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Selbstliebe: 2 Hinweise, dass sie dir fehlt

Fragst du dich manchmal, ob du mehr Selbstliebe lernen kannst?

Wenn ja, könnte dieser Artikel vielleicht interessant für dich sein. Ich verrate dir z.B.:

– was Selbstliebe heißt
– woran du erkennst, dass du dich selbst noch mehr lieben darfst
– und wie du das ganz praktisch umsetzt

Was bedeutet Selbstliebe?

Selbstliebe ist eine psychologische und emotionale Ressource, die sich entwickelt, nachdem du ein gesundes Urvertrauen aufgebaut hast. Auf Basis des Gefühls von ‚alles ist gut’, ‚ich bin gehalten’ und ‚das Leben meint es gut mit mir’ bildet sich in dir ein mehr oder weniger ausgeprägtes Gefühl von ‚ich bin gut so wie ich bin’. Die Basis für deine Fähigkeit, dich selbst zu lieben wird in der Kindheit gelegt. Sie wird ab dem 18. Lebensmonat gebildet, wenn die Energie deines Wurzelchakras (deine Erdungs-Energie) beginnt, in dein Sakralchakra und somit in dein Leben zu fließen.

In dieser Zeit beginnen Kinder ihre eigenen Emotionen von denen der Eltern abzugrenzen. Sie beginnen, den Unterschied zwischen sich und insbesondere der Mutter wahrzunehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Beziehung zwischen Mutter und Kind symbiotisch und das Baby hat keine Trennung zwischen sich und der Mutter wahrgenommen.

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Erst ab dem 18. Monat beginnt ein Kind sich als autonomes Individuum wahrzunehmen.

Wie gut dieser erste emotionale Ablösungsprozess funktioniert und wie stabil du in deinen Emotionen gespiegelt wirst, bestimmt, wie sehr du dich selbst lieben lernen kannst. Selbstliebe ist das Gefühl in deinem Wesenskern, dass du genau so wie du bist gut bist. Und darauf baut sich auf, wie glücklich, zufrieden und gesund du dein Leben führst.

Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun 

Selbstliebe führt dazu, dass du den Moment genießen kannst. Du akzeptierst, dass du ein guter Mensch bist – unabhängig von deinen Leistungen. Auch entwickelst du ein Gefühl für deine eigenen Grenzen, baust ein gesundes Selbstvertrauen auf und traust dich auch mal, deine Komfortzone zu verlassen. Schließlich erkennst du, dass nur du dein Leben in der Hand hast. Dann bist du in der Lage, sinnvolle Entscheidungen für dich zu treffen. Du siehst auch deine Einzigartigkeit und die Möglichkeiten, in der Welt Gutes zu tun. Es bedeutet nicht, dass du egoistisch bist, wenn du dich selbst liebst. Das Gegenteil wird der Fall sein. Menschen, die sich selbst wirklich lieben, entwickeln das Bedürfnis, diese Liebe zu teilen. Sie erkennen, dass sie in einem Universum der Fülle leben und viel an andere zu geben haben.

Selbstliebe: Essentiell für ein glückliches Leben 

Auch ist bekannt, dass Selbstliebe zu Resilienz führt. Sie verleiht dir die Fähigkeit, mit schwierigen und stressigen Situationen umzugehen und in deiner Mitte zu bleiben. Dauerhafter Stress ist die Hauptursache sowohl für chronische Erkrankungen aller Art als auch für emotionale Probleme. Das ist heute wissenschaftlich bewiesen. Selbstliebe hilft dir, Stress nicht chronisch werden zu lassen und ist somit eine der besten Möglichkeiten, um körperlich und psychisch gesund zu bleiben.

Menschen machen verrückte Dinge, um geliebt zu werden. Wir wollen alle angenommen, gehalten, geliebt sein. Das steckt in unserer Natur. Gerade als Kinder tun wir alles, um die Aufmerksamkeit der Eltern zu bekommen. Dazu ist jedes Mittel recht, denn es gilt: Nur wenn ich beachtet werde, ist mein Überleben gewährleistet. 

Emotionale Zuwendung ist überlebenswichtig

Übrigens auch deshalb, weil körperlicher Kontakt und emotionale Zuwendung tatsächlich überlebenswichtig sind. Es gibt Versuche, die zum Glück schon lange zurück liegen und nicht mehr durchgeführt werden, die das bestätigen. Der deutsche König und römische Kaiser Friedrich II ließ Kinder ohne emotionale Zuwendung aufziehen. Sie bekamen lediglich Nahrung und wurden gewickelt und gewaschen. Nach kurzer Zeit starben sie alle. Um die überlebenswichtige Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen, entwickeln Kinder Verhaltensmuster, die später dem Erschaffen eines gesunden und glücklichen Lebens im Wege stehen.
Auf zwei dieser Muster gehe ich jetzt ein. Vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen wieder. Und bitte: Bewerte es nicht, wenn du dich darin wiedererkennst. Jeder Mensch hat das eine oder andere Muster, das noch aufgelöst werden darf. Und Erkenntnis ist der erste Schritt zur Veränderung.

