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OSTEOPOROSE – so bleiben deine Knochen stark

Das Wort Osteoporose hat jeder schon einmal gehört, man weiß, es handelt sich um „Knochenschwund im Alter“ – was so aber auch nicht mehr stimmt, denn auch jüngere Menschen sind immer öfters betroffen.

Ernährungs-Expertin Alexandra Eideloth:

Allein in Deutschland sind ca. 7-8 Millionen Frauen und Männer erkrankt. Ist man betroffen, nimmt die Knochendichte ab, der Knochen wird porös und bricht leicht, was schon bei leichten Stürzen oder sogar nur bei  „Niesen“ passieren kann.

Wieviel unser Lebensstil an der Entstehung beteiligt ist, zeigt eine Untersuchung von Lancet 1993 an den sterblichen Überresten von Frauen aus dem 18. Jahrhundert: die Knochen der Verstorbenen waren stärker und dichter als die Knochen jeder heutigen Frau (Bio-Zeitung 5/2006)!

Die üblichen Präventionsmaßnahmen heute bestehen oft nur in hohen Calciumgaben und dem Verzehr von Milchprodukten – beides äußerst schädlich für unseren Körper! Und auch die Verabreichung von Medikamenten im Krankheitsfall kann die Krankheit nicht heilen, sondern nur verzögern, außerdem haben diese wiederum Nebenwirkungen. Wieviel wichtiger wäre es, sich schon vorher knochenfreundlich zu ernähren und wirkliche Prävention zu betreiben durch einen gesunden Lebensstil. Interessant ist, dass es in der chinesischen und japanischen Sprache nicht einmal ein Wort für „Osteoporose“ gibt!

WAS also ist Osteoporose? 

Laut Definition eine Mineralstoffwechselstörung, eine Knochenstoffwechselkrankheit, bei der die Knochenmasse schneller abgebaut (katabole Stoffwechselprozesse) als aufgebaut  (anabole Stoffwechselprozesse) wird. Offiziell gilt in der Schulmedizin Calciummangel als wichtigste Ursache, darum wird Betroffenen v.a. der Verzehr von Milchprodukten empfohlen.

Was passiert aber wenn ein Knochen an Calciummangel leidet? Er verliert die Festigkeit, d.h. der Knochen verbiegt sich, bricht aber nicht (was bei Osteoporose der Fall ist).  Interessant ist, dass Calcium (+ Kalium) Mineralstoffe sind, die  katabole Stoffwechselprozesse fördern (und damit den Knochenabbau)! Von daher ist die große Zufuhr von Calcium in Form von Milchprodukten oder Präparaten (wirken katabol) kontraproduktiv! Oft sind die Calciumwerte im übrigen Körper dadurch stark erhöht, so dass die „Verkalkungen“ an Stellen sind wo sie nicht hingehören, z.B. in den Blutgefäßen. Darum ist es auch so gefährlich Calcium als Präparat zu supplementieren, denn durch den Calciumüberschuss verhärten auch die Gefäße und Gewebe, was zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann.

Das heißt jetzt nicht dass wir Calcium  (in natürlicher Form!) vermeiden müssten, denn auch abbauende Stoffwechselprozesse sind natürlich nötig (genauso wie der Mineralstoff Calcium als Bestandteil vom Knochen). Den Knochenaufbau aktiviert z.B. Magnesium! Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil des Knochens, es aktiviert auch die Umwandlung von Vitamin D in die aktive Form (ohne Vitamin D kann Calcium nicht transportiert werden!). Wichtig gegen Osteoporose ist auch das richtige Calcium-Magnesium-Verhältnis, es sollte bei 2:1 liegen (bei Milch liegt das Verhältnis bei 10:1, bei Käse z.B. bei 30:1 !!!). Und eine zu hohe Calciumzufuhr fördert auch noch die Ausscheidung von Magnesium!

Puh, hört sich das alles kompliziert an! 🙂

Es zeigt auch, dass die Körpervorgänge ziemlich komplex sind und wir nicht einfach „auffüllen“ können, was uns evtl. fehlt, es ist immer ein Zusammenspiel vieler Faktoren und setzt ein Grundwissen an diesen Vorgängen voraus. Denn „viel hilft viel“ war noch nie ein guter Ratgeber! Wie kann ich also Calcium (und andere Stoffe) so zu mir nehmen dass sie meine Knochen stärken, aber meine Gefäße elastisch lassen? Wie kann ich degenerative Veränderungen vermeiden bzw. ein Fortschreiten der Krankheit verhindern?

