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Neues aus der SchreibGlück-Werkstatt: Blackout – Kopf wählt Herz

Wieder  möchte ein Buch aus der Schreibglück Werkstatt  gelesen und verschlungen werden. Dora Klein hat ihr Manuskript zu ihrem ein Liebesabenteuer nun fertig und deshalb möchten wir sie gerne unterstützen, dass ihr Herzensprojekt raus in die Welt geht. Wir freuen uns sehr, dass  aus dem SchreibGlück Kurs alle mögliche Themen und Genres bearbeitet werden.

Blackout – Kopf wählt Herz

ein Roman von Dora Klein

Zur Story:

Eine verrückte Geschichte über Freundschaft, Lügen und Liebe.
Die geschiedene Nora ist überzeugter Single, bis zu dem Tag, als sie nach einer anscheinend heißen Liebesnacht mit einem Blackout erwacht. Sie folgt den auffallenden Spuren des unbekannten Mannes bis in einen ominösen Club, um mehr über ihren Liebhaber herauszufinden, der sich Edward nennt. Noch ahnt sie nicht, dass sie das Opfer eines perfiden Ränkespiels geworden ist und verliebt sich in den smarten Lügner.
Dieser Roman führt mitten in Noras irrwitziges Liebesabenteuer, bei dem sie sich schlussendlich zwischen Kopf und Herz entscheiden muss.
Leseprobe Kapitel 1:
Wie gerne hätte sie sich in das samtene Schwarz sinken lassen, doch da war dieses fremde Gesicht eines Mannes, nur wenige Zentimeter vor ihren Augen. Gebannt fixierte Nora seine Lippen, die sich bewegten. Sprach er mit ihr? Sie wollte begreifen, was da vor sich ging, als sie plötzlich von einem Gefühl, wie in einem dunklen Sog unablässig in die Tiefe gezogen zu werden, überrollt wurde. Danach folgte ein endloser Fall. Panik erfasste sie. Sie schrie, doch kein einziger Ton kam über ihre Lippen. Sie wollte sich an ihm festklammern und streckte angestrengt die Arme nach ihm aus, doch plötzlich war er verschwunden. Er hatte sie zurückgelassen. Eine tiefe Verzweiflung umklammerte ihr Herz.

