Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

wertfreiheit-selbstliebe

Selbsterforschung: Wertfreiheit leben

Abenteuer Selbsterforschung: In diesem Artikel von unserer Expertin für Liebe und Dualseelen Margret Marincolo, erfährst du, wie du dich von Werten befreist und die volle Tiefe deiner Selbstliebe erfahren kannst.

+++

Werte sind in aller Munde. Nur dann, wenn du weißt, was dir wichtig ist, kannst du es anvisieren und schließlich auch realisieren. Und je weiter dein Selbstwert steigt, je mehr du dich entwickelst und Selbsterforschung betreibst, je mehr legst du deine Werte wieder nieder. In meiner umfangreichen Coaching-Ausbildung habe ich mich ausführlich mit Werten beschäftigt.

Was ist mir in meinen persönlichen Beziehungen wirklich wichtig? Hier einige Beispiele, die zur Auswahl stünden:

Um herauszufinden, was mir wichtig ist, habe ich mich einige Wochen lang täglich in die Werteliste vertieft und nachhaltig über (meine) Werte nachgedacht.

wertfreiheit-selbstliebe

Sind Werte vielleicht vergleichbar mit Urenkeln des Bedürfnis-Clans? Nur fortschrittlicher? Oder getuned? Perfektioniert?

Zuerst waren da die Bedürfnisse. Grundbedürfnisse, die wir mit den Pantoffeltierchen teilen sind: Stimulanz, Dominanz und Sicherheit. Ich habe sie direkt in der Reihenfolge aufgeführt, in der mir meine Bedürfnisse wichtig sind.

Ich stimuliere mich gerne selbst und lasse mich auch stimulieren. Geistige Stimulanz ist für mich ein tägliches Muss. Dominanz macht für mich Sinn, weil ich gerne etwas bewege. Zuallererst in meiner Welt, in meinem Leben und im Leben der anderen. Natürlich ist auch Sicherheit ab und an willkommen. Ich brauche jedoch nicht wirklich viel davon, weil ich mich mittlerweile in meiner Haut ganz sicher fühle.

Selbsterforschung: Grundbedürfnisse ermitteln

Bevor du also anfängst, dich mit deinen Werten auseinanderzusetzen, schaue dir an, in welcher Quantität sich deine Grundbedürfnisse verteilen. Erst danach kommen dann die Werte. Der Stimulanzjunkie hat natürlich andere Werte als jener, der sich in Sicherheit wiegen möchte.

Werte sind verlockend. Sie machen WERT-voll. Sie wollen stets befriedigt werden. Für mich sind Werte ein oberes Stockwerk im Wolkenkratzer der Bedürftigkeit. Auf der Dachterasse vom Wolkenkratzer der Bedürfnisse wartet dann Entspannung, immerhin.

Welche Werte will ich mir nun angeln?

Da sitze ich also und werfe meine Angel aus. Werteangeln strengt so richtig an. Jeder Wert macht Sinn für mich. Im perfekten Moment meiner Selbsterfahrung. Und darum geht es mir. Doch soll ich mich auf Werte festlegen? Nach unzähligen Versuchen lasse ich die Angel fallen. Ich schmeiße alle Werte wieder in den See. Bis auf einen: Selbsterforschung.

Ich bin hier, um mich in jedem Tropfen Schöpfung zu erforschen, mich auf diesem turbulent-verrückten Spielfeld zu erfahren und um mich selbst zu angeln. Mich daran zu erinnern, wer ich bin.

wertfreiheit-selbstliebe

Auf eine tiefe, zuweilen gespenstische Art dämmert es mir täglich mehr: Da draußen gibt es nichts. Nur Reflexion. Wie ich mich selbst behandle, behandelt mich ein anderer.

Was immer mir auch hoch und heilig ist, zieht sein Gegenteil in den Moment. Priorisiere ich Harmonie, wird es bald ein Donnerwetter geben. Klammere ich mich an Ehrlichkeit, begegnen mir die Lügen.

Dualität lässt grüßen. Jeder Versuch, nur Schokoladenwerte an Land zu ziehen – bedeutet Kampf. Am anderen Ende meiner Angel zieht der Weiße Hai.

