Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Titel-persoenliche-Grenzen

Persönliche Grenzen wahrnehmen – Mit Achtsamkeit deinen SEINs-Raum stärken

Eine wunderbare Übung, um deine persönliche Grenzen auszuloten und spürbar zu machen.  So findest du deinen persönlichen Wohlfühl-Raum, in dem du dich sicher und geschützt fühlst.

In der Regel haben wir alle haben ein Gespür für unsere Privat- und Intimsphäre und somit für das, womit wir uns in unserer unmittelbaren Umgebung wohlfühlen. Für das, was uns zu nahe kommt oder wo stimmige Grenzen überschritten werden.

Diese Grenzen können wir spüren, sie beziehen sich auf den dreidimensionalen Raum um uns herum. Man kann sie sich auch wie eine große Blase vorstellen und je nachdem wie groß oder klein diese Blase ist, stellt der Raum den sie umfasst unseren persönlichen Wohlfühl- oder Seins-Raum dar.

Die Grenzen dieses Raumes sind dabei wie ein Puffer zwischen uns und der Außenwelt und helfen uns, die Interaktionen mit anderen Menschen und der Welt zu regulieren.

Sich der persönlichen Grenzen gewahr werden

persoenliche-grenzen-abstandJeder hat schon die Erfahrung gemacht, dass eine Person zu dicht an uns heranrückt und wir dann das Bedürfnis haben wieder mehr Abstand herzustellen.

Dies ist eine alltägliche Form der Grenzüberschreitung, bei der uns die bewusste Wahrnehmung unserer energetischen Grenze hilft, uns darauf zu beziehen und auf eine passende Art und Weise reagieren zu können.

So wie die Haut die Grenze zwischen Körperinnerem und der äußeren Welt darstellt, markiert die Grenze unserer persönlichen Sphäre die Grenze zwischen Nähe und Distanz zu anderen Menschen oder Objekten. Das Gefühl, dass wir in Sicherheit sind und innerhalb unseres persönlichen Raumes so sein können wie wir sind, geht mit gesunden und intakten Grenzen einher.

Grenzüberschreitungen bewusstmachen

Da die meisten Menschen ihre persönliche Sphäre und deren Grenze jedoch nicht bewusst wahrnehmen, haben Grenzverletzungen oft etwas Rätselhaftes und Diffuses.

Etwas fühlt sich nicht richtig an oder raubt uns Kraft und Energie. Häufig hat dies zu tun mit versteckter Übergriffigkeit oder anderen Grenzüberschreitungen, bei denen wir es versäumt haben, diese zu erkennen und uns abzugrenzen oder zu behaupten.

persoenliche-Grenzen-erfahrungDabei spielt natürlich auch eine Rolle, welche frühen Erfahrungen zum Thema Grenzen uns geprägt haben.

Wurden diese in der Zeit unserer Kindheit, als wir offener und verletzlicher waren, ausreichend geachtet?

Oder fällt es uns schwer uns in unserem Seins-Raum sicher zu fühlen, da wir eine Geschichte von ständigen Übergriffen erlebt haben?

Deshalb ist es hilfreich ein gutes Gefühl zu entwickeln, wann etwas über meine Grenze geht und wann es sich stimmig anfühlt.

Im Seins-Raum ankommen

Wenn du darauf vertrauen kannst dich in deiner Seins-Sphäre sicher zu fühlen und bei Bedarf auf Grenzüberschreitungen zu reagieren, wirst du zunehmend loslassen und ankommen können in deinem Seins-Raum.

Die folgende, einfache Achtsamkeitsübung kann dich dabei unterstützen, dich mit deiner persönlichen Sphäre zu verbinden und dir ihrer besser gewahr zu werden.

persoenliche-grenzen-raum
In dieser Übung geht es darum deine Aufmerksamkeit von deinem inneren Raum auszudehnen bis in den äußeren Raum und ein Gefühl zu bekommen für deinen persönlichen Wohlfühl-Raum, in dem du dich sicher und geschützt fühlst.

 

  • Sitze bequem, schließe deine Augen und verbinde dich für einige Augenblicke mit deinem Atem, spüre dein Ein- und Ausatmen so wie sie sich im Moment ereignen. Du kannst auch einen kurzen Body Scan machen.
  • Stelle dir nun vor, dein Körper ist umgeben von einer großen Blase oder einem Ballon. Spüre die Größe und Ausdehnung dieser Blase – wie groß oder wie weit ist der Raum deiner persönlichen Blase? Du kannst diesen Raum auch tastend erkunden mit deinen Fingern oder deine Hände und Arme sich in diesen Raum hinein ausdehnen lassen, während die Augen geschlossen bleiben. Lass dich deinen persönlichen Raum voll und ganz fühlen und zu dir nehmen.
    persoenliche-grenzen-haltung
  • Finde eine bestimmte Körperhaltung oder Geste, die du mit dem Gefühl für deinen Raum verbindest und die diesem Empfinden Ausdruck verleiht.
  • Während du diese Geste weiter aufrecht erhältst, öffne langsam deine Augen wieder, Millimeter für Millimeter. Versuche mit dem Gefühl deines persönlichen Raumes in Verbindung zu bleiben, bleibe dabei mit deinem Körper und deiner Geste verbunden. Du kannst deinen Blick etwas durch den Raum schweifen lassen – bleibe offen für das, was du wahrnimmst.

Möge die Übung gelingen!

Und wie geht es dir mit deinen persönlichen Grenzen in der Achtsamkeit?

Dein Dennis Heydrich

 www.dennis-heydrich.de

Zu Dennis Heydrichs Profil und all seinen Artikeln gelangst du hier.

 


humantrust


Kennst du schon diesen Artikel für dein waches Selbst?

Selbstverantwortung – vom Opfer zum Schöpfer

Gefällt mir 145 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertungen: 5,00 von 5)

Diskussion

Trag dich in unseren Newsletter ein und hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan