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(Selbst-) Wertebewusstsein entwickeln, wertebewusst leben

… weil Wertebewusstsein dein Leben reich macht.

Was macht für dich ein gutes, erfülltes Leben aus? Wenn du ein wenig über die Frage nachsinnierst, dann wird dir sicherlich bewusst, dass du dieses gute Leben nicht allein mit guten Gefühlen und einem wie auch immer gearteten „Im-Flow-sein“ verbindest, sondern dass du Orientierungspunkte brauchst, die für dich markieren, ob dein Leben deinen Wunschvorstellungen entspricht.

Am stimmigsten ist es sicherlich, diese Orientierungspunkte, diese Werte, für dich selbst zu definieren, anstatt dich von äußeren Wertmaßstäben abhängig zu machen.

Denn im Außen, in unserer Gesellschaft, gelten vielleicht Werte, materielle wie immaterielle, die für dich selbst gar nicht so wichtig sind. Die Frage ist, ob du dich an diesen Werten selbst messen lassen, ob du sie für dich selbst gelten lassen willst.

Zum Beispiel…
Geld – der wichtigste Gegenwert von allem?
Geld – der größte Gewinn?

wertebewusstsein, GeldDenn manches Mal kommt unser klassisches, allgemein akzeptiertes und auch reguliertes Wertesystem recht schräg und geradezu schizophren daher: Glaubt man unserem Wirtschaftssystem, dann scheint Geld der höchste Gegenwert von allen zu sein – und außerdem als das, wonach man zu streben habe.

Doch ist der Vorstandsvorsitzende einer Textilfabrik wirklich so viel mehr wert, weil er in nur fünf Tagen so viel verdient, wie eine Näherin in ihrem ganzen Leben?

Und ist eine Mutter, die sich liebevoll um ihre Kinder kümmert, „nur“ das Kindergeld und vielleicht den einen oder anderen Freibetrag auf der Steuerkarte wert?

Oder ist guter Sex wirklich käuflich?

Wie viel ist ein ehrliches Gespräch wert, ein Gespräch, bei dem sich alle Gesprächspartner*innen gesehen und dabei geWERTschätzt fühlen?

Und anders herum:

Hat ein Unternehmen, das Profit um jeden Preis erwirtschaftet und dabei andere Werte vernachlässigt und die Umwelt zerstört, wirklich die höchste Anerkennung, ist es wirklich kredit- und vertrauenswürdiger als andere Unternehmen – nur deshalb, weil die Zahlen stimmen?

Wie Werte finden in einer Zeit, in der die Werte wegfallen?

Wertebewusstsein

Ich lade dich ein, diese Fragen auf dich wirken zu lassen.

Welche Antworten findest du?

Ich glaube, dass das heutige Wertesetting unserer Gesellschaft, in dem Geld als einer der maßgeblichsten Wertmaßstäbe gilt, wohl nicht dem zu entsprechen scheint, welche Werte wir in unserem Wesen eigentlich hoch und heilig halten wollen – sowohl individuell als auch im Kollektiv.

Diese Schräglage kommt tiefer zum Tragen, alldieweil klassische religiöse Wertesysteme immer mehr an Bedeutung verlieren und vergleichbare zeitgemäße spirituelle Strömungen noch keine nennenswerte Verbreitung erfahren haben.

Der so genannte Werteverfall lässt grüßen, das Geld ist sein beschleunigendes Gift. Du musst nicht zulassen, dass es auch deine Welt regiert.

Gerade aufgrund dieser Entwicklung ist es wichtig, dass du dir deiner eigenen (Selbst-)Werte bewusst wirst und für sie einstehst – deiner eigenen Werte, deiner Würde, wie auch der Werte, mit und in denen du leben willst. Das wird dir auch dann Halt geben, „wenn sonst alles wegfällt“.

Und wie findest du, was dir wirklich heilig ist?

Wertebewusstsein, liebeWie all die großen Dinge im Leben ist das wohl eine Suchbewegung. Du darfst dich von den Werten, die dir etwas bedeuten, finden lassen. Natürlich kannst du dir Inspirationen holen bei Menschen und Organisationen, die du aufgrund ihres Wesens und ihrer Wertesysteme bewunderst. Tauch ein, adaptiere, modelliere und mach dann Deines draus.

Der wichtigste „Baustein“ in deinem intakten Wertesystem bist aber DU SELBST.

DU bist dein wichtigster Anker, dein Seismograph, dein Gradmesser eines (selbst-)wertebewussten Lebens:

  • Stehst du für dich im Feuer?
  • Stehst du zu deinen Sehnsüchten und Träumen, zu deinen Schmerzen, zu deinen Tränen, zu deiner Freude, zu deiner Ekstase?
  • Kannst du mit deinem Scheitern leben?
  • Bist du bereit, wie ein Narr auszusehen – um deiner Liebe willen?
  • Würdest du jemals deine Seele verraten?

Niemand könnte das besser vermitteln als Oriah Mountain Dreamer in ihrem Gedicht „Die Einladung“, das Laith Al-Deen im Song „Ich will nur wissen“ so wunderbar vertont hat. Vielleicht lässt du den Song mit seinem Songtext mal auf dich wirken. Lass alles nachschwingen – und lebe langsam ganz in deinem Tempo in die Antworten hinein.

Ich wünsche dir, dass du in deinen (Selbst-)Werten ankommst,

alles Liebe,

Stephanie Ristig-Bresser.

PS:

Dieser Artikel ist Teil meiner Serie “Gutes Leben 2019”. In ihr möchte ich mir und dir in 12 Aspekten einen nachhaltigen Lebensstil näher bringen. Der Monat Januar drehte sich dabei rund um das Thema Visionen, im Monat Februar ging/geht es um Bedürfnisse und Werte. Im März werde ich mich dem Thema “Integrale Lebenspraxis” widmen. Hier gelangst du zum ersten Artikel, in dem ich dir einen Überblick gebe und das Themenspektrum vorstelle. Auf meinem Blog teile ich in dieser Serie meine Vision von einer besseren Welt mit dir.

Weiterer Tipp: Auf meiner Facebookseite poste ich in diesem Jahr täglich eine gute Tat, mit der du ganz einfach in deinem Alltag dazu beitragen kannst, diese Welt ein wenig besser, wahrer und schöner zu machen. Hier ergänze ich die guten Taten sukzessive.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.  

Zu Stephanies Website geht´s hier lang.

Hier ist der Song “Ich will nur wissen” von Laith Al Deen:

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