sich an das anzupassen, was die Gesellschaft diktiert. Etwas in ihnen rebelliert und macht ihnen Angst, wenn sie auf Strukturen, Organisationen und Systeme treffen. Sie wollen dazu gehören und gleichzeitig widersetzt sich etwas in ihnen. Kennst du das?

Bewusstwerdung in der Gesellschaft

Wir wurden in ein gesellschaftliches System hineingeboren, welches hauptsächlich auf Angst, Macht und Zwang beruht. In unserer Kindheit, Jugend und Erziehung haben wir die darin vorherrschenden Energien intensiv kennengelernt. Wir haben sie absorbiert, was bedeutet, wir haben begonnen sie als normal zu betrachten.

Und das ist das Dilemma, wenn Menschen langsam erwachen. Auf der einen Seite fühlen sie sich frei, und dann wieder gefangen. Auf der einen Seite gibt es einen Impuls in ihrer Seele, die sich jetzt ausdehnen und entfalten will. Und auf der anderen Seite gibt es noch alte Ängste und Urteile, die dafür sorgen, dass sie es nicht wagen aus dem bestehenden System auszubrechen, um den Ruf ihrer Seele zu folgen.

„Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.“

(Jiddu Krishnamurti)

angst

Angst, Macht und Zwang prägten oft das System, in dem wir aufgewachsen sind

 

Im Nebel der Angst

Es ist die durchdringende Energie der Angst, welche den Verstand komplett einnehmen und Gefühle manipulieren kann. Menschen nähren ihre Angstmuster untereinander und es erfordert viel Bewusstheit und einen wachen, klaren Geist sich nicht in den Sog der Angst hineinziehen zu lassen.

Die Energie der Angst vernebelt unser Bewusstsein – man kann sie sich wie einen Grauschleier vorstellen, der um die Menschheit als Ganzes hängt. Fast jeder ist davon betroffen, denn jeder wurde in dieses Feld hineingeboren. Daher gilt es zunächst einzusehen, dass es auch im eigenen Geist vermutlich einen Angsthasen, Machthaber, inneren Richter und Rebellen gibt. Die Lösung liegt also in erster Linie in der Änderung der eigenen Geisteshaltung. Es ist ein innerer Weg, bei dem wir mit den eigenen Macht- und Angstenergien konfrontiert werden und sie nicht im außen bekämpfen.

Doch wie kann man nun diesen Energien und Strukturen in sich begegnen? Ein Weg ist die Inspiration – das kreative und schöpferische Potential der Seele.

 

Angst

Angst vernebelt oft unser Bewusstsein: eine Änderung der Geisteshaltung kann die Lösung sein

Die Befreiung des Geistes mit Inspiration

Die folgenden Schritte sind Möglichkeiten und Denkanstöße, die dich auf dem Weg unterstützen sollen. Die Befreiung des Geistes ist jedoch keine einmalige Sache, sondern ein Prozess, der immer wieder wiederholt werden muss.

  1. Schritt: Den Kampf beenden (Nachricht an den Rebellen in dir)
    Kämpfe nicht mit der Gesellschaft, streite nicht mit ihr, denn sobald du in ein Gefecht hinein gerätst, willst du verhandeln, strukturieren, ordnen, etwas erzwingen. Doch vieles von dem, was in der Gesellschaft jetzt an alten Kontroll- und Machtstrukturen vorherrscht, kann nur durch eine Krise zusammenbrechen. Manchmal muss sich etwas ganz und gar festfahren und totlaufen, ehe eine wirkliche Veränderung stattfindet. Also bekämpfe nicht die Außenwelt. Gehe stattdessen nach innen und erkenne den Rebellen in dir. Er ist zornig über die Ungerechtigkeit der Welt und neigt dazu eine Revolution gegen bestehende Systeme anzuzetteln. Mache dir bewusst Druck erzeugt immer Gegen-Druck. Wenn man gegen etwas kämpft, dann wird man bekämpft. Kampf ist nicht die Lösung des Problems.

  2. Schritt: Werde dir deines inneren Urteils bewusst (Nachricht an den inneren Richter)
    Das innere Urteil kommt von einem kritisch-einengenden Eltern-Ich. Fast jeder kennt den inneren Richter. Er spricht mit einer beurteilenden Stimme, gibt einschränkende Anweisungen, hat hohe moralische Ansprüche und hält stark an Regeln fest. Das innere Urteil sagt z.B. so etwas wie: „Das tut man nicht! Schäm Dich! Stell Dich nicht so an!“. Kommt dir das bekannt vor? Das innere Urteil verschleiert oft die eigene Angst.
  3. Schritt: Erkenne die Stimme der Angst (Nachricht an den Angsthasen in dir)
    Unbewusste Ängste manipulieren und sabotieren dich. Sie wissen, an welchen Stellen sie dich treffen und verunsichern können. Häufig wird man sich der eigenen Angst bewusst, je mehr man sich dem Licht zuwendet und in eine höhere Schwingung kommt. Indem du z.B. von jemanden inspiriert wirst, der nicht durch die Angst geführt wird, kommst du automatisch mit etwas in Berührung, was jenseits von Angst ist. Es fordert dich dann vielleicht auf, etwas zu bejahen, was du noch nicht kennst. Und das Unbekannte macht erstmal Angst.

