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Salutogenese

Salutogenese – Mit diesem 6-Punkte-Plan manövrierst du dich ins Glück

Wie du mit den Erkenntnissen der Salutogenese kleine und große Krisen bewältigen kannst.

Jeder von uns kennt sie, diese Situationen im Leben, wenn du denkst, es geht nicht mehr weiter. Sei es in der Beziehung oder Familie, gesundheitlich, beruflich oder vielleicht auch auf einer sehr existenziellen Ebene. Manchmal wissen wir nicht, wozu wir immer noch weiterkämpfen, haben keine Ahnung, warum uns alles um die Ohren fliegt oder aber stehen vor einem solchen Berg von Herausforderungen, dass wir am liebsten einfach nur ins Bett stolpern und die Decke hoch über den Kopf ziehen wollen. Gerade solche Phasen können sich sowohl auf das Gemüt als auch auf das körperliche Wohlbefinden auswirken.

Fieserweise belohnt uns das Leben zumeist nicht, wenn wir den Kopf in den Sand stecken. Mit ein paar kleinen Fragen und Kniffen schaffst du es, deine Gedankenwelt so umzugestalten, dass du wieder Hoffnung schöpfen und die richtige Richtung einschlagen kannst, um dein Leben aus der Krise hinauszumanövrieren.

Der israelisch-amerikanische Soziologe und Mediziner Aaron Antonovsky entwarf in den 1980er Jahren ein Konzept, dem er den Namen „Salutogenese“ gab. Es lässt sich am besten als Wissenschaft zur Entstehung und Bewahrung von Gesundheit beschreiben.

Welches Mind-Set braucht es?

Antonovsky stellte sich die Frage, warum es trotz der erlebten Leiden und Gräueltaten, auch unter KZ-Überlebenden immer noch Menschen gab, die sich als gesund und glücklich bezeichneten.

Durch Studien fand er heraus, dass genau drei Aspekte im Mind-Set dieser Menschen gegeben waren, die sie Menschen, die sich subjektiv mental oder physisch als nicht gesund einschätzten, voraushatten.

  • Verständnis: Gesunde Menschen verstehen (oder meinen zu verstehen), warum Dinge passieren. Sie schaffen es, auch Rückschläge, Belastungen und Krisen in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Und sie finden Gründe, wie es zu Problemen kommen konnte und nehmen sie an.
  • Machbarkeit: Gesunde Menschen haben ein Gefühl (oder die Hoffnung) dafür, die Herausforderungen, die das Leben an sie stellt, zu meistern.
  • Sinn: Gesunde Menschen haben einen Sinn im Leben (gefunden). Sie sind unterwegs auf einer Bahn, die sie durch dieses scheinbar chaotische Universum trägt. Sie haben Ziele für die sich Anstregungen und Entbehrungen lohnen.

Compassioner_SalutogeneseLeider beruht unsere Gesellschaft (und auch die Medizin) in weiten Teilen auf einer pathogenetischen Sichtweise. Also dem Fokus auf die Krankheit (gr. „pathos“: Krankheit, Leiden). Bist du dabei, wenn wir uns einfach mal die drei Grundvoraussetzungen der Salutogenese schnappen, den Fokus auf die Gesundung setzen und du dich an der Umsetzung für einen konkreten Fall übst?

Der Salutogenese-Plan

Gewiss gibt es aktuell irgendeine Situation in deinem Leben, in der du das Gefühl hast, dass du feststeckst. Mit diesem 6-Punkte-Plan kannst du zumindest

  1. Ankommen in dem, was ist: Wir tendieren dazu, schmerzhafte oder ungünstige Situationen in unserem Bewusstsein beiseite zu schieben. Auf lange Sicht werden sie uns allerdings immer wieder einholen. Deswegen besser jetzt als später: Fühle einfach mal komplett, wie es sich anfühlt, wenn du an die Situation denkst.
  2. Im Nicht-Wissen ankommen: Bereits von klein auf wurden wir Menschen darauf trainiert, immer Bescheid wissen zu müssen. Doch sehr oft haben wir einfach keine Ahnung von der Lösung für wichtige Fragen des Lebens. Und das ist okay so! Gestehe dir ein, dass du gerade nicht weiter weißt. Fühle es. Und es wird dich in die Freiheit bringen.
  3. Verständnis: Nun heißt es, offen und ehrlich anzuschauen, wie du in der Situation gelandet bist, in der du gerade steckst. Das kann manchmal sehr schmerzhaft sein, ist aber ein großer Schritt in die Heilung, wenn wir es erkennen und dann auch annehmen. Also: Wie konnte es so kommen?
  4. Sinn: Siehst du einen höheren Sinn in dem, was passiert? Möchte das Leben dir etwas zeigen? Vielleicht einen anderen Weg, als den, den du bisher eingeschlagen hast? Möchte es dir die Chance geben, als Mensch zu wachsen? Was ist der Sinn?
  5. Machbarkeit: Eines der schlimmsten Gefühle für den Menschen ist das Gefühl der Ohnmacht. Vor allem bei schier ausweglosen Situationen oder wenn wir einfach nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Und dennoch: Das Hadern hat noch niemanden weitergebracht. Mit einem wachen Geist kannst du dich einfach fragen: „Was ist jetzt gerade der nächste Schritt?
  6. Dankbarkeit: Ganz generell ist Dankbarkeit einer der Schlüssel zum Lebensglück. Vielleicht findest du ja einen Punkt an der ganzen Geschichte, für den du auch dankbar bist. Oder dafür, dass du im Laufe dieses 6-Schritte-Prozesses schon ein klein wenig Anspannung loslassen konntest? Wofür bist du dankbar?

Das war es schon

Und, wie fühlt es sich an? Ein Stück leichter, besser, hoffnungsfroher?

Wichtig ist in diesem Zusammenhang noch zu erwähnen, dass diese Art von Selbsthilfe eine schöne und praktikable Möglichkeit ist, ein ganz neues Verständnis von bestimmten Lebenssituationen zu bekommen, es aber ebenso wichtig ist, zu erkennen, wann professionelle Hilfe eines Mediziners, Therapeuten oder Coaches angebrachter ist.

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass dir dieser Artikel ein Stückchen weiterhelfen konnte. Mögest du einen wachen, erfüllten und gesunden Tag haben.

Wir freuen uns unbändig, wenn du deine Erfahrungen oder Erkenntnisse mit uns teilst!

 

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