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Eine Revolution der Zärtlichkeit

TED-Talk von Papst Franziskus vom April 2017

„Es reicht ein einzelnes Individuum, damit es Hoffnung gibt, und dieses Individuum kannst DU sein. Dann gibt es ein weiteres DU und ein weiteres DU, und es wird zu einem WIR. Hoffnung beginnt mit einem DU. Und wenn es zu einem WIR wird, beginnt eine Revolution.

Die Botschaft, die ich heute  teilen möchte, handelt von einer Revolution: der Revolution der Zärtlichkeit.

Was ist Zärtlichkeit?

Zärtlichkeit ist greifbare und konkrete Liebe. Es ist eine Bewegung, die in den Herzen beginnt und die Augen, die Ohren und die Hände erreicht. Zärtlichkeit meint, die Augen zu nutzen, um den anderen zu sehen, unsere Ohren, um den anderen zu hören, den Kindern, den Armen zuzuhören, jenen, die Angst vor der Zukunft haben – und die stummen Schreie unseres gemeinsamen Zuhauses zu hören, unserer kranken und verschmutzten Erde. … Zärtlichkeit ist der Pfad der Wahl für die mächtigsten, mutigsten Männer und Frauen. Es ist der Pfad der Solidarität, der Pfad der Demut.

Die Zukunft der Menschheit…

… liegt nicht allein in der Hand von Politikern, großen Anführern, großer Unternehmen. Zwar haben sie enorme Verantwortung. Aber die Zukunft liegt vor allem in den Händen der Menschen, die den andere als DU und sich selbst als Teil eines WIR erkennen.“

Dies ist ein Auszug des TED-Talks, den Papst Franziskus im April 2017 im Vatikan gehalten hat und der nach Vancouver zu 1.500 Entscheidungsträger*innen ausgestrahlt wurde. In meinen Augen ist es einer der wichtigsten TED-Talks, die es jemals gegeben hat, vielleicht sogar eines der wichtigsten Videos, die überhaupt jemals im Internet veröffentlicht wurden. Jedes Wort darin scheint mir so wohlbedacht, eingängig, einfach und poetisch zugleich, ist Zündstoff für ein neues solidarisches Morgen.

Verstehe mich bitte nicht falsch: Ich bin ich keine Katholikin, die dich hier bekehren will. „Gott“ ist für mich kein christliches Konzept, „Gott“ bedeutet für mich das unglaublich wundervolle Potenzial, das in jedem Wesen wohnt, Potenzial, das erkannt und erweckt werden will. Namasté – das Göttliche in mir und in dir. Papst Franziskus spricht hier nicht als Vertreter eine Religion, er spricht von Mensch zu Mensch. Er spricht vom Guten, Wahren, Schönen in jedem vom uns denn – wieder ein Zitat aus dieser Rede:

„Gott sei Dank kann kein System unseren Wunsch beseitigen, uns dem Guten, dem Mitgefühl und unserer Fähigkeit, das Böse zu bekämpfen zu öffnen. All das kommt tief aus unserem Herzen. … Jeder einzelne von uns ist wertvoll. Jeder von uns ist in den Augen Gottes unersetzlich.“

Ich mag das Video, diese Ansprache für sich stehen lassen. Ich selbst finde keine besseren Worte, und hoffe, ich werde nicht zu pathetisch: Bitte öffne auch du dein Herz, lass dich berühren, schau und höre dir das Video an.

Das beste Wort zum Sonntag, das es geben kann. (Superlative sind übrigens auch nicht so mein Ding, aber für dieses Video vergebe ich dieses Prädikat gern.)

Nach dem Anschauen ist meine Frage an dich:
Bist auch DU jetzt ein weiteres DU, das sich dem WIR anschließt?

 

Normalerweise verlinken wir an dieser Stelle auf einen weiteren Artikel im Compassioner. Das erscheint mir jetzt nicht angemessen. Ich mag dich statt dessen auf die sehr lesenserte und vertiefende “Umweltenzyklika” von Papst Franziskus hinweisen, die im Juni 2015 erschienen ist:

Laudato si: Die Umwelt-Enzyklika des Papstes.

 

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