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Prämenstruelles Syndrom (PMS) – Wie du dabei gut für dich sorgst

Liebe Frau, hier haben wir für dich neue, wirklich lindernde Impulse,  wie du dir selbst dabei helfen kannst, dein Prämenstruelles Syndrom (PMS) zu lindern oder gar zu heilen. Unten im Artikel finest du handfeste Tipps für eine mögliche Beschwerdefreiheit.

Alle möglichen Beschwerden körperlicher oder seelischer Natur, die sich bei einer Frau vor der Menstruation einfinden und verschlimmern,  werden unter dem Symptomenkomplex  “Prämenstruelles Syndrom (PMS)” zusammengefasst.

Fast jede dritte Frau ist im Laufe ihres fruchtbaren Lebens davon betroffen

prämenstruelles-Weiblichkeit… und nicht selten leidet das ganze Umfeld mit. Da das PMS dennoch häufig nicht wirklich ernst genommen wird, und viele Frauen sich mit ihren Beschwerden allein gelassen fühlen, möchte ich mit diesem Artikel zu mehr Aufklärung und Verständnis für die Betroffenen beitragen. Außerdem erfährst du einige wirklich gute Tipps, die dir helfen können, wenn du selbst unter PMS leidest.

„Ich kenne mich von einem Tag auf den anderen gar nicht mehr wieder. Es ist, als ob eine dunkle Wolke sich über mich gelegt hat. Ich bin nur noch müde, gereizt und fange bei der kleinsten Kleinigkeit an zu heulen. Mein ganzer Körper schmerzt und ich fühle mich wie ein Ballon.“

So oder so ähnlich sind die Aussagen der Frauen, die mit PMS in meine Praxis kommen. Allen gemeinsam ist, dass die Beschwerden meistens zwischen 4-10 Tagen vor der Periode beginnen und mit dem Eintreten der Blutung so plötzlich wieder verschwinden, als wären sie nie dagewesen.

Da es sich um einen Symptomenkomplex handelt, sind die einzelnen Beschwerdebilder und auch die Ausprägungen der Symptome sehr unterschiedlich.

Hier findest du eine Auflistung der häufigsten Symptome:

Auf körperlicher Ebene:

  • Schlafstörungen
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Brustspannungen
  • Heißhungerattacken
  • Wasseransammlungen
  • Verdauungsprobleme
  • Hautunreinheiten
  • Rückenschmerzen

Auf seelischer Ebene:

  • Stimmungsschwankungen
  • Nervosität
  • Antriebsschwäche
  • Traurigkeit
  • Reizbarkeit
  • Weinkrämpfe
  • Niedergeschlagenheit, Selbstzweifel bis hin zu Depression und Angststörungen

Das sind nur die häufigsten Beschwerden. Die Vielfalt der Symptome ist sehr groß

prämenstruelles-MelancholieViele Frauen haben nur wenige Symptome und diese auch nicht stark ausgeprägt, bei manchen treten die Beschwerden nur sporadisch auf und bei ca. 10 Prozent aller betroffenen Frauen sind die Beschwerden sehr ausgeprägt. Viele von ihnen leiden extrem unter den Stimmungsschwankungen, einige meiner Patientinnen waren sogar in psychiatrischen Kliniken, weil sie sich keinen anderen Rat mehr wussten.

„Ich zweifele alles an, obwohl ich normalerweise sehr klar in meinen Entscheidungen bin. Am liebsten würde ich morgens nicht aufstehen. Der ganze Tag ist so anstrengend. Ich muss mich so für meine Kinder zusammen reißen. Eigentlich könnte ich nur weinen.“

Solche Aussagen höre ich häufiger.

Ursachen für das PMS?

Aus meiner Erfahrung gibt es mehrere Ursachen. Eine liegt in den hormonellen Veränderungen innerhalb des Zyklus. Häufig gehen die Beschwerden mit einer Gelbkörperschwäche einher. Dabei wird in der 2. Zyklushälfte zu wenig Gelbkörperhormon (Progesteron) gebildet. Häufig findet sich eine Gelbkörperschwäche kombiniert mit der Hashimoto-Thyreoditis. Das macht das Beschwerdebild noch komplexer und erfordert eine individuelle Behandlung.

Vielfach stehen die Frauen insgesamt in ihrem Leben unter Stress, und auch die Art und Weise, wie eine Frau über ihren Körper und ihren Zyklus denkt und empfindet, kann eine Symptomatik beeinflussen. Natürlich muss man auch an mögliche traumatische Erlebnisse im Zusammenhang mit Sexualität denken.

Aus Sicht der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)

… findet sich fast immer eine Stagnation des Leber-Qi. Die Leber ist nämlich zuständig für ein freies Fließen des Qi, also der Lebensenergie, die alle Organe versorgt. Da unsere Gefühle ein Ausdruck des Qi sind, werden sie ebenfalls von der Leber gesteuert. Gleichzeitig steuert die Leber den Blutfluss und damit auch unseren Menstruationszyklus.

Wenn das Qi stockt, kommt es zu Schmerzen im Körper und Spannungen sowohl auf der Körper- als auch auf der Gefühlsebene. Und hier kommen wir wieder zu dem Punkt, wie eine Frau mit ihrem Leben, mit ihrer Weiblichkeit, Sexualität und letztendlich ihren Gefühlen umgeht.

