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Positives Denken birgt diese 10 Gefahren

Kürzlich gab es in Deutschland den  „Tag des positiven Denkens“. Mir gefällt daran besonders, dass wir durch positives Denken erinnert werden, eine geistige Grundhaltung zu etablieren, die uns und anderen das Leben leichter macht.

Wenn wir die guten Seiten des Lebens sehen, führt das dazu, dass wir uns besser fühlen. Mit guten Gefühlen haben wir bessere mentale Kapazitäten, Gutes zu schaffen und Gutes zu erleben. So kreieren wir die so genannten positiven Kreisläufe. Was theoretisch überzeugend klingt, scheitert so manches Mal an der Praxis. Warum? Und wie kann es besser gehen?

1. Wir vergessen den Körper 

Wenn der Körper nicht fit ist, reicht das positive Denken nicht. Vitamin B 12 oder Testosteronmangel fühlen sich an wie Burnout, Östrogenmangel wie eine Depression. Lass dies ab Mitte 40 regelmäßig testen und steuere gegen – auch dann schon, wenn sich deine Werte nur im unteren Normbereich befinden.

2. Wir verlieren den Realitätssinn

Dramatische Lebenssituationen sind dramatisch, enttäuschend, schmerzhaft und nicht nur „Chancen zum Wachsen“. Das heißt, wir sollten nicht so tun, als ob eine unangenehme Situation nicht unangenehm wäre. Das Beste daraus machen können und sollten wir trotzdem.

3. Wir unterdrücken Negatives

Negativ erlebte Emotionen wie Angst, Ärger oder Wut haben wichtige Hinweisfunktionen darauf, dass  etwas in der gegenwärtigen Situation oder im Leben allgemein nicht stimmt. Ziel ist, sie zu integrieren und aus ihnen zu lernen.

4. Positives Denken ist Veranlagung 

Früher dachte man, dass wir als optimistische oder pessimistische Denker geboren würden. Heute wissen wir, dass zu 50 Prozent unsere Anlagen die Varianz zwischen dem unterschiedlichen Befinden von Menschen erklären, zu 10 Prozent die Lebensumstände, zu 40 Prozent haben wir es selbst in der Hand, wie wohl wir uns fühlen.

5. Positives Denken ist nicht so wichtig 

Negative Emotionen schaden unserem Körper mehr als gute ausgleichen können. Deshalb geht die positive Psychologie davon aus, dass es ein Verhältnis von mindestens drei zu eins von positiven zu negativen Momenten geben sollte, damit Menschen langfristig gesund und Teams erfolgreich sind. Auf ein Mal Ärgern darf sozusagen drei Mal Freuen kommen.

6. Positives Denken ist etwas für glückliche Menschen 

Glückliches Denken ist eine bewusste Anstrengung, das Gute zu sehen, die Augen für das Gute im Leben zu öffnen, denn ob wir hin- oder wegschauen, abwerten oder genießen, ist unsere Entscheidung. Insofern ist positives Denken eher eine Technik, die zu Glück führt.

7. Positives Denken macht Druck

positives-denken-brilleWir leben in einer Zeit der Selbstoptimierung. Überall wollen wir besser werden oder sein, mehr haben oder erreichen. Scheinbar ist nichts mehr gut genug, so wie es ist. Wenn dann noch der Anspruch hinzukommt, stets gut drauf zu sein und den steten positiven Blick auf die Welt zu haben, kann das richtig stressen. Doch wer bestimmt die Ansprüche an uns? Wir selbst!

8. Positives Denken führt zum Übersehen von Gefahren

Optimisten sind bekannt dafür, dass sie sich manchmal zu wenige Gedanken machen, zum Beispiel um ihre Gesundheit. Oder dass sie die Risiken für Entscheidungen nicht nüchtern genug abwägen. Falls du dazu neigst, in diesem Sinne übermütig zu sein, such dir passende Menschen an deiner Seite, die das ausgleichen.

9. Positives Denken braucht Zeit, die ich nicht habe 

Wenn wir erwarten, dass unser Wohlbefinden von außen kommen soll, von anderen Menschen und Dingen, dann vergeuden wir  Zeit für Neid, Misstrauen, Streit. Positives Denken kann dazu führen, dass wir später durch Wohlbefinden Zeit sparen.

10. Für positives Denken muss es erst einmal Positives geben 

Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er schon hat, wird es wahrscheinlich auch nicht mit dem sein, was er sich wünscht. Zufriedenheit, die an äußeren Bedingungen hängt, ist anfällig, weil sich die Bedingungen stets ändern. Zufriedenes Denken ist die Kunst, das, was da ist, wertzuschätzen.

Mit diesen Überlegungen kannst du nun loslegen und noch bewusster mit dem positiven Denken umgehen.

 

Dr. Ilona Bürgel

Dipl. Psychologin

www.ilonabuergel.de

Mein neues Buch zum gesunden Verhältnis von Leistung und Wohlbefinden ist da!

Warum-immer-mehr-nicht-immer-richtig-ist/Ilona-Buergel

 

 

 

Hier gibts noch mehr Inspiration, um Positives Denken zu kultivieren….

 

So steigst du aus deinem Drama aus

 

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