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Selbstermächtigung: Dein Geschenk an die Welt

Selbstermächtigung. Deine Macht ausüben. Als ich das erste Mal das Wort “Selbstermächtigung” hörte, hat es mir Angst gemacht. Sofort fühlte ich mich an eine Zeit erinnert, als ein “Ermächtigungsgesetz” einer Partei, einem Menschen die Macht gab. Dem Führer. Das löste Beklemmungen in mir aus. DAS wollte ich nicht.

Selbstermächtigung – Einfach. Jetzt. Machen.

selbstermaechtigungEs war im Herbst 2013, als wir über den Begriff Selbstermächtigung diskutierten – beim bundesweiten Netzwerktreffen der Transition Town-Bewegung, das im Zentrum Helfensteine bei Kassel stattfand. Es ging um die Transition Charta, ein Grundsatzdokument, das die Werte und die Grundhaltung dieser Bewegung beschreibt. Und eine der wesentlichen Säulen der Transition Town-Bewegung ist nunmal jene Selbstermächtigung. Nicht warten, dass sich etwas ändert, nicht fragen, fragen, fragen. Machen. Einfach. Jetzt. Machen. Selbstwirksam werden. Klein anfangen. Erfolgserlebnisse ernten. Daran wachsen. Immer größere Projekte in die Hand nehmen. Und schließlich vielleicht sogar eine ganze Stadt umkrempeln. Ein ganzes Land. Die Welt.

Einfach machtvoll die Welt verändern

selbstermaechtigung-transition2013 war ich noch neu in der Transition Town-Bewegung, daher hatte ich noch nicht in der Tiefe verstanden, was diese Selbstermächtigung genau meinte. Deshalb saß meine Angst mit am Tisch. Empowerment ist der englische Begriff dafür – und irgendwie klingt das auch gleich viel kraftvoller. Erst später begriff ich, dass Selbstermächtigung das größte Geschenk ist, was wir dieser Welt machen können. Selbstermächtigung machte es möglich, dass in einem Problem-Rotlichtviertel in Brüssel die Straßen wieder begrünt und belebt wurden. Selbstermächtigung führte als Folgeerscheinung dieses Straßenprojekts dazu, dass eine ganze Schule umfunktioniert wurde, um mehrere Hundert bedürftige Menschen zu verköstigen. Ermutigt durch ihre erfolgreiche Begrünungsaktion legten die Menschen einfach los und stämmten ein großes, großartiges Projekt, das du im Buch “21 Stories of Transition” beschrieben findest. Auch der Film “Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen” beruht übrigens auf der Idee der Transition Town-Bewegung, viele der dortigen Beispiele sind “Transition-Projekte”.

Selbstermächtigung – Was hat das mit Weihnachten zu tun und warum ist das so wichtig?

Im Prinzip dreht sich das gesamte Weihnachtsfest um das Thema Macht. Es ist das Fest der Geburt des Lichts, der Geburt des Königs einer neuen Zeit. Dabei ist diese Geburt des Lichts, des neuen Königs eine Methaper. Es geht nicht um das Jesuskind, es geht um das Licht in dir und mir. Wir sind die Königinnen und Könige der neuen Zeit. Es geht um die Hoffnung und das Potenzial, unser Licht, das in jedem von uns wohnt. Sicherlich kennst du das wundervolle Gedicht von Marianne Williamsen, das häufig Nelson Mandela zugeschrieben wird:

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind,
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, begnadet, phantastisch sein darf?“
Wer bist du denn, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, dient das der Welt nicht.

In diesem Gedicht geht es GENAU DARUM. Wir alle sind eingeladen, uns zu erheben, zu dem Licht, zu der Macht in uns stehen und sie bestärken. Wir sind gefragt, uns zu ermächtigen.

“Kind, mach was Vernünftiges!”

Macht auszuüben, zu seinem Licht zu stehen und es zu stärken, das wurde uns in unserer Kindheit, in unserer Erziehung und auch später in Ausbildung und Studium sytematisch abtrainiert. Wir sollten “uns ja nichts einbilden”. Wir sollten “was Vernünftiges lernen oder studieren” etc.pp. Zum Glück verändern sich Schule und Erziehung; langsam reift die Einsicht, dass es hilfreich ist, Heranwachsende in ihren Sehnsüchten und Träumen zu bestärken.

Sich zu ermächtigen weckt aber auch jene kollektive Angst in uns, die ich eingangs meines Textes beschrieben habe. Die Angst vor Macht-Missbrauch. Wir befürchten, uns über jemand anderen zu erheben. Doch darum geht es bei wahrhaftiger Selbstermächtigung niemals. Es geht darum, sich selbst zu erheben und dabei andere mit zu erheben. Wenn wir das begriffen haben, werden wir uns hoffentlich nicht mehr selbst blockieren, sondern den Weg der Selbstermächtigung gehen – und damit die Welt aus den Angeln heben und das Weltwunder möglich machen.

 

Ich wünsche dir wundervolle Weihnachten.
Feiere das Wunder deines Lebens und erhebe dich, auf dass du andere damit ebenfalls erhebst.
Möge die Macht mit uns sein,

von Herzen

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

PS: Und in der kommenden Woche geht es um N wie die Noosphäre.

 

 

 

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