„Guten Moooorgen, Mom !“
Der sonst effektive Weckruf, aufgenommen mit der Stimme ihres Sohnes, schallte aus ihrem Handy und erreichte Nora wie aus unendlicher Entfernung. Nur schneckenmäßig befreite sich ihr Bewusstsein aus dem Traum, der sich wie ein wuchtiger Vorhang aus nun nicht mehr fassbaren Bildern auf ihre Sinne gelegt hatte. Die Beklemmung des Erlebten hingegen, saß ganz real in ihrer Brust. Ihr Atem ging schwer. Benommen versuchte sie ihre Lider zu heben. Das eindringende Licht schoss wie ein Blitz in ihren Kopf, was sie veranlasste, die Augen erschrocken zuzukneifen. Sie schluckte und verzog angewidert den ausgetrockneten Mund. Vorsichtig startete sie einen zweiten Versuch und blinzelte.
Nach und nach erwachten auch ihre anderen Körperteile mehr oder minder zum Leben. Ihr durch die seitliche Lage eingeklemmter Arm, begann zu kribbeln. Nora lag, in eine graue, fellähnliche Decke gehüllt, auf dem mit hellem Leinenstoff bezogenen Wohnzimmersofa. Auf dem gläsernen Couchtisch fristeten zwei leere Gläser und eine fast leere Flasche Whiskey ein einsames Dasein. Mehrere eingetrocknete Ringe hatten Spuren auf der Oberfläche des Tisches hinterlassen. Diese schienen ein krasser Gegensatz zu der Sauberkeit im restlichen Wohnbereich zu sein, welcher in einem gelungenen Mix aus modernem und antikem Mobiliar eingerichtet war. Das Mobiltelefon war inzwischen ohne Noras Zutun verstummt und leuchtete nur noch sanft. Neben und hinter der Couch zeugten umherliegende Wäschestücke und Polster auf den dunklen Holzdielen von den vergangenen Aktivitäten. Das Licht der Stehlampe beim Lehnstuhl vor der Bücherwand verbreitete eine heimelige Atmosphäre, die mit Noras derzeitigen Gefühlen und Empfindungen in keinerlei Einklang stand.
Mühsam setzte sie sich auf und versuchte, die sie umgebende Realität zu begreifen. Eine Duftwolke traf auf ihren Geruchssinn. Sie roch an ihrem Shirt.
Moschus, Schweiß, Rauch? Auch ihre Haare, die derzeit wie ein undefinierbares Gebilde über ihrem Kopf thronten, wobei sich einzelne Strähnen vorwitzig bis in ihr Gesicht wagten, rochen ein wenig nach Rauch, wie sie feststellen musste.
Mechanisch schob sie die Decke von sich und sah an sich herab.
„T-Shirt – ja, Slip – nein!“ stellte sie konsterniert fest. Der in ihrem Kopf pochende Schmerz begann ihre gesamte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und alle anderen Eindrücke an den Rand des Fassbaren zu drängen. Als sie nach dem am Boden liegenden Baumwoll-Slip fischte und sah, dass er zerrissen war, verkrampfte sich ihr Körper und sie hielt die Luft an. Was kontraproduktiv war, wie sie rasch feststellte. Die Übelkeit kam in Wellen. Sie saß stocksteif da, um dagegen anzukämpfen.
Was war hier los? Ihr Blick schweifte suchend nach Bildmaterial, mit dem ihr Gehirn etwas anzufangen wusste.
Es passte nicht. Es passte ganz und gar nicht ins Bild. Sie wohnte alleine! Und zwar aus gutem Grund. In Ihrem Gehirn begann sich irgendwo die Logik zu regen: Alkohol! Zu viel Alkohol!
Sie hatte offensichtlich zu viel getrunken. Angewidert stierte sie die Flasche Scotch an und ertappte sich dabei, angesichts der geringen Füllmenge leises Bedauern zu empfinden. Diesen nunmehr 43 Jahre alten Highland Park hatte sie bisher nur zu besonderen Anlässen geöffnet.
Doch es wollte ihr, verflixt nochmal, kein Anlass in den Sinn kommen. Felix. Nora erinnerte sich, mit ihrem Sohn telefoniert zu haben. Der Inhalt des Gespräches war sicherlich kein Aufruf zur Vernichtung edler Tropfen gewesen.
Wien. Sie war in Wien gewesen. Hatte sich mit einem neuen Kunden in einem vegetarischen Restaurant treffen wollen, um Details für den Coaching-Workshop zu besprechen. Das Essen…. Angestrengt runzelte sie ihre Stirn, doch der Schmerz stach nun bis in jede einzelne Haarwurzel. Wien, Wien, Prater, Karussell…Ihre Gedanken flossen wie zäher Schleim in eine absurde Richtung, so, als versuche sie sich selbst von der Tatsache abzulenken, dass sie offensichtlich die Nacht mit einem Mann verbracht hatte.
Der nächste Gedanke ließ ihren Adrenalinspiegel jedoch blitzartig ansteigen.