Interessant dabei ist, dass Mütter und Töchter häufig ähnliche Beschwerdebilder zeigen.

Deshalb ist es neben einer hormonellen Abklärung (Progesteron/Östrogen-Verhältnis, Schilddrüse) auch immer wichtig,  seelische Situationen zu berücksichtigen.

  • Ungelebte Impulse und Wünsche
  • Verlust einer inneren Vision
  • zu viel Druck und Ansprüche von außen oder von uns selbst
  • ständige Überforderung und
  • Frustration

… führen zu einer Stagnation des Leber-Qi und begünstigen somit den Kreislauf des PMS. Wenn die Energie, die die weiblichen Organe durchdringt nicht frei fließt, sondern sich dort staut, hat langfristig immer auch Auswirkungen auf die hormonelle Situation. So kann häufiger der Eisprung ausbleiben, was wiederum zu einem Gelbkörperhormonmangel führt.

Nicht selten bekommen Frauen auch Zysten und Myome – alles Zeichen einer Stauung des Qi. Im Übrigen würden synthetische Hormone wie die Pille einen Leber-Qi-Stau verstärken. Deshalb geht es auch vielen Frauen, die aufgrund ihres PMS die Pille verordnet bekommen, dann noch schlechter. ….

Gehörst du auch zu den Frauen, die vor den „Tagen“ immer wie verrückt putzen müssen?

prämenstruelles-Frau, SportDann ist das ein wahrscheinlicher Hinweis auf einen Energiestau.

Und eigentlich ist das auch ein gutes Ventil: Jegliche Form von Bewegung bringt das Qi wieder in Fluss.

Deshalb gilt besonders für Frauen, die eher stark gereizt sind und unter Spannung stehen:

Bewege dich! 

  • Sport
  • Tanzen
  • Bauchtanz
  • guter Sex
  • Schütteln
  • Laufen
  • Trommeln
  • oder auch Putzen 😉

Fehlt dir eher die Energie, und du fühlst dich niedergeschlagen? Dann brauchst du anfangswahrscheinlich

 erst mal sanfte Bewegung. Such dir die Dinge, die dir gut tun:

In der Zeit, wo es dir gut geht, solltest du die anderen Varianten für dich nutzen.

Generell gilt es, das Leben zu überdenken:

  • Wo kannst du dich von Dingen, Personen und Umständen trennen, die dir nicht gut tun?
  • In welchen Bereichen setzt du dich selbst unter Druck?
  • Wie gehst du mit deinen Gefühlen um?
  • Dürfen sie sein, oder unterdrückst du sie?
  • Was brauchst du, damit du dich wohl fühlst?
  • Welche Beziehung hast du zu deinem Körper und deiner Sexualität?

prämenstruelles-KreativHier kann dir alles helfen, was dich mit deinen Gefühlen wieder in Kontakt bringt:

  • Malen
  • Tanzen
  • Singen
  • Schreiben
  • gute Gespräche unter Frauen
  • Natur
  • Körpertherapien

Auf körperlicher Ebene solltest du gut für deine Leber sorgen 

Ein altbewährter Klassiker, der die Leber entspannt und die Entgiftung anregt, ist der Leberwickel. Dazu eine Wärmflasche mit gut warmem (nicht heißem) Wasser füllen, mit einem feuchtem Tuch umwickeln und unter die rechte Brust auf den Rippenbogen auflegen. Mit einem trockenen Tuch umhüllen. Dauer: 15-20 Minuten am besten zw. 13-15 Uhr oder abends. 

Frauenmantel hilft – hier eine wohltuende Teemischung

prämenstruelles-KräuterteeBei starker Anspannung kann dir eine gepresste Zitrone morgens mit etwas Wasser verdünnt helfen.

Sehr ausgleichend, hormonregulierend und gleichzeitig ein Schutzmantel für die Seele ist die große Frauenpflanze „Frauenmantel“. Als Tee oder Tropfen am besten in der ganzen 2. Zyklushälfte einnehmen.

 Eine Tasse Tee in Ruhe getrunken – sozusagen als deine Auszeit (!) ist immer gut. Hier noch eine Kräutermischung für die dunklen Tage, die gleichzeitig auch die Leber und die Hormone reguliert:

30 g Frauenmantelkraut
30 g Johanniskraut
20 g Löwenzahnwurzel
20 g Schafgarbenkraut
20 g Melissenblätter

Von dieser Mischung ein bis zwei gehäufte Teelöffel mit 250 Milliliter siedendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und abgießen. Über einen Zeitraum von 4 bis 8 Wochen zweimal täglich eine Tasse lauwarm trinken.

Bitte beachte: Keine Frau muss unter all diesen Beschwerden und Unannehmlichkeiten leiden. Sie gehören NICHT zum Frausein dazu. Deshalb werde für dich aktiv! Und suche dir, wenn es dir sehr schlecht geht, bitte professionelle Hilfe!

Gerne unterstütze ich dich dabei.

Alles Liebe

deine Ramona Wagener

www.naturheilpraxis-ramonawagener.de

Alle Artikel von Ramona Wagener findest du hier.

 

Mit vielen spannenden Frauen kommst du hier in Austausch:

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