Kampf bleibt Kampf, heilig oder nicht

Kampf gegen die Vollkommenheit meiner selbst, das Setting meiner Schöpfung, den Tanz von Yin und Yan und gegen den Moment. Habe ich Werte, beherrscht Wertezwist die Tagesordnung. Die Fischlein (Werte) verbeißen sich. Ich mich auch. Verbissenheit stiehlt mir den Spaß.Ich lege also meine Angel und meine Waffen immer öfter nieder, wann immer es mir schon gelingt. Wann immer ich das Hier im Jetzt erfülle.

Im Augenblick braucht es keinen anderen Wert, als ins Glück zu finden. Ich erkenne mich mehr und mehr im anderen, wenn ich mich der Wertfreiheit verschreibe. Wenn Selbsterforschung das einzige ist, was für mich wichtig ist. Ich korrigiere mich, wenn der andere nicht ehrlich ist. Wenn er gegen meinen Wert verstößt.

Im Jetzt ist Kampf ein leeres Wort

Denn ich verstehe mehr und mehr, wo genau ich gegen meinen Wert verstoße.

  • Bin ich ehrlich zu mir selbst, ist ein anderer ehrlich zu mir.
  • Bin ich mir selber treu, wird ein anderer mir die Treue halten.
  • Ich ziehe an, was ich selber bin.

Wenn ich verstehe, dass ich stets in einen Spiegel blicke und letztlich nur gegen mich selbst kämpfe, sind tiefe Erkenntnisse möglich. Ich kann dann die Waffen fallen lassen und mit mir Frieden schließen. Dabei danke ich meinem Gegenüber für den Spiegel, den er mir vor Augen hält. Der Spiegel darf Spiegel bleiben und ich arbeite am Original.

Wenn ich mich immer weiter selbst entwickle, tun dies auch automatisch die Menschen in meinem Leben.

wertfreiheit-selbstliebe

Andere sind immer auch ein Spiegel für uns selbst.

Erforsche ich mein Naturell, erahne ich vielleicht den Kern der Sache. Und darauf kommt es an. Wenn ich mich Stück für Stück erkenne, baue ich Nähe zu mir selbst auf. Wenn ich mir selbst nahe bin, kann ich mich lieben. Das ist Zähmung. Ich mache mich mit mir vertraut. Langsam und immer tiefer.

Mal ungestüm, mal wieder zaghaft, umarme ich mein Wesen. Ich akzeptiere jeden Fehler und auch meine Form, in die ich immer wieder schlüpfe. Neugierig, nackt. Oft ahnungslos. Munter wachse ich von Blumentopf zu Blumentopf. Immer wieder wähle ich, wie ich mich JETZT erfahren möchte. In welcher höheren Version. Vielleicht durchschaue ich die Illusion in jeder Grenze und erkenne Liebe. Vielleicht ist hinter jedem Schleier, der sich lüftet, die nächste, „erlöstere“ Illusion.

Wenn ich Selbsterforschung betreibe, realisiere ich auch mein Gegenüber (Spiegelbild). Was sich erkennt und sieht, das baut auch Sympathie zueinander auf und kann sich korrigieren. Ich mich, ich Dich, Du mich.

Wenn Grenzen schmelzen, werden sie überflüssig

Der Nächste kann mir dann endlich auch unter die Haut gehen, weil ich mich selbst liebe und mir nahe bin. Das große Ganze offenbart sich Tag für Tag, mit jedem Staubkorn in meiner Welt. Mit jedem Stern, der in meine Hände fällt. Ein Rosenblatt erklärt die Welt. Ich respektiere mich als Teil vom Leben. Jener Respekt taucht sich in Demut und dehnt sich unaufhörlich aus.

Werte, Fischlein, Vorlieben – alles ist Eins:

  • Gehorsam – meiner Wahl gegenüber
  • Bewunderung – für jedes stille Wunder
  • Ehrlichkeit –  Wertschätzung der momentanen Form
  • Integrität im Jetzt – Veränderung ist sicher

Selbsterforschung ist Abenteuer, Sinn und Freiheit. Auch wenn ich eingepfercht und angebunden bin. Und vielleicht wartet irgendwo, in einer ihrer Kurven, das Ende der Bedürftigkeit.

Selbsterforschung ist für mich Selbstliebe auf den Punkt gebracht.

Deine Margret

Website von Margret Marincolo

 

 

 

 

+++

 

Neugierig auf mehr zum Thema Selbsterforschung und Selbstliebe geworden? Weitere Artikel von Margret findest Du hier :
Oder auch hier:

 

 

 

Gefällt mir 99 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Diskussion

Trag dich in unseren Newsletter ein und hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan