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Nutze einfach einen guten Trick für deine Vorhaben

Manchmal kann schon ein kleiner Trick helfen, um unsere Vorhaben umzusetzen und unsere selbstgesteckten Ziele zu erreichen.

Trickster-Strategien zur Selbstverschönerung – ein schelmisches Erfolgsprogramm:

Jetzt im März/April wollen wir fitter, gesünder und vor allem schöner werden. Zumeist schlagen dabei zwei Herzen in unserer Brust. Einerseits wollen wir unbedingt Diät halten und ins Fitnessstudio gehen, andererseits gibt es fast immer einen Teil in uns, der rebelliert.

Oder wie meine Freundin Uli zu sagen pflegt:  „Ich lasse mir doch nicht von mir selbst vorschreiben, was ich zu machen habe.“ Hintenherum hebeln wir die von uns selbst aufgestellten Ziele und Regeln wieder aus. Wir haben da gewisse Tricks.

Aber vielleicht ist das Tricksen gar nicht so schlecht? Im indianischen Schamanismus gibt es, durch den Kojoten symbolisiert, die Figur des Trickster.

Der Trickster ist wie ein kluger Kojote, er hält sich nicht an die Spielregeln, sondern überspringt sie, dehnt sie, interpretiert sie so, wie sie ihm nützlich sind, er regelt die Dinge hintenherum.

Er spielt mit der Realität und hat eine diebische Freude dabei, wenn sein Trick aufgeht und die vorgesehene Ordnung durcheinander kommt. Er ist ein schlauer Schelm, der dafür sorgt, dass das Leben nicht langweilig wird.

Könnte es sein, dass wahre Selbstverschönerung auch funktioniert, wenn wir uns listig die kleinen freundlichen Schlupflöcher zurückerobern und ein wenig herumtricksen? Manchmal kann der Griff in die Trickkiste uns unterstützen.

Hier sind vier schelmische Tricks für unser Schönheitsprogramm:

1.  Der Waagentrick

Ich stehe im Badezimmer und schiebe mit dem Fuß die Waage hin und her. Das Ziel meines Tuns? Ich möchte ein Pfund oder Kilo abnehmen. Und zwar sofort! Das ist nicht immer ganz einfach. Denn aus mir unerfindlichen Gründen –  ob es wohl an der Raumtemperatur liegt? –  ist der Dünnmachplatz im Badezimmer nicht immer gleich. Deshalb muss ich zwischendurch immer wieder auf die Waage steigen und herumprobieren. Wenn ich den richtigen Platz gefunden habe, bin ich glücklich, denn auf einmal bin ich meinem Wunschgewicht schon 800 Gramm näher gekommen.

Das Visualisieren des schlanken bzw. schlankeren Körpers ist Bestandteil vieler Diät- und Fitnessprogramme. Man soll sich vorstellen, wie die Waage weniger anzeigt. Kein Problem für den, der den Waagentrick anwendet. Voilà – schon geschehen! Wer weiß, vielleicht hilft es wirklich dabei, dünner zu werden.

Fazit: Denke dich dünn!

2.  Der Schönheitstrick

Mein Mann schaut selbstzufrieden in den Spiegel. „Für einen Mann meines Alters habe ich noch ganz schön viele Haare.“ Er hat es raus, sich im Spiegel immer von seiner Schokoladenseite anzuschauen, was in seinem Fall wirklich die Seite ist.

Er hat ein markantes Profil und vor allem sind, seitlich gesehen, Haare auf dem Kopf. Schade, dass ich ihm seine Haapracht-Illusion genommen habe. Nachdem ich ihm gesagt habe: „Bei dir werden die Haare lichter“, hat er sich selbst von oben fotografiert und desillusioniert seine Fast-Glatze zur Kenntnis genommen.

Jetzt konzentriert er sich beim Blick in den Spiegel auf sein männliches Kinn. Auch gut!

Insbesondere Frauen können kaum vor den Spiegel treten, ohne an sich herumzumäkeln. Die Nase ist zu lang, die Oberschenkel sind zu dick und die Knie sehen alt aus. Viele Frauen lernen erst in einer Therapie, sich selbst anzunehmen und ihr Aussehen zu akzeptieren.

Das müssen Menschen wie mein Mann nicht tun, da sie mit einer natürlichen „Spiegelzufriedenheit“ gesegnet sind, was wir uns von ihnen abschauen können.

Fazit: Schau nach deinen Schokoladenseiten!

3.  Der Fitnesstrick

Es soll gesund sein, zehntausend Schritte am Tag zu machen. Also habe ich mir eine Schrittzähler-App auf mein Handy geladen und lasse nun jeden meiner Schritte zählen. An manchen Tagen schaffe ich leicht meine zehntausend Schritte, an anderen Tagen sitze ich viel zu viel herum und gegen Abend sind gerade einmal dreitausend Schritte zusammen gekommen. Wie kann da das Ziel doch noch erreicht werden?

Ich habe folgende Lösungen gefunden: Ich mache kleine Hüpfsprünge. Jedes Auf und Ab zählt wie ein Schritt. Ich jogge mit kleinen Schrittchen auf der Stelle, da kommt der Schrittzähler kaum noch hinterher. Ich gebe mein Handy meinem Sohn mit, wenn er nach draußen geht. Auf diese Weise kann ich mit dem befriedigenden Gefühl einschlafen, meine zehntausend Schritte erreicht zu haben.

Da beschummele ich mich zwar gehörig, aber ist das denn so falsch? Es gibt einen berühmten Versuch zur Wirksamkeit von Fitness-Überzeugungen. Die Versuchspersonen waren Zimmermädchen. Man teilte ihnen mit, dass die Tätigkeit eines Zimmermädchens auch ein gutes Fitnesstraining sei. Innerhalb eines Monats nahmen die Zimmermädchen im Schnitt ein Kilo ab, legten Muskelmasse zu und ihre Blutwerte verbesserten sich.

Fazit: Glaube daran, sportlich zu sein!

4.  Der Placebotrick

Meine Großmutter väterlicherseits war eine Schwäbin wie sie im Buche steht. Auch als sie schon achtzig war, hat sie den wesentlich weiteren und für sie beschwerlicheren Fußweg zu Aldi auf sich genommen, weil die Butter dort fünf Pfennige billiger war als im wohnungsnahen Supermarkt.

Als Schwäbin und Kriegsüberlebende hasste sie es,  Lebensmittel wegzuwerfen und wenn wir Enkelkinder zu Besuch kamen, witterte sie die große Chance, all ihre angebrochenen und abgelaufenen Lebensmittel an uns zu verfüttern. Damit wir da auch mitmachen würden, hat sie uns zu jeder Gewürzgurke aus einem angebrochenen Glas, zu jedem Lebensmittel, einen kleinen Pep-Talk gehalten.

Saure Gurken seien gut für den Magen, trockenes Brot mache eine schöne Haut und so nahrhafte Birnen, wie die, die sie im Sommer des Jahres 1970 habe einmachen können, gebe es ja heute gar nicht mehr. „Des isch gud für dich“, sagte sie und wir glaubten ihr.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich als Kind das Gefühl hatte, nur gute und gesunde Dinge zu essen zu bekommen und mich bei ihr immer pudelwohl fühlte.

Obwohl meine Oma Apothekerin war, glaube ich nicht, dass sie an den Placebo-Effekt dachte, wenn sie dank unserer Hilfe ihre Vorratsschränke leerte, aber bei mir und meinem Bruder waren eindeutig Placebo-Effekte zu verzeichnen.

Placebo-Effekte sind positive Veränderungen, die einer Intervention oder Behandlung folgen.

Wenn ein Patient seiner Ärztin glaubt, dass das Medikament gegen die Beschwerden hilft, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass durch das Medikament Besserung oder Heilung eintritt, auch wenn das Medikament keinerlei Wirksubstanz enthält.

So gesehen hat meine Oma in die Placebo-Trickkiste gegriffen und kurzerhand alle Lebensmittel zu Heilmitteln erklärt.

Fazit: Sage dir bei allem, was du sowieso isst oder tust: „Das ist gut für mich!“

 

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen unter die Arme greifen, wenn auch du müde von zu viel Selbstoptimierung bist.  Natürlich ist es wichtig, sich echte Ziele zu stecken und diese zu erreichen, aber das Leben darf auch einfach mal leicht sein. In diesem Sinne,

Herzliche Grüße,

Deine Julia Tomuschat

www.sonnenkindprinzip.de

Alle Artikel von Julia Tomuschat findest du hier

 

Buchtipp:

Kinder erziehen,  ohne zu erziehen, mehr darüber findest du in Stefanie Stahl’s und meinem Buch „Nestwärme, die Flügel verleiht. Halt geben und Freiheit schenken – wie wir erziehen ohne zu erziehen“, Gräfe und Unzer Verlag, 2018

 

 

 


 

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