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Potentialentfaltung bei Tieren

Wie du deinem Tier hilfst, sein Potential zu entfalten. Und warum das eine außergewöhnlich gute Möglichkeit ist, auch dein eignen Potential weiterzuentwickeln.

Wenn du hier auf diesen Seiten stöberst, dann bist du sicher auch gerade auf dem Weg, dein eigenes Potential zu entfalten und dein Leben glücklich und erfüllt leben zu wollen.  Doch ist Potentialentfaltung ein rein menschliches Bedürfnis? Nein! Alle Lebewesen tragen das Streben nach Wachstum und Entwicklung in sich, wie auch der Gehirnforscher und Experte für Potentialentfaltung, Prof. Gerald Hüther immer wieder so treffend erklärt.

Lawine Suchhund PotentialentfaltungDein Tier besucht vielleicht kein Seminar über Persönlichkeitsentwicklung, doch es ist ebenso wie du ein Subjektein Lebewesen mit eigenem Willen und einer Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit kann auf ihre Weise reifen, z.B. indem das Tier mehr Vertrauen zu Menschen lernt oder indem es seine Talente entwickeln und leben darf.

Ein Beispiel hierfür wäre ein Suchhund,  in dessen Natur es liegt, sich gut zu fühlen, wenn er gefordert wird und ständig etwas Neues lernt. Dadurch dass er seiner Natur gemäß gerne seine Nase einsetzt und damit lernen kann, verschwundene Menschen zu finden. Durch die Entwicklung seines Talents mit wiederholenden Erfolgserlebnissen, entwickelt der Hund so seine Gabe und sein Potential auf mehreren Ebenen.

Wenn wir uns als Menschheit weiterentwickeln wollen, geht es meiner Meinung nach auch darum, eine respektvolle Beziehung auf Augenhöhe mit der Tierwelt zu führen. Global gesehen gehören dazu sehr viele verschiedene Aspekte. Doch heute möchte ich darauf eingehen, wie du in der Beziehung zu deinem Tier mit diesem Respekt beginnen und ihm dabei helfen kannst, sein Potential zu entfalten.

Behandle dein Tier nicht als Objekt, sondern als Subjekt

Laut  Prof. Gerald Hüther sind wir die einzige Spezies, die andere Subjekte als Objekte betrachten. Das bedeutet, wir haben bestimmte Erwartungen an sie und möchten sie zu etwas „motivieren“. Der Hund bekommt ein Leckerli, wenn er brav ist und Männchen macht. Er merkt natürlich recht schnell, was er tun muss, damit Herrchen oder Frauchen zufrieden sind und handelt im Idealfall auch danach. In diesem Fall sehen wir den Hund als Objekt.

Du denkst jetzt vielleicht: „Moment mal. Mein Tier ist aber auch sehr geschickt darin, mich zu manipulieren und mich zum ‚Objekt‘ zu machen. Es braucht nur unschuldig zu gucken und ich kann nicht widerstehen“. Ja, da ist was dran. Unsere Haustiere wissen uns bestens zu lesen und dies zu ihrem Vorteil zu nutzen. Doch ist es für sie eher ein Spiel. Wenn du darauf nicht reagierst, wird es vielleicht weiter seinen Hunde- (oder Katzen- oder Pferde-)blick auflegen oder lauter jaulen, denn „man kann es ja mal versuchen“.

Potentialentfaltung mit TierenDoch dein Haustier wird dich nicht maßregeln, dir eine Sanktion auferlegen oder dir seine Liebe entziehen. Es wird nicht langfristig gesehen in deine Persönlichkeit eingreifen, weil es denkt, dass du so, wie du gerade bist, nicht in Ordnung wärst. Es hat kein festes Bild von dir im Kopf, wie du seiner Meinung nach zu sein hast. 

Der Unterschied zwischen Objektivierung und wahrer Hilfe zur Potentialentfaltung liegt darin, dass man bei letzterer wirklich in das andere Wesen hineinblickt und ihm dabei hilft, seine Anlagen und Talente aus sich selbst heraus zu entwickeln. So geht es in einer Partnerschaft auf Augenhöhe mit unseren Tieren nicht darum, sie unseren Wünschen entsprechend zu dressieren, zur Show zu stellen oder für unsere eigenen Zwecke zu missbrauchen.

Kunststücke oder Dressur können aber dann Potentialentfaltung sein, wenn sie deinem Tier augenscheinlich Spaß machen und es eine Wahl hat, das Ganze zu beenden, wenn es nicht mehr möchte!  Hier geht es um ein Miteinander zweier Subjekte, die Lust haben, miteinander zu spielen und voneinander zu lernen.

Denn Menschen lernen ebenso wie Tiere am besten durch Spielen. Dafür gibt es ja heutzutage viele verschiedene Möglichkeiten – je nach Vorliebe von Mensch und Tier (Klickertraining, Agility, Bodenarbeit …)

Hin und wieder bekomme ich Anfragen von Menschen, die möchten, dass ich mal eben „mache“, dass ihr Tier mit einem gewissen Verhalten aufhört oder ein anderes an den Tag legt. Wenn aber z.B. eine eigentlich stubenreine Katze plötzlich anfängt, in die Wohnung zu pinkeln, geht es meiner Meinung nach nicht darum, sie mit irgendwelchen Tricks zu „motivieren“ damit aufzuhören, sondern die Ursache dahinter aufzudecken und gemeinsam eine Lösung zu finden.

potential entfaltenGrenzen setzen und eine liebevolle und klare Führung sind für viele Tiere (vor allem Pferde und Hunde) durchaus wichtig, damit sie uns vertrauen können. Doch kannst du diese Grenzen auch von Subjekt zu Subjekt ziehen und dabei die Bedürfnisse und natürlichen Triebe deines Tieres beachten. Ein Beispiel hierfür ist ein Pferd mit hohem Bewegungs- und Freiheitsdrang. Bevor ihr miteinander trainiert und es sich konzentrieren soll, gibst du ihm die Möglichkeit, sich erst einmal eine Runde frei und ohne Reiter auszutoben, um seiner Energie ein Ventil zu geben.

So erkennst und förderst du das Potential deines Tiers

Es muss nicht immer kompliziert sein: Wenn du dein Tier gut kennenlernst und dich in sein Wesen einfühlst, wirst du schon eine Menge über seine Talente und Bedürfnisse erfahren.

Beobachte deinen tierischen Begleiter: Wie verhält er sich gewöhnlich? Was fällt ihm besonders leicht und was macht ihm Spaß? Teste einfach mal verschiedene Spiele oder Beschäftigungsarten mit ihm. Doch sollte es etwas sein, das auch dir Spaß macht – ansonsten „objektivierst“ und zwingst du dich ja selbst.

Bedränge dein Tier nicht und gib ihm Zeit. Das ist besonders bei traumatisierten Tieren oder Tieren mit unbekannter Vergangenheit wichtig. Sie müssen oft erst „auftauen“ und Vertrauen zu uns fassen. Einer Freundin von mir ist beispielsweise ein Streunerkater zugelaufen, der anfangs sehr verschreckt war und sich nicht hat streicheln lassen. Bei schnelleren Bewegungen ist er sofort geflohen oder hat seine Krallen eingesetzt. Doch signalisierte meine Freundin ihm mit Liebe Potentiallentfaltungimmer wieder, dass sie von ihm nichts erwartet und es auch in Ordnung ist, wenn er gar nicht gestreichelt werden möchte. Er bekam bei ihr bedingungslos Futter und Unterschlupf, solange er das wollte.

Nach ca. einem Jahr war er dann so entspannt, dass er bei ihr „einzog“, sich jetzt sehr gerne streicheln lässt und sogar mit mir fast intensiver schmust, als meine eigenen Katzen es tun. Für ihn war dieses Erlebnis definitiv eine Potentialentfaltung, da meine Freundin von Anfang an sein zartes Wesen gesehen und ihm den Raum gegeben hat, es noch mehr auszuleben.

Deine Wahrnehmung hilft bei der Potentialentfaltung

Sicherlich ist es bei einigen Problemen mit deinem Tier angebracht, dir zusätzliche Hilfe von einem Experten zu holen. Doch manche Situation kann sich schon enorm bessern, wenn du einmal versuchst, hinter dem „Problemverhalten“ auch die guten Seiten und die Motivation deines Tiers zu sehen. Hast du ein Tier, das manchmal aggressiv auf Fremde reagiert, so kann dahinter z.B. eine große Angst stecken, bei deren Bewältigung du deinem tierischen Freund helfen kannst. Oder es denkt, es müsse dich verteidigen und kennt bisher nur keinen besseren Weg dafür. Du kannst ihm dann vermitteln, dass du seine Hilfe schätzt, aber sie nicht nötig ist.

Wenn du hinter die äußere Erscheinung des Verhaltens deines Tier blickst, kann aus Verurteilung Verständnis entstehen und sich eine gute Lösung für die Situation finden lassen.

Sieh dein Tier als Möglichkeit, dein eigenes Potential zu entfalten!

Zuletzt sei noch erwähnt, dass du nicht nur etwas für dein Tier und eure Beziehung tust, wenn du ihm bei seiner Potentialentfaltung hilfst. Nein, auch du selbst kannst dadurch eine Menge lernen und gewinnen.

In dem Beispiel mit dem Streunerkater wäre es z.B. Geduld. Wir Menschen (und auch ich selbst) neigen ja gern dazu, süße Tiere immer direkt streicheln zu wollen. Es kann uns auch mal gut tun, zu lernen, diesem Drang aus Respekt für die Grenzen des Tieres nicht nachzugehen.

Wenn sich dein Tier durch deine Unterstützung, beständige Liebe und Geduld mit der Zeit weiterentwickelt, kann dir das schließlich eine Menge an Vertrauen in dich selbst (und ins Leben) zurückgeben. Es hilft dir dabei, eine langfristige und beständige Beziehung zu einem anderen Lebewesen aufzubauen und dich für seine Dankbarkeit und bedingungslose Liebe zu öffnen.

Ist das nicht etwas, was wir alle lernen wollen?

sonja neuroth PotentialentfaltungIch hoffe, ich konnte dir ein paar wertvolle Anreize geben, die Beziehung zu deinem tierischen Freund in neuem Licht zu betrachten und euer Potential mit Spaß und freude gemeinsam zu entfalten. .

Viel Spaß dabei!

Sonja

Tierhaltercoach

www.seelenfreunde-tierkommunikation.de , www.facebook.com/SeelenfreundeTk/

 

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Mehr zu diesem Thema findest du auch auf Sonjas Blog

 

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