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Schul-Experiment - Good News

Tolles Schul-Experiment: Das passiert, wenn man Schüler als Menschen sieht

Was ist das denn bitte für ein wunderbares Schul-Experiment? Wie eine Lehrerin es geschafft hat, einen menschlicheren Zugang zu ihren Schülern zu bekommen.

Wenn Professor Dr. Gerald Hüther bereits davon gehört hat, wird er vor Freude wahrscheinlich aufgesprungen sein. Schließlich ist diese schöne Good-News-Geschichte ein wahres Paradebeispiel seines (und unseres) Herz-Anliegens, andere Menschen nicht als Objekte, sondern als Subjekte mit allen ihren Bedürfnissen zu sehen, um ihr wahres Potenzial entfalten zu können.

In einer Grundschule in Denver (USA) wollte eine Lehrerin mal etwas Neues ausprobieren. Anstatt Mathematik oder Biologie auf den Stundenplan zu stellen, setzte sie sich mit ihren Schülern hin und teilte Zettel mit folgendem Inhalt aus: „Ich wünschte, meine Lehrerin wüsste…“. Diese Zettel sollten die Kinder mit ihren eigenen, persönlichen Worten beenden.

Berührende Antworten

Was dabei heraus kam, berührte die Lehrerin zutiefst, denn die Kinder – viele kommen aus ärmlichen Verhältnissen – schrieben unter anderem folgende Dinge auf ihre Zettel:

“Ich wünschte, meine Lehrerin wüsste, dass mein Papa zwei Jobs hat und ich ihn nicht oft sehe.”

“Ich wünschte, meine Lehrerin wüsste, dass ich zu Hause keine Stifte habe, um meine Hausaufgaben zu machen.”

“Ich wünschte, meine Lehrerin wüsste, dass ich keinen Freund habe, der mit mir spielt”

“Ich wünschte, meine Lehrerin wüsste, dass meine Familie und ich in einer Baracke leben.”

Bereits nach dem Lesen einiger Antworten, sah sie die Kinder auf einmal mit ganz anderen Augen. 

Leistungen, vermeintliche Stärken und Schwächen werden in ein ganz anderes Licht gerückt. Um der Welt von ihrer Erfahrung zu berichten, teilte die Lehrerin einige der Antworten auf ihrem Twitter-Account.

Dort macht sie auch deutlich, wie wichtig es ist, dass Lehrer eine persönliche Beziehung zu ihren Schülern aufbauen, denn nur, wenn sich Kinder sicher, geborgen und gesehen fühlen, können sie einerseits vernünftig lernen und andererseits sich frei entfalten.

Gelungenes Schul-Experiment

Schul-Experiment

Fotolia.com / drubig photo

Und natürlich gab es nicht nur traurige Antworten – auch eine Menge positive und lustige Dinge wurden von den Kindern vervollständigt. Und genau das gehört ja auch dazu.

Wie wunderbar wäre es doch, wenn dieses Schul-Experiment in Schulen auf der ganzen Welt zum Standard werden würde. Wenn der Blick der Lehrer und Lehrerinnen nicht mehr vorrangig auf die Leistung, sondern auf das Seelen- und Innenleben der Kinder gerichtet wird.

Jeder Schüler ist so viel mehr, als nur die Summe seiner Schul-Noten. Doch wenn sich bis zu 13 liebe lange Schuljahre alles nur um die Bewertungen dreht, dann macht ein junger Mensch ebenjene Wertungen natürlich zu einem Teil seiner selbst – und verdrängt dabei vielleicht gar die weit wertvolleren Teile.

Um hier den Bogen wieder zu Gerald Hüther zu spannen: Jede Bewertung ist eine Objektisierung, durch die Kinder auf eine einzelne (mehr oder minder relevante) Leistung, die in einem bestimmten Gütegrad abgelegt wurde, reduziert werden. Klar, Bewertungen gehören im praktischen Leben dazu – aber sie sind eben so unglaublich weit davon entfernt, die wichtigste und vor allem einzige Art zu sein, mit der man andere Menschen sieht.

Eine der wertvollsten menschlichen Erfahrungen ist es, in der Tiefe zu schürfen. Bei sich und gemeinsam mit anderen. Was bewegt einen Menschen wirklich? Was sind seine Ängste, Sorgen, Nöte? Was sind seine Bedürfnisse, was macht ihn wirklich glücklich? Wenn du solche Dinge über einen Menschen (in diesem Fall als Lehrer über die Schüler) weißt, dann siehst du sie mit ganz anderen Augen.

Die ganzheitliche, subjektivierende Wahrnehmung von Menschen kreiert ein Feld, in dem Mitgefühl und Wahrhaftigkeit herrschen.

Die Schule ist ein Ort, an dem diese Werte dringlichst mehr Einzug halten sollten. Zum Wohle aller Kinder dieser Welt. Die gute Nachricht ist: Es gibt Menschen, die vollkommen auf dem richtigen Weg sind – und die mehr als zehntausend Twitter-Follower der Lehrerin zeigen, dass sich viele andere Menschen sehr gerne von der Inspiration und Hoffnung anstecken lassen,

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