Schauen wir uns erstmal an, was den Knochenabbau und damit die Osteoporose fördert: 

  • Isolierte Kohlenhydrate: dazu gehören Zucker, Weißmehl und alle Produkte daraus (diese sind stark säurebildend, hemmen die Ausschüttung des anabol wirkenden Hormons Somatropin und verstärken damit die katabolen Stoffwechselprozesse).
  • Milchprodukte (haben ein sehr schlechtes Calcium-Magnesium-Verhältnis, was zum Calciumüberschuss führt und enthalten sehr viel tierisches Eiweiß (Ausnahme: Butter, Sahne, Sauerrahm), sind arm an anderen Mineralstoffen
  • Stress! (verstärkt katabole Stoffwechselprozesse, übersäuert)
  • Kaffee (führt zu einer verstärkten Ausscheidung von Mineralstoffen über den Urin, ist stark säurebildend)
  • Alkohol und Softgetränke wie Cola (verhindert den Knochenaufbau und die Aufnahme von Mineralstoffen, stark säurebildend)
  • zuviel Kochsalz (führt zu Calciumsalzen was die Calciumaufnahme verhindert und die Calciumausscheidung und generell die Mineralstoffausscheidung beschleunigt)
  • zuviel tierische Eiweiße (Calcium- und Harnsäurespiegel des Urins steigen an)
  • eine gestörte Darmflora (Mineralstoffe können nicht aufgenommen werden)
  • Mangel an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Silicium, Vitamin K, Vitamin D etc. (was aber nicht durch Präparate behoben werden sollte, sondern durch natürliche Lebensmittel, s.u.)
  • zu wenig Bewegung! (Bewegung hilft beim Aufbau von Knochenmasse)

Generell fördert ein übersäuerter Körper Krankheiten, da es dadurch zu vielen Folgeerscheinungen wie z.B. auch Magen-Darmstörungen kommen kann. Ist die Darmfunktion eingeschränkt können auch die aufgenommenen Mineralstoffe nicht richtig verwertet werden – ein Teufelskreis.

gesunde Ernährung bei Osteoporose

Wie kann ich gegen Osteoporose jetzt meine Knochen unterstützen dass sie mich gut durchs Leben tragen?

  • durch basenüberschüssige vitalstoffreiche Nahrung die alle Vitalstoffe enthält und einer Übersäuerung vorbeugt (siehe Online-Kurs „Fit ist sexy“ auf der Plattform humantrust bzw. auf meiner Website: der Küche Rosenrot
  • Sonnen: täglich Licht tanken um Vitamin D aufzunehmen
  •  Bewegung
  • evtl. eine Darmsanierung in Betracht ziehen
  • Entspannungstechniken erlernen
  • v.a. auf die Zufuhr von Vitamin C, Calcium, Magnesium, Silicium, Kalium, Vitamin K etc. in natürlicher Form achten (s.u.)
  • starke Säurebildner wie Zucker, Koffein, Alkohol, Milchprodukte, Stress vermeiden

Calcium: Brokkoli, Grünkohl, Bohnen, Brennessel, Petersilie, Mandeln, Nüsse etc.

Vitamin K (ist aktiv am Knochenaufbau beteiligt): grüne Gemüse und Kräuter, Getreidegräser, Grünkohl

Silicium: Hirse, Braunhirse, Hafer, Gerste

Kalium: dunkelgrüne Blattgemüse, Wildpflanzen, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Getreide

Vitamin C: Zitrusfrüchte, Sanddorn, Paprika, Kohlgemüse, Wildfrüchte

Auch die Hormonsituation spielt natürlich eine große Rolle, was aber fast einen eigenen Artikel wert ist 🙂 Hormonwirksame Kräuter die gut auf die Knochen auswirken sind z.B. der Rotklee, Mönchspfeffer, Traubensilberkerze oder auch die Kletterpflanze Wild Yam.

9812c4db49719198ced8309111170970-bpfullIch wünsche euch einen vitalen gemüsebunten Juni.

♥-lich Alexandra

Alexandra Eideloth

www.kueche-rosenrot.de

Facebook: Alexandra Eideloth – Küche RosenRot

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