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Radikale Selbstliebe – So kannst du Licht & Schatten in dir lieben!

Wie wir lernen können, uns selbst wieder zu lieben.

“Liebst du dich eigentlich selbst, Eva?“

„Natürlich! Warum auch nicht??!“

So hätte und habe ich bis vor einigen Jahren geantwortet, wenn mir jemand diese Frage gestellt hat.

Denn ich dachte und glaubte Folgendes:

  • sich immer wieder abgrundtief Scheiße zu finden, IST NORMAL!
  • seinen Körper (oder Körperteile) abzulehnen oder zu bekämpfen, IST NORMAL!
  • immer wieder so großen Frust zu haben, dass Essen reingestopft wird und man sich stundenlang danach schlecht fühlt, IST NORMAL!
  • sich einen missbilligenden Blick zuzuwerfen, wenn man sich zufällig im Spiegel sieht, IST NORMAL!

byron-katie-spruchAls ich Anfang 2013, nach dem schlimmsten Urlaub meines Lebens, in der Zertifizierungswoche zur Begleiterin für The Work vor Byron Katie stand und ihr mein Arbeitsblatt über mich selbst vorlas, dachte ich:

„Es muss jetzt eine Lösung für mich geben! Irgendwas Grundlegendes in mir muss sich ändern, sonst werde ich niemals Respekt und Achtung vor mir selbst haben!“

Denn genau das wollte ich so sehr: mich selbst achten, respektieren und lieben!!! Doch niemand hat mir jemals gesagt, WIE DAS GEHT !!!

 

Wenn du möchtest, lies mein aktuelles E-Book, dort geht diese Geschichte weiter: mit Hilfe von meinen 9 Lieblings-Übungen zum Thema Selbstliebe findest du Wege, dir selbst ab sofort liebender und wertschätzender zu begegnen:

„Warum bin ich nur so?“

Das hörte ich mich öfters sagen in all den 45 Jahren meines Lebens.

Ich wusste es nicht!

Niemand konnte mir die Antwort geben, denn meistens hörte ich von Kindheit an: „Du musst dich halt ändern, Evi“, „so kann man eben nicht sein, Evi“, „wenn jemand so ist wie du, Evi, wird niemand dich je lieben!“ usw.

Ist es nicht unglaublich, dass die meisten von uns es als NORMAL empfinden, sich selbst abzulehnen und erst wieder LERNEN müssen, sich selbst zu lieben?

lieben-selbstannahme-selbstliebeWarum lieben wir uns denn nicht alle selbst – als ganz natürliche Selbstverständlichkeit?

Wir werden als Wesen geboren, die wundervoll sind.

Wir fühlen uns (und sind) monatelang eins mit der Mutter, sind geborgen, genährt, versorgt und dürfen einfach nur sein.

Nach der Geburt ändert sich das oftmals schnell, und wir erkennen: wir müssen schreien, um zu bekommen, was wir brauchen, müssen weinen, um gehört zu werden, müssen ruhig sein, um geliebt zu werden.

In diesen Momenten spalten wir Anteile in uns ab, die für das Überleben hinderlich sind.

Ein Baby muss gefallen, damit es überlebt. Es ist 100 % abhängig von seinen Versorgern.

Sollte der Versorger ausfallen, ist es vorbei mit dem Leben. Wir fühlen heute noch all diese Abhängigkeit und Bedürftigkeit in uns, die wir als Babys fühlten.

Manche von uns haben Befriedigung erfahren als Baby, andere nicht. Einige sind nicht nur unbefriedigt geblieben, sondern wurden von ihren Bezugspersonen alleine gelassen, geschüttelt, beschimpft, geschlagen oder missbraucht.

So kommt es zur Trennung von uns selbst!

Diese Abspaltung von uns selbst zieht Süchte und / oder andere Traumafolgestörungen wie Ängste, Depressionen und Essstörungen, als einzig mögliche Folgeerscheinungen nach sich.

Viele von uns mussten sich also damals schon von einem Anteil trennen, um DAS Baby zu sein, das umsorgt und geliebt wird!

