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Richtig kommunizieren: Wie Beziehungen mit dem Gefühle-Wortschatz aufleben

Hast du dir in letzter Zeit Gedanken über deinen Gefühle-Wortschatz gemacht? In ihrem zweiten Beitrag erklärt uns Kommunikations-Coach Silvia Majka, warum gerade Partnerschaften, in denen es kriselt, sehr davon profitieren können. Dazu gibt sie wertvolle Anregungen, wie wir diesen Wortschatz anlegen und gut erweitern können.

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Damit eine Kommunikation zwischen zwei Partnern wirklich gelingt, bedarf es eines gewissen Maßes an Respekt, Aufmerksamkeit, Empathie und Achtsamkeit füreinander. Doch im Alltag beobachte ich leider etwas ganz anderes.

Am Anfang einer Partnerschaft geht man noch sorgfältig mit den Worten um und formuliert sehr bewusst seine Gefühle. Doch mit der Zeit verläuft das Kommunizieren mit dem Partner so selbstverständlich, so automatisch.

Viel seltener wird auf die Wortwahl geachtet und oft werden Sätze einfach so daher gesagt. Die Worte, um seine Gefühle auszudrücken, sind verloren gegangen. Vorwürfe, Drohungen und Schuldzuweisungen sind schnell gefunden und werden zum Inhalt eines Wortgefechts. Floskeln werden gedankenlos und wie aufgezogen abgespult. Du wirst mir zustimmen, dass es so nicht weiter gehen kann.

Welche Gefühle trägst du in dir?

Damit ein Gespräch mit deinem Partner das nächste Mal auf einer anderen Ebene stattfinden kann, ist es wichtig, dir deiner Gefühle wieder bewusst zu werden. Und sie mit den entsprechenden Worten auch auszudrücken. Wenn es dir „gut“ oder „schlecht“ geht, sagt es nicht unbedingt etwas darüber aus, wie es dir wirklich geht und was du fühlst.

Wenn du jedoch dein Gegenüber wissen lässt, dass du entspannt bist, dich erholt fühlst, motiviert, frustriert, genervt oder enttäuscht bist, kann er dich viel besser verstehen und deinen Gefühlszustand nachvollziehen. Deshalb möchte ich dich inspirieren, einen Gefühle-Wortschatz anzulegen.

3 Schritte, die dein Gefühle-Wortschatz braucht:

  1. Ich möchte dich einladen, dich zu erinnern, wie du deinen Partner/deine Partnerin kennengelernt hast. Lass Bilder an deinem geistigen Auge vorbeiziehen und auch die Gefühle von damals wieder in dir hochsteigen. Nehme sie so richtig wahr. Komme dann wieder ins Hier und Jetzt zurück.

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    Erinnerst du dich noch, wie es zu Beginn eurer Beziehung war?

  2. Jetzt möchte ich dich bitten, dich an zwei Situationen zu erinnern, in denen dein Bedürfnis erfüllt wurde. Hier ein Beispiel: Dein Bedürfnis könnte sein, dass du dir ein „Danke“ von deinem Mann wünschst, nachdem du seine Hemden gebügelt hast. Was macht dieses Danke mit dir? Was bedeutet es dir? Wie fühlst du dich danach? Lass deiner Kreativität bei der Beantwortung freien Lauf (z.B. wertgeschätzt, anerkannt, wahrgenommen,…)
  3. Jetzt bitte ich dich, zwei Situationen zu finden, in denen dein Bedürfnis nicht erfüllt wurde. Angenommen, dein Bedürfnis war, am Sonntag ausschlafen zu können. Wie hast du dich gefühlt, als sich dein Wunsch nicht erfüllt hat? Lass hier wieder deiner Kreativität freien Lauf und halte nichts zurück (z.B. enttäuscht, frustriert, genervt,…)

Schon hast du verschiedene Begriffe (in unserem Beispiel sechs), um dein Gefühl in Worte zu fassen. Das ist von großer Wichtigkeit. Denn erst, wenn du deine Bedürfnisse und die damit verbundenen Gefühle selber kennst, bist du fähig, sie anderen mitzuteilen. Das ist dann von großer Bedeutsamkeit, wenn du einen Wunsch oder eine Bitte an deinen Partner/deine Partnerin richten möchtest.

Kommunikation fängt bei dir an

Bitte sei dir dessen stets bewusst! Wenn du in Zukunft auf eine gelungene und wertschätzende gefühle-wortschatz-beziehungKommunikation mit deinem Partner/deiner Partnerin Wert legst, bedarf es in erster Linie Mut zur Ehrlichkeit dir selbst gegenüber.

Es fällt nicht immer leicht, sich selber einzugestehen, dass man sich zum Beispiel nach Anerkennung sehnt oder einem der bellende Hund auf die Nerven geht. Nur wenn du dich selbst gut kennst und dir bewusst bist, was und warum du etwas fühlst, dann werden andere beginnen, dich besser zu verstehen.

Die meisten Missverständnisse resultieren nur daraus, weil wir viel zu unpräzise mit unseren Erklärungen und Formulierungen umgehen. Deshalb nerve ich meine Teilnehmer/innen so lange, bis sie ihre Bedürfnisse und die Gefühle, die sich dahinter verbergen, auf den Punkt gebracht haben.

Kommunizieren ist Übungssache, deshalb mein Tipp an dich:

Wenn du merkst, du ärgerst dich über etwas oder jemanden, dann stelle dir selber die Frage: „Welches Bedürfnis wird mir hier nicht erfüllt und was macht das mit mir bzw. welches Gefühl versteckt sich dahinter?“

Bestimmt fallen dir weitere Gefühls-Beschreibungen ein und dein Gefühle-Wortschatz ist wieder um zwei, drei Wörter reicher geworden.

Ich wünsche dir viel Freude, dich selber besser kennen zu lernen.

Bis dann,

Silvia

www.silviamajka.at

Über Silvia:

miteinander-reden-silviaVor ca. 20 Jahren begann meine Arbeit als Kommunikations-Coach. Schon in sehr jungen Jahren erkannte ich, dass Worte eine Wirkung haben, die in den Gesichtern der Menschen und in deren Körperhaltung zu lesen ist. Worte können einen Menschen z.B. verlegen machen, rot werden und wütend werden lassen oder zum Stottern bringen.  Ich habe Müttern in Seminaren dieKraft der Worte vermittelt und ihnen geholfen, ihre Kinder besser zu verstehen.  Heute gebe ich Workshops rund ums Thema Kommunizieren in der Partnerschaft und coache Frauen, wie sie ihre Gefühle und Bedürfnisse in der Partnerschaft ausdrücken, damit diese beim Partner ankommen und Missverständnisse vermieden werden. Kommunizieren in der Partnerschaft darf leicht sein und Freude machen.

 

Möchtest du noch mehr von Silvia lesen? Dann schau dir ihren ersten Artikel für den Compassioner über gelingende Kommunikation in Partnerschaften an:

Warum ist miteinander reden in der Partnerschaft so schwierig?

 

 

Du möchtest nicht nur gelingend kommunizieren, sondern mit deinem Partner noch viel, viel tiefer eintauchen in eine kraftvolle Beziehung? Im nachfolgenden Video erklärt dir Veit Lindau, wie Wunder möglich werden, wenn du den heiligen Grund deiner Beziehung findest:

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