 

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Die Angst sabotiert uns gerne mit irreführenden Glaubenssätzen der Unzulänglichkeit

 

Die Stimme der Angst sagt dir dann zum Beispiel: „Spinn nicht rum, das ist nicht möglich. Flieg nicht zu hoch – das klappt nicht.“ Auf diese Weise sabotiert sie dich. Manchmal behauptet sie auch „realistisch“ zu sein. Dann achte nicht auf den Inhalt, was sie sagt; sondern auf den Ton, wie sie es sagt. Ist der Ton unruhig, zwingend, drohend, so dass sich dein Köper anspannt, dann ist dahinter die Stimme der Angst. Die Angst begrenzt dich. Sie sagt mehr etwas darüber aus, wie du erzogen wurdest und in welchem Umfeld du lebst, als dass sie die Wahrheit ist.

 

  1. Schritt: Trau dich inspiriert zu sein und erkenne deine Seele. Schaffe mit der Inspiration etwas Konkretes.
    Die Stimme der Seele ist sanft und beruhigend. Sie lädt dich ein entspannt zu sein, damit du ihre Inspirationen empfangen kannst. Lass in deiner Vorstellung eine Sonne auf die nebligen Stellen der Angst scheinen. Lass dann die Energie der Inspiration durch dich strömen, fühle die Freude und Begeisterung dabei. Gehe davon aus, dass wenn dich etwas bewegt, berührt und stark inspiriert diese Gefühle direkt von der Seele kommen. Unternehme dann eine konkrete Handlung und mache dich sichtbar mit deiner Inspiration, indem du z.B. ein Bild malst, ein Gedicht schreibst oder ein Symbol zeichnest, welches dich an deine Inspiration erinnert. Auf diese Weise zeigst du deiner Seele, dass du sie ernst nimmt.
  2. Schritt: Lass dich nicht verunsichern. Inspiration manifestiert sich durch Wiederholung.
    Sobald du etwas Konkretes mit deiner Inspiration machst, wirst du merken, dass nach einer gewissen Zeit die Stimme der Angst oder das innere Urteil zurückkommen. Sie werden protestieren und versuchen dich mit alten Denkgewohnheiten zu beeinflussen. Sie werden versuchen, dich nach unten zu ziehen. Dann mach dir einfach bewusst, es gehört zum Prozess, dass du die Schritte wiederholen musst. Die Tatsache, dass du sie wiederholen musst, ist kein Zeichen von Versagen, wie dir vielleicht der innere Kritiker einreden wird. Und auch die Tatsache, dass die Angst in bestimmten Momenten zurückkommt, ist kein Rückfall. Lass dich dadurch nicht verunsichern, wiederhole einfach Schritt 2 und 3 und schau dir die Angst an. Lass dich dann erneut inspirieren, so dass du wieder zurück zu deiner ursprünglichen Inspiration kommst.

Wenn du diese Schritte immer wieder durchläufst, wird sich mit der Zeit deine Seelenenergie auf Erden manifestiert.

Meine Inspiration zu Schritt 4

Meine Inspiration, die ich in diesem Bild umgesetzt habe, symbolisiert den inspirierten Geist. Er sagt:

„Ich bin viel mächtiger, als du denkst. Mit Leichtigkeit auf inspirierten Wegen, durchlichtest du den Schleier der Angst – Schritt für Schritt löst er sich jetzt auf.“

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Foto: © Sylvia Römer

 

 So kann jeder etwas zum kollektiven Bewusstseinswandel beitragen:

Indem wir uns selber von kleinmachenden Glaubenssätzen und einengenden Energien der Vergangenheit befreien, bahnen wir neue Wege in das Bewusstsein der Menschheit. Diese Wege werden auch für andere zugänglich sein, denn wir sind alle miteinander verbunden.

Sende bewusst liebevolle Botschaften, aufbauende Ideen, Bilder und Inspirationen in das große Bewusstseinsfeld hinein. Sie werden von anderen Menschen empfangen. Und wie über ein großes telepathisches Netz breiten sich dann aus.

In Liebe & Verbundenheit

Sylvia

 

Mehr zu Sylvias Arbeit erfährst du auf ihrer Homepage

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Hast du Lust auf mehr Artikel von Sylvia? Alle Beiträge findest du in ihrem Autorenprofil

 

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