Die Trennung von uns selbst hat uns also unser Überleben gesichert

Diesen Anteil (oder diese Anteile) wieder zu finden und von ganzem Herzen zu lieben, nenne ich radikale Selbstliebe!

Ja, du liest richtig!

Radikale Selbstliebe ist, meinen allerschlimmsten, meinen allertraurigsten und den einsamsten Anteil, den ich in mir finden kann, von ganzem Herzen zu lieben.

Wie wir lernen können, uns selbst wieder zu lieben:

Wie du oben bereits gelesen hast, mussten die meisten von uns schon als Babys einige Gefühle abspalten, um zu überleben.

In der Kindheit haben wir weitere Gefühle abgespalten, das ist meine Erfahrung aus 10 Jahren Praxis für Psychotherapie.

Nun gilt es, den Weg wieder rückwärts zu gehen – also in die Annahme und Integration dieser abgespaltenen Gefühle.

Das klingt einfach und wird von vielen Selbsthilfe-Lehrern auch als so einfach verkauft.

Ich möchte dir ein paar wesentliche Punkte an die Hand geben, die dir helfen, wenn es eben nicht „so einfach“ klappt mit dem Annehmen deiner Gefühle …

 

  1. Beginne (wieder) in Verbindung mit dir selbst zu kommen!

 

lieben-atmenSobald wir uns von einem Teil unseres Selbst getrennt haben, haben wir die Verbindung zu uns selbst verloren. Diese gilt es wiederherzustellen!

Atmen hilft: Atme von den Zehenspitzen hoch zu den Haarspitzen ein und nimm die Kraft der Erde in dir auf. Gib dem Universum alles ab, was du nicht mehr brauchst. Dann atme alles Gute aus dem Universum über die Haarspitzen ein und lass den Atem durch den ganzen Körper runter bis zu den Zehenspitzen gehen – um dort wieder in die Erde abgegeben zu werden.

Atme täglich 10 bis 20 x auf diese Weise ein und aus und konzentriere dich nur darauf, Gutes anzunehmen und „Altes“ abzugeben, „Altes“, das du nicht mehr brauchst.

  1. Öffne deinen Körper und mach ihn zu einem stabilen Flussbett für deine Gefühle

 

Nur wenn dein Körper offen ist, kannst du Gefühle halten. Die Atmung und das innerliche Bereitsein für Gefühle, machen deinen Körper nach und nach zu einem Container, der Gefühle „er-trägt“.

 

  1. Lass Gefühle wie Wellen kommen und gehen – halte sie nicht fest

wellen-liebenSobald du bemerkst, dass Gefühle auftauchen, stelle dir eine Welle vor, die kommt und wieder geht…
Vielleicht brauchst du auch anfangs jemanden, der dir Halt gibt, um diese Übung zu machen. Das ist total OK! Irgendwann wirst du es alleine können, denn Gefühle werden nur in der Dosis kommen, die du verträgst, solange du sie von selbst kommen lässt.

Pushen, erzwingen oder beschleunigen, kann dich vielleicht gefühlsmäßig „überschwemmen“.

Ein dosiertes Herangehen an deine Gefühlswelt, immer mit der Atmung verbunden bleibend, wird dich nicht überschwemmen, sondern dir bald das Gefühl geben, dass du Steuermann auf einem Boot bist, das auf einer Welle reitet.

Gefühle sind wunderschön, doch wir Menschen durften sie lange Zeit nicht mehr fühlen! Nun ist es wieder an der Zeit, sie willkommen zu heißen und der Welt zu zeigen!

Stehe zu deinen Gefühlen, denn Gefühle sind der Schlüssel zu dir selbst! Du wirst dich über deine Gefühle (wieder)-finden – der Punkt Nr. 2 in meinem E-Book erklärt das ausführlich – und kannst Schritt für Schritt in Richtung Selbstliebe gehen.

 

Ich freue mich, wenn ich dich ein großes Stück weiter in deine Selbstliebe begleiten kann. Es ist schön dort …:-)

Herzlichst,

Deine Selbstliebe-Eva

Link zu meinem Podcast Selbstliebe & Vertrauen: https://www.eva-nitschinger.de/podcast

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