1. Krankheit als Mittel zur Aufmerksamkeit

Ich merke immer wieder, dass die Themenkombination Krankheit und Eigenverantwortung ein Tabu ist. Wenn du krank bist, kannst du nichts dafür, oder? Manchmal eben doch. Und ich spreche hier nicht von Schuld. Sondern von unbewussten Mustern, die in dir ablaufen und die angeschaut werden dürfen. In meiner Praxis und im Coaching stelle ich immer wieder fest, wie sehr das Unterbewusstsein die körperliche Gesundheit manipuliert.

Was passiert, wenn in einer Familie mit zwei oder drei Kindern eines von ihnen krank wird? Die meiste Aufmerksamkeit bekommt das kranke Kind, nicht wahr? Es braucht nicht in die Schule oder den Kindergarten gehen und wird den ganzen Tag von Mama umsorgt. Von der Mama, die sonst vielleicht nie wirklich Zeit für das Kind hat. Das Kind lernt‚ krank zu sein ist gar nicht so schlecht. Es bekommt eine Extraportion Liebe, Kuscheln und sein Lieblingsessen.

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Mutterliebe ist von größter Bedeutung für die spätere Entwicklung eines Menschen.

Das ist gut und soll auch so sein! Vor allem, weil die Liebe und Zuneigung der Mutter dazu führt, dass im Kind ein heilsamer Hormoncocktail ausgeschüttet wird. Doch auf der anderen Seite kann es auch sein, dass das Kind das Muster lernt: krank sein bedeutet geliebt werden. Dann entsteht etwas, das in der Psychologie sekundärer Krankheitsgewinn genannt wird.

Wie ist es bei dir? Sei ehrlich zu dir: Kann es sein, dass du deine körperlichen Beschwerden oder dein persönliches Drama dazu nutzt, um Aufmerksamkeit zu bekommen? Oder um zum Beispiel unangenehme Arbeiten zu umgehen? Kann es sein, dass du dir durch körperliche Symptome Freiräume schaffst? Und damit von anderen die Aufmerksamkeit einforderst, die du dir selbst nicht geben kannst?

Menschen, die in der Selbstliebe sind, haben ihre Bedürfnisse erkannt und sich von der Suche nach Anerkennung, Aufmerksamkeit und Liebe im Außen frei gemacht. Denn sie wissen, dass die Quelle für alles, was sie brauchen, in ihnen zu finden ist.

2. Du passt dich an und trägst eine Maske

Wenn du das Gefühl in dir trägst, nicht genug zu sein oder Angst davor hast, für dein authentisches Sein abgelehnt zu werden, trägst du wahrscheinlich eine Maske. Die meisten Menschen tragen Masken. Sie verstellen sich je nach Situation und Umfeld. Unbewusst, um vom Außen geliebt zu sein, trainieren wir uns alle Verhaltensweisen an, die gern gesehen werden. So entstehen brave Kinder, liebe Mädchen, mutige Jungs. Und später Erwachsene, die mit dem Strom schwimmen.

Eine ausgeprägte Form dieses Angepasst-Seins ist der Perfektionismus. Hinter dem Bedürfnis, immer alles perfekt zu machen und das Umfeld zu kontrollieren, steckt die Angst vor Ablehnung, Ausgrenzung und Liebes-Entzug. Perfektionismus ist Kontrollzwang. Und somit der Feind eines glücklichen, freien und gesunden Lebens.

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Schon ein kleines bisschen mehr Selbstliebe bei jedem würde viele Probleme auf der Welt lösen.

Hand aufs Herz: Verstellst du dich unter Menschen? Versuchst du ein gutes Bild abzugeben? Ist es dir wichtig, was andere von dir denken und strebst du sogar danach, dass sie dich für perfekt halten?

Menschen, die sich selbst lieben, erkennen, dass ihr Wert nicht von ihrer Leistung abhängt. Sie sehen, dass sie gut genug sind und auf ihrem Weg. Sie definieren sich nicht darüber, was andere von ihnen denken, sondern haben ihr eigenes Bild von sich selbst.

Weißt du, ich stelle mir gerne eine Welt vor, in der jeder Mensch sich selbst liebt. Ich glaube, das ist die Basis dafür, dass die Welt ein noch besserer Ort werden kann. Dann werden Kriege, Leid, Kampf, Überforderung und Ego-Getue überflüssig. Und welche Ressourcen da frei würden, wenn jeder aus dieser Selbstliebe heraus handeln würde!

Wie sieht’s aus? Machst du mit?

Wenn ja, dann schaue doch mal auf meiner Website vorbei und abonniere den Loveletter. www.projecthappiness.de/newsletter

Dann bekommst du regelmäßig Inspiration rund um Körper, Geist und Seele und natürlich darüber, wie du dich selbst mehr lieben lernen kannst.

Alles Liebe
Martina Trampnau

www.projecthappiness.de/coaching

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