Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Neues SchreibGlück-Buch im Handel: Traumatisierten Tieren helfen

Morgen kommt wieder ein sehr schönes, sinnvolles Buch auf den Markt, das dieses Mal den Tieren viel Gutes und  Sinnvolles geben wird. Wir sind überaus glücklich, dass der Kurs “SchreibGlück”  von Veit Lindau soviele erfolgreiche Buchveröffentlichungen nach sich zieht.  Heute möchten wir ein ganz besonderes Werk vorstellen, welches sich traumatisierten Tieren und deren Heilung widmet. Vielen Dank an Beate Seebauer, dass dieses Buch mit diesem wichtigen Thema in die Welt kommt!

Traumatisierten Tieren helfen: Wege zur Heilung der Tierseele

von Beate Seebauer
Während meiner intensiven und langjährigen Tätigkeit als Tierflüsterin habe ich immer wieder mit Tieren zu tun gehabt, deren Verhalten auf unschöne Erlebnisse zurückzuführen war. Manchmal zeigten sie sich ihren Menschen gegenüber ängstlich, zurückhaltend, unterwürfig, zurückgezogen und misstrauisch, in anderen Fällen waren sie eher aggressiv und unberechenbar.

Diese Verhaltensweisen sind aber niemals auf Grundcharaktereigenschaften eines Tieres zurückzuführen, denn aus meiner Praxis heraus kann ich mit ziemlicher Gewissheit sagen, dass kein Tier von Grund auf böse ist. Niemand ist das. Erfahrungen und Erlebnisse verändern aber unsere Lieblinge. Genauso, wie sie auch uns prägen. Wir unterscheiden uns von unseren tierischen Freunden in diesem Zusammenhang kein bisschen.

Ebenso wie wir haben sie oft lebenslang an diesen Erlebnissen zu knabbern. Manche stecken derartige Erfahrungen ganz leicht weg und andere wiederum benötigen Hilfe, damit sie wieder ganz heil werden können. Wieder andere verhalten sich normal, bis sich das schlagartig (und ohne erkennbaren Grund) ändert.
Es ist nicht immer einfach, zu erkennen, wann ein Tier ein Trauma erlebt hat und wann nicht, denn nicht jedes Erlebnis prägt unsere Seele. Meiner Erfahrung nach sind es oft auch die »banalen« Vorfälle, jene, die wir als Tierfreund manchmal gar nicht wahrnehmen, die tiefe Spuren hinterlassen. Von daher muss einem Trauma nicht immer ein ganz schlimmes Ereignis zugrunde liegen. Schon Banalitäten wie das Umfallen einer Milchkanne während der Welpenzeit können traumatisch sein. Wie ist es uns jetzt aber möglich, zu erkennen, ob ein Trauma dem ungewöhnlichen Verhalten unserer Tiere zugrunde liegt oder nicht?

Genau genommen spielt das gar keine Rolle, denn die unerwünschte Auffälligkeit möchten wir ja in jedem Fall beheben.

img_0521Meine Hündin Safi zum Beispiel ist ein sehr sensibles Wesen und hatte irgendwann während ihrer Junghundphase damit angefangen, Ängste zu entwickeln.

Erst fürchtete sie sich vor Geräuschen, die Silvesterknallern glichen. Diese Furcht konnte ich ja noch verstehen und zuordnen, weil während ihrer zweiten Silvesternacht in der Nähe ein »Heuler« hochging, der sie sehr erschreckte. Dann kam die Angst vor Donnergrollen hinzu, wofür ich ebenfalls den besagten Silvesterlärm verantwortlich machte. Irgendwann jedoch entwickelte sich aus begründeten Angstsituationen ein Muster heraus, das ich keinem Erlebnis mehr zuordnen konnte. Safi lief erst friedlich und fröhlich ihres Weges, um dann von einer Sekunde auf die andere stehen zu bleiben und keinen Schritt mehr weiterzugehen.

