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„Monkey-Mind”: So bringst du den inneren Affen zur Ruhe

“Monkey-Mind” – so nennt man den unruhigen Geist, der uns oft nicht abschalten lässt. Gerade im Urlaub oder in der Freizeit, kann uns das oftmals ganz schön zu schaffen machen. Wenn auch dein Monkey-Mind dich viel zu oft auf Trab hält, helfen die nachfolgenden Tipps dir eventuell weiter.

Den Kopf freibekommen – aber wie? 

Endlich mal nichts tun und vor allem nichts denken müssen – viele Menschen sehnen diesen Zustand herbei! Und viele hoffen, dass sie diese mentale Stille mit Meditation erreichen können. Bei dir klappt das? Gratulation! Dann hast du es vielleicht mit viel Training geschafft. Andere Menschen hingegen verzweifeln regelmäßig, weil im Oberstübchen einfach immer was los ist.

So wie bei mir: Bereits als Teenager habe ich mit großem Spaß Kurse wie Tai-Chi, Entspannung nach Jacobsen oder Autogenes Training belegt. Aber Meditation erschien mir unerreichbar. Sobald ich versuchte, nichts zu denken, drehte sich das Gedankenkarussell, mein „Monkey-Mind“, schneller und schneller. Von buddhistischer Ruhe keine Spur. Ich zweifelte an mir selbst, an meiner Willenskraft. Doch je mehr ich nichts denken wollte, desto mehr dachte ich nach. „Das kann doch nicht so schwer sein“, dachte ich mir und machte mich auf den Weg, „richtig“ meditieren zu lernen.

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Zur inneren Ruhe zu kommen, ist manchmal gar nicht so leicht.

Den Monkey-Mind beschäftigen – nicht bekämpfen!

Ich war schneller am Ziel als gedacht! Laut Duden meditieren wir, „wenn wir Betrachtungen anstellen, uns nach innen kehren“. Meditation heißt, Gedanken zu leiten, Gefühle zu balancieren, im Hier und Jetzt zu sein. Nicht im Gestern, nicht im Morgen. Sondern im Moment. Aber es heißt nicht: nichts mehr zu denken.

Schaffen wir das, indem wir mit dem Monkey-Mind, dem “Affengeist”, schimpfen und ihn zum Schweigen verdonnern? Nein, wir schaffen es, indem wir ihn uns zum Freund machen. Und indem wir ihm eine Beschäftigung geben. Beispielsweise auf den Atem zu achten. „Natürlich werden Gedanken kommen, nicht schlimm, solange du weiter auf deinen Atem achtest“, sagt der buddhistische Mönch und Meditationslehrer Mingyur Ringpoche.

Die gute Botschaft: Wir können auf ganz viele verschiedene Arten meditieren – alles ist richtig. Wir können im Hier und Jetzt sein, indem wir unserem Atem folgen oder gedanklich durch unseren Körper reisen (Bodyscan). Wir können Techniken nutzen, die in Kursen oder auch in Apps gelehrt werden. Du kannst Geh-Meditation lernen, bei der du bewusst einen Fuß vor den anderen setzt und auf einer geraden Linie auf und ab gehst. Du kannst bei Sitzmeditationen über einen Satz oder ein Bild sinnieren. Oder auf dem Zen-Bänkchen auf eine weiße Wand schauen. Yoga, Qigong oder Tai-Chi – alles was dir hilft, gedanklich im Jetzt zu bleiben und dem Monkey-Mind die Stirn zu bieten, ist eine Art der Meditation. Du kannst geführten Meditationen lauschen, mit oder ohne Musik. Du kannst deinen „inneren Garten“ besuchen – es gibt kein „richtig“ oder „falsch“!

Mediation im Alltag – eine leichte Übung

Da kannst aber auch einfach im Alltag achtsam wahrnehmen und damit „meditieren“. Beobachte dich in den kommenden Stunden bei deinen normalen Handgriffen: Wann bist du ohne großes Zutun eh im Hier und Jetzt? Mache diese Aktivität bewusst häufiger.

Du kannst deinen Monkey-Mind beschäftigen, indem du bewusst die Nase in die Sonne hältst, mitten in der Fußgängerzone. Oder wenn du bewusst zur S-Bahn gehst. Du kannst den Moment spüren, wenn du dich bewegst, bei Berührungen (Massagen oder Berührung von Meridian-Punkten), beim Tanzen, beim Singen. Du kannst bestens im Hier und Jetzt sein im Hochseilgarten, beim Raften oder Bogenschießen. Beim Zwiebelschneiden, Staubwischen oder Schuheputzen. Einfach bei allem, was du mit voller Aufmerksamkeit und Liebe tust. „Achtsamkeit bringt dich nach Hause in die Gegenwart“, sagt der vietnamesische buddhistische Mönch und Lyriker Thich Nhat Hanh. Wie recht er hat!

Abseits des Alltags trainieren

Nutze die schönen Sommertage oder deinen vielleicht bald anstehenden Urlaub, um abseits des Alltags das bewusste Wahrnehmen zu trainieren. Lenke deine Aufmerksamkeit an deinem Ferienort oder an einem schönen Platz in deinem Heimatort immer wieder bewusst auf deine Umgebung: Was hörst du? Was siehst du? Was riechst du? Was schmeckst du?

Denke bewusst nach: Wie ist das bei dir? Durch welche Techniken der Körperhaltung, der Atmung, der Bewegung, des Summens oder Singens kannst du deinen Monkey-Mind beschäftigen? Was beschäftigt deinen Kopf auf eine entspannende Art und bringt dich innerlich zur Ruhe? Was könnte dein alltagstauglicher Weg zum bewussten Sein, im Hier und Jetzt sein?

Egal, was dir hilft: Alles ist richtig!

Viel Erfolg damit!

 

checklisten-ExpertinDeine Cordula

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