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Schön, dass es DICH gibt!

„Schön, dass es dich gibt“

sagte kürzlich eine Amtsleiterin zu mir als Feedback nach einem Vortrag. Wann hast du dieses Kompliment zuletzt gehört?

Das Gehirn gewöhnt sich zu schnell an Gutes

In unserem Leben gibt es so viele gute Dinge. Wir sehen sie nur nicht mehr. Weil sich unser Gehirn automatisch schneller, intensiver und länger auf Negatives konzentriert – ein Mechanismus, der aus den Zeiten der Evolution stammt und einst wie auch heute noch einen Schutz darstellt. Längst haben sich die Zeiten geändert, doch unser Gehirn hat sich dieser Entwicklung noch nicht angepasst. Wir leben nicht mehr in ständiger Gefahr zu verhungern oder gefressen zu werden, sondern so sicher wie noch nie zuvor eine Generation zuvor. Trotzdem fühlen wir uns manchmal unsicher oder haben Angst.

dass es dich gibtJedes Leben ist voller Geschenke an Gutem, Schönem, Gelingendem, Besonderem. Nur betrachten wir sie ganz schnell als selbstverständlich. Wachen erst auf, wenn wir etwas verlieren, z.B. die Gesundheit, den Partner, die Arbeit. Vorher sehen wir es als normal an und schlimmer noch – tun nichts oder zu wenig für den Erhalt.

Verhält es sich mit dem Jahresrückblick nicht ähnlich? Wir fahren im Dezember ein noch höheres Tempo als sonst und wollen alles, was schon ewig liegt, unbedingt noch fertigstellen. Wir haben das Feiern zum Sport erklärt und nehmen so viele Veranstaltungen wie möglich mit. Um dann nach den Feiertagen zu beklagen, was das wieder für ein Stress war.

Würde ich dich fragen, was dir zu diesem Jahr einfällt, wäre bestimmt manches negative Ereignis dabei. Attentate, Sturmschäden, Verluste, Streit, missglückter Urlaub usw. – all dies wäre sofort präsent. Doch wenn wir genau hinschauen, sind sie eine Minderheit in einer großen Menge von Gutem. Dadurch, dass Medien, Nachbarn, Kollegen, Freunde – und ja, auch wir selbst – bevorzugt Negatives kommunizieren, scheint es, als wäre die Welt so. Nein. Wir haben nur einen anderen Zugang zu Informationen. Und sind so gestresst, dass wir mittels Tunnelblick unsere Wahrnehmung einengen und bevorzugt auf Probleme richten.

Ich lege dir deshalb ans Herz, den Jahresausklang unbedingt dafür zu nutzen, dich an den zurückliegenden zwölf Monaten zu freuen. Nimm eine freundliche Bestandsaufnahme vor:

  • Was ist dir gelungen?
  • Was war besser als erwartet?
  • Wo gab es eine Lösung für ein Problem?
  • Was hast du gelernt oder dich getraut?
  • Welchen angenehmen Menschen bist du begegnet?
  • Und wer von ihnen hat dir gesagt: Schön, dass es dich gibt?

Das Gehirn vergisst über der Menge der Ereignisse vieles

Vielleicht fällt dir dieser freundliche Rückblick gar nicht leicht. Denn wir alle erleben  an jedem Tag, in jeder Woche und jedem Monat so viel, dass manches in Vergessenheit gerät. Oder könntest du auf Anhieb sagen, was du am vergangenen Mittwoch erlebt hast? 

Angesichts eines Überangebotes an Erlebnissen und Möglichkeiten versuchen wir, nichts zu verpassen. In allen Lebensbereichen wollen wir das Optimum herausholen. Dabei kommt eines viel zu kurz: das bewusste Genießen. Wir sitzen im Konzert oder liegen auf der Massagebank, sind in Gedanken jedoch schon beim Abendessen oder der fälligen Steuererklärung. Unser kostbares Leben rinnt uns durch die Hände, weil wir nicht aufmerksam sind. Als hätten wir endlos Zeit. 

dass es dich gibtNutze den freundlichen Jahresrückblick, um dich schöner Erlebnisse zu erinnern. Was genau hat dich begeistert, als du auf Reisen warst? Welche besonderen Konzerte oder Sportevents hast du besucht? Welches Restaurant hat dir eine kulinarische Offenbarung beschert? Welche Freunde waren an deiner Seite und haben dir gut getan und gezeigt, dass du ihnen wichtig bist? 

Wir können den ersten Schritt gehen… 

Wann hast du zuletzt zu einer anderen Person gesagt: Schön, dass es dich gibt? Nicht ungefähr. Sondern genauso – direkt und kraftvoll. Wo, wann, wem?

Falls es dir nicht gleich einfällt, darfst du hier eine Pause machen. Natürlich gibt es schon Pluspunkte, wenn du diesen Satz auf Weihnachtskarten geschrieben hast. Doch gesagt?

„Nicht getadelt ist genug gelobt“ – kennst du dieses Sprichwort auch? Es spiegelt unsere Kultur und Geisteshaltung wider. Bedauerlicher Weise. In vielen Umfragen zum Thema Stress beklagen Menschen die mangelnde Wertschätzung. Gut vorstellbar, dass du einen Chef hast,  der nie lobt oder eine Mutter, die stets kritisch ist. Auch deine Nachbarn gehören vielleicht zu jenen, denen kein Danke über die Lippen kommt, wenn du den Schnee vor ihrer Haustür mit wegräumst. Na und? Du kannst es besser. Nimm dir Zeit zum Loben. Schenke und bitte um vollständige Aufmerksamkeit. Und gib dein Herz mit hinein.

Wie gut bist du zu dir?

Schlussendlich: Wann hast du dir zuletzt gesagt: Schön, dass es dich gibt? Sind wir nicht unsere schärfsten und ungnädigsten Kritiker? Der Schreibtisch nicht aufgeräumt, die Steuerklärung nicht fertig, Sport wieder einmal verschoben.

Weshalb der Hosenbund bereits wieder kneift. Das mag ja alles sein. Und trotzdem bist und hast du so vieles, das es wertzuschätzen gilt. Schließ dich in deine freundliche Bestandsaufnahme zum Jahresende selbst mit ein. Was magst du an dir? Bist du hilfsbereit, großzügig, charmant, stilsicher? Kannst du gut planen oder andere zum Lachen bringen? Hast du schönes Haar?

Es gibt mindestens 99 gute Gründe, gut über sich selbst zu denken. Und das noch in diesem Jahr. Das tut nicht nur dir gut, sondern auch deiner Ausstrahlung auf andere. Wenn du 10 Tage lang positives Denken mit mir trainieren willst, geht das mit diesem kostenlosen Download: http://www.ilonabuergel.de/kostenloses-ebook/

Schreiben und ein Feld positiver Gedanken schaffen. Weil wir alle davon profitieren, wenn jeder von uns großzügiger und wohlwollender mit sich selbst umgeht. Dann haben wir etwas zum Abgeben und gehen positiver auf andere zu. Jeder, der dies liest und die Gedanken in Herz und Geist aufnimmt, wird damit andere anstecken.

Im besten Sinne. Je mehr Menschen in unserer an Schönheit so reichen Welt positiv unterwegs sind, desto mehr profitieren wir alle, jeder Einzelne von uns, davon. Lass uns gemeinsam positive Kreisläufe schaffen, in denen wir gesund bleiben und uns wohlfühlen.

Schön, dass es uns gibt.

Von Herzen,

Ilona Bürgel

 

 

 

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