War er noch im Haus? Oben? Rasch stand sie auf und musste sich torkelnd am Tisch festhalten. Ihr suchender Blick glitt durch den offenen Wohn- und Küchenbereich und blieb beim Esstisch hängen. Es gelang ihr mit einiger Mühe in ihre Jeans zu schlüpfen, die sie dort an einem der Esstischsessel hängend vorfand, und taumelte hinaus ins Vorzimmer, wo ein Bewegungsmelder das Licht aufflammen ließ. Beim Treppenabsatz machte sie jedoch kehrt und schaffte es gerade noch würgend bis in die Toilette. Ihr Magen gab nicht viel her und als sie erschöpft wieder herauskam, ließ sie sich auf die Stufen niedersinken und lehnte sich seitlich an die Wand. Die kühle Mauer auf der Schläfe tat gut. Sie schloss kurz die Augen. Hatte er den „Spielplatz“ verlassen? Spätestens jetzt hätte ihr Gast ja auftauchen müssen. Da ihre Wasserrohre die Angewohnheit hatten, auffallende Geräusche zu machen, war es eindeutig, dass niemand oben die Dusche benutzte.
Ihr Blick fiel auf die Eingangstür. Der Schlüssel steckte von innen und es war zugesperrt. Sie hatte Außenrollläden, und die waren heruntergelassen. Durch die Terrassentür war er also auch nicht gegangen. Hatte sie ihn selbst zur Tür gebracht und abgesperrt? Je mehr sie sich zu erinnern versuchte, desto mehr seltsame Fragen türmten sich auf. Als der Schwindel ein wenig nachließ, kämpfte sie sich die Treppe hoch in den oberen Stock. Ein Blick ins Schlafzimmer zeigte dieses unbenutzt. Seit sie alleine lebte, gönnte sie sich den Luxus von Ordnung, was eine Tagesdecke und Zierkissen auf dem gemachten Bett beinhaltete. Die einzige Unordnung, wenn man so wollte, brachte die auffallende Menge an Büchern, welche in anscheinendem Wildwuchs aus den Regalen quollen und auch in verschiedenen Stapeln auf den Nachtkästchen, Kommoden und sogar Fensterbank ihren Platz gefunden hatten. Sie betrat ihre begehbare Garderobe und riss verblüfft ihre Augen auf. Das blaue Kleid. Nicht irgendein blaues Kleid hing an einem Kleiderbügel vor ihrer Nase, sondern ausgerechnet jenes, welches sie gestern ausgiebig in dem Schaufenster einer Boutique betrachtet, dann probiert, aber dennoch nicht gekauft hatte, weil es einfach sündhaft teuer war. Daran konnte sie sich noch gut erinnern. Nora taumelte zurück ins Bad.
Als sie im Spiegelschrank nach einer Kopfschmerztablette suchte, starrte ihr eine unbekannte Frau entgegen. Wie zum Teufel ….? Sie fragte sich, ob ihn ihr morgendliches Aussehen in die Flucht geschlagen hatte?
Ihre Augen waren verquollen und Reste von rotem Lippenstift hafteten noch an ihren Lippen. Am Hals hatte sie einen blauen Fleck. „Uh?“ stöhnte sie verblüfft auf. Ihre Vogelnestfrisur sprach alle Bände. Wie so etwas zustande kam, wusste sie noch, auch wenn es schon lange her war, dass sie ausschweifenden Sex genossen hatte. Sie klappte den seitlichen Spiegel auf und zupfte missmutig an ihrer verfilzten Haarpracht am Hinterkopf herum. Doch der pochende Schmerz erforderte eine rasche Maßnahme. Sie war erleichtert, als sie in einer Blisterverpackung noch ein paar Pillen entdeckte. Als sie den Kopf senkte, um Wasser zur Tablette direkt aus dem Hahn zu trinken, wurde ihr kurz schwarz vor Augen. Sie ließ sich auf den Badezimmerteppich sinken und blieb dort einige Minuten hocken. Schließlich schlüpfte sie umständlich aus ihrer Hose und ihrem Shirt, wobei ihr jede einzelne Bewegung bewusst machte, dass die betäubende Wirkung des Medikamentes noch keine Wirkung zeigte. Kurz flackerte etwas in ihrem Gedächtnis auf, verschwand aber, ehe sie einen fassbaren Gedanken daraus formen konnte. Nachdenklich stieg sie in die Duschkabine. Sie setzte sich auf die eingebaute Sitzbank und drehte den Hahn auf. Als der große Duschkopf die warmen Wassertropfen über ihren Körper zu verteilen begann, entspannte sie sich merklich…..

++++

Möchtest du gerne lesen, wie es weitergeht? Dann hinterlasse hier doch bitte einen Kommentar, oder schreibe der Autorin selbst www.doraklein.at

Wenn du auch SchreibGlück Kursteilnehmer*in bist, freuen wir uns echt sehr, wenn du dein Expose oder Manuskript einreichst. Das kannst du hier sehr, sehr gerne  tun.

 

 

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