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Schlafmangel: Wenn Schlafstörungen zur Qual werden

Schlafstörungen – wer von uns ist nicht schon einmal damit konfrontiert worden? Der Schlaf kommt zu spät, das Aufwachen zu früh oder der Schlaf kommt überhaupt nicht mehr. Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Neben den Folgen der Müdigkeit und Trägheit können Schlafstörungen für den Körper ebenso zur Gefahr werden. Das Risiko, an Herz-Kreislauferkrankungen sowie an Depressionen zu erkranken, steigt. Studien zeigen ebenso Zusammenhänge zwischen Schlafmangel und Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Schlaganfall und erhöhter Sterblichkeit – und Forscher sprechen mittlerweile von der Epidemie der schlaflosen Gesellschaft. Aber nicht nur in Deutschland gibt es dieses Problem. So passieren 62 Prozent aller Verkehrsunfälle in den USA aufgrund von Schläfrigkeit.

 

Ungesunde Wachmacher

Zunehmende Schichtarbeit, ständige Erreichbarkeit, Leistungsdruck und eine 24-Stunden-Nonstop-Mentalität beeinflussen die Schlafqualität des Menschen. Außerdem zeigen Patienten mit einer psychischen Erkrankung eine Komorbidität. Beispielsweise gehören Schlafstörungen zu den typischen Symptomen einer Depression. Nicht weniger kann auch der neue Umgang mit Handy, Tablet & Co. dazu führen, dass der Körper nicht mehr zur Ruhe kommt. Vor allem bei Jugendlichen sind diese Ursachen zu finden. Aufgrund des Monitor- und Displaylichtes wird die Ausschüttung von Melatonin vermindert – ein Hormon, das für das Einschlafen zuständig ist. Nicht umsonst raten Experten, Mobiltelefone und Fernseher aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

Wer unter starkem Schlafmangeln leidet, sollte eine Verhaltenstherapie in Betracht ziehen, mit der man schon vieles bewirken kann. Statt Schlafmittel zu schlucken, wäre dies eine effektivere und langfristig gesündere Alternative.

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Für alle, die sich hin und wieder mal mit Schlafstörungen auseinandersetzen müssen, habe ich hier ein paar Tipps:

1. Mache aus deinem Zu-Bett-Gehen eine Gewohnheit

Wenn Eltern Kinder ins Bett bringen, dann wird das Ganze häufig mit Ritualen verknüpft. Das Kind wird gebadet, die Zähne geputzt, der Schlafanzug angezogen und die Gute-Nacht-Geschichte darf auf gar keinen Fall fehlen. Kinder brauchen diesen festen Ablauf, um sich sicher zu fühlen. Erwachsene übrigens auch. Also: Denk dir ein Ritual aus. Überlege dir einen Ablauf, der sich immer wiederholt, wenn du zu Bett gehst.

 

2.Der Grübelsack-Trick

Wenn dich ganz viele Gedanken und Sorgen daran hindern, einschlafen zu können, dann steh auf, nimm einen Zettel, einen Stift und einen Sack / eine Tüte. Geh dann damit in einen Raum, den du nicht besonders magst (z.B. in den Keller oder die unaufgeräumte Rumpelkammer). Fang an, deine einzelnen Gedanken aufzuschreiben, und leg die Gedankenzettel in die Tüte. Zieh einen Zettel – also einen Gedanken – aus dieser Tüte raus. Anschließend grübelst du 20 Minuten lang nur über diesen einen Gedanken (auch wenn du müde wirst oder keine Lust hast). Damit konditionierst du dein Gehirn. Denn irgendwann, wenn du mal wieder nicht einschlafen kannst, wird dein Gehirn von selbst entscheiden, ob es lieber in den Keller oder direkt einschlafen will.

 

3. Tue etwas, was du nicht gerne tust

Dies ist die etwas abgewandelte und leichtere Version des Grübelsack-Tricks: Gibt es eine Tätigkeit, die du überhaupt nicht gerne magst? Etwa Bügeln oder Spülmaschine ausräumen? Wunderbar! Denn jedes Mal, wenn du nicht einschlafen kannst, darfst du wieder aufstehen und für eine halbe Stunde lang diese Tätigkeit ausüben. Auch hier wird dein Gehirn irgendwann ein „Ach nö!“ signalisieren und du wirst wieder schneller einschlafen können.

 

4. Lass den Tag los

Besorg dir ein schönes Notizbuch und schreibe am Abend alles auf, wofür du heute dankbar bist. Schließe die Augen und stelle dir vor, du befindest dich in einem Raum. Lass jetzt deinen Tag Revue passieren. Anschließend gehst du imaginär durch die Tür in einen anderen Raum, der für das Ausruhen und den Schlaf zuständig ist. Schließe die Tür in Gedanken hinter dir zu und lass den alten Raum los.

 

In diesem Video erkläre ich dir nochmal alle Tipps:

 

Beste Grüße,

dein Dirk

 

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