Möglicherweise kennst du vergleichbare Situationen, denn ich weiß, dass es sehr vielen Hundefreunden genauso geht wie mir. Sie alle forschen und suchen nach den Auslösern der Verhaltensstörungen, um sie dann beheben zu können. Am Höhepunkt unseres Desasters verließ meine Hündin Safi nicht mehr das Grundstück. Nur in ihrem Zuhause fühlte sie sich anscheinend wohl und sicher.

Wenn man einmal an diesem Punkt angekommen ist, dann ist die Verzweiflung riesengroß, und man fragt sich tatsächlich, ob der Liebling wirklich glücklich ist. Jeder wünscht sich für sein Tier ein unbeschwertes und glückliches Leben. Auch ich. Nachdem mir keine Art von Kommunikation weitere Hinweise darauf gegeben hatte, was ich noch tun könnte, schaltete ich eine Hundetrainerin ein.

Das funktionierte eine Weile lang ganz gut, und Safi ging wieder mit mir spazieren. Die Hundetrainerin gab mir den Auftrag, mit Safi nur einige Meter zu marschieren, um sie dann zu belohnen. Sie meinte, ich hätte meine Hündin vorher dazu gezwungen, und dass das der Grund sei, warum sie so reagierte.

Na ja, was soll ich sagen, die altbekannten Probleme kamen nach einer Weile wieder zurück. Wenn auch nicht mehr in diesem Ausmaß, dass sie sich nicht aus dem Garten heraustraute. Während unserer Spaziergänge blieb sie aber immer wieder stehen, zog den Schwanz ein und wollte nichts wie heim – ohne sichtbaren Grund, zumindest konnte ich keinen erkennen. Ich möchte übrigens an dieser Stelle noch erwähnen, dass ich sie zusätzlich hatte medizinisch untersuchen lassen, denn auch eine nicht funktionierende Schilddrüse oder andere Erkrankungen können so ein Verhalten hervorrufen.

Problemen wie diesen liegt, so weiß ich heute, ein Trauma zugrunde. Ich konnte mich allerdings an nichts anderes als den Silvesterabend erinnern, was das Verhalten von Safi rechtfertigten würde. Andererseits konnte ich mir nicht vorstellen, dass unser »Knallerlebnis« für das unerwartete Stehenbleiben
beim Spaziergang verantwortlich wäre.

Alle Therapien, alles was ich ausprobiert hatte, hatte immer nur bis zu einem gewissen Punkt funktioniert. So zeigte sich erst eine deutliche Verbesserung der Symptome, um dann nach einigen Wochen wieder umzuschwenken. Einzig

Durch meine Arbeit habe ich allerdings den Vorteil, dass sich immer wieder neue Möglichkeiten zur Heilung auftun, und da auch ich immer weiter dazulerne, durfte ich sehr viele positive Erfahrungen machen, die ich jetzt an dich weitergeben möchte. Mit diesen Methoden konnte ich auch Safi helfen, sodass sie nun ein weitgehend stressfreies und unbeschwertes Leben führen kann. In den folgenden Kapiteln stelle ich dir einige tolle Methoden vor, die du selbst bei deinem Tier anwenden kannst.
traumatisierte tiere Wann spricht man von einem Trauma bzw. was ist überhaupt ein Trauma?
Das Wort »Trauma« kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet »Wunde«. Ein Trauma hat deswegen immer mit einer »Verletzung« zu tun. Diese kann physischer oder psychischer Natur sein. Wie anfangs erwähnt, sind Traumen nicht immer gleich zu erkennen. Viele unserer tierischen Freunde zeigen jahrelang überhaupt kein auffälliges Verhalten, bis sie plötzlich durch eine Erinnerung getriggert werden. Trigger können Gerüche, Geräusche, Musik, Stimmlagen oder Ähnliches sein – all das, was einen früheren Vorfall wieder aufleben lässt.

Unsere Lieblinge zeigen dann oft eine angespannte Körperhaltung. Die Ohren legen sich an, die Rute bzw. der Schwanz geht nach unten, oftmals bis unter den Bauch. Sie verharren in einer Starre, möchten sich verkriechen, gehen durch oder laufen weg, sofern die Möglichkeit gegeben ist. Von daher ist es auch wirklich wichtig, Tiere an Silvester an der Leine oder im Haus bzw. Stall zu lassen, weil ein unerwarteter Knall Panik auslösen kann, die unsere Lieblinge zum Weglaufen animieren kann. In der Psychologie ist ein Trauma eine seelische Verletzung, wobei meist unklar ist, woher die Verletzung eigentlich stammt.

Traumatische Erlebnisse bei Tieren können zum Beispiel sein:

  •  Verlust oder Trennung von tierischen Freunden
    (auch Mutter und/oder Geschwister) oder
    menschlichen Bezugspersonen (Das ist oft bei
    Pferden mit vielen verschiedenen Besitzern zu
    erleben.)
  • Gewaltanwendung, Züchtigung, Freiheitsentzug,
    Isolation
  •  Unfälle, Verletzungen, Operationen oder Tierarztbesuche
  •  Streitigkeiten mit Artgenossen, im schlimmsten
    Fall Beißattacken
  • Erlebnisse in Tierheimen und Tötungsstationen
  • Befruchtung ohne Einverständnis des Tieres bei
    der Zucht
  •  Überfüllung/Platzangst – zu viele Tiere auf engem
    Raum (z. B. bei Tiermessies)

Das alles sind mögliche Beispiele, und sicherlich gibt es noch mehr, die als traumatische Erlebnisse bezeichnet werden können. Allerdings kann auch ein einfacher Schreck, ausgelöst durch Donner, Feuerwerk, das Umfallen einer Milchkanne im Welpenalter, den ersten Tierarztbesuch oder ein Spiel mit Artgenossen ein Trauma hervorrufen. In solchen Fällen tut man sich natürlich schwer, es im Nachhinein als solches zu erkennen bzw. zu benennen. Tiere haben mir erzählt, dass die Schwere eines »Traumas« von der Reaktion des Körpers abhängt.
Diese Erklärung ist meiner Meinung nach sehr einleuchtend. Denn je stärker der Körper während eines negativen Ereignisses reagiert, umso tiefer sitzt das Erlebnis, weil es auch in den Zellen gespeichert wird. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum die Verhaltensauffälligkeiten in den meisten Fällen nur teilweise behoben werden können.

Denn zum Beispiel durch ein erneutes Erschrecken würde der Körper wieder mit Anspannung reagieren. Erschwerend kommt hinzu, dass Hunde und Pferde ein sehr langes Schmerzgedächtnis haben, sowohl auf körperlicher als auch auf emotionaler Ebene. Je nachdem, wie gefestigt unsere Lieblinge zum Zeitpunkt des einsetzenden Traumas bzw. der Erinnerung daran sind, zeigen sich ihre emotionalen Reaktionen darauf stärker oder schwächer….

Das ganze Buch ist ab MORGEN im Handel,  du kannst es aber jetzt schon hier  kaufen:

Schirner Verlag 2016 – Darmstadt

 

ACHTUNG IHR LIEBEN! Auf unserer Facebookseite verlosen wir heute fünf Exemplare!   Nix wie hin, wenn du auch schon mal einem Tier geholfen hast 😉

Schreib einfach warum und welchem Tier du schon mal geholfen hast, – schön wäre auch ein Foto von diesem Tier und dann bekommst du mit ein bisschen Glück sehr gerne ein Buch von Beate Seebauer.  Und wir würden uns wirklich sehr  freuen, wenn du unsere Facebookseite Seite mit “gefällt mir” markierst  <3

https://www.facebook.com/compassioner.magazin/

Gefällt mir 250 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Diskussion

fan