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Zur Selbstliebe braucht es keinen Prinzen

In ihrem zweiten Beitrag für den Compassioner verrät uns Bloggerin Sandra Mayer, warum sie ganz bestimmt nicht mehr auf den berühmten Prinzen auf dem weißen Pferd wartet. Während andere vielleicht noch auf ihn hoffen mögen, ist sie nämlich inzwischen mit etwas viel Wichtigerem beschäftigt: der Selbstliebe.

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„Ich liebe mich selbst!“ – wie oft sagen wir uns selbst diesen Satz? Und zwar ehrlich und aus voller Überzeugung heraus. Es ist leichter gedacht als gesagt, und noch einfacher gesagt als getan! Welche Hindernisse müssen wir überwinden und welche Schritte gehen, damit die Selbstliebe in uns gedeihen kann? Die Antwort darauf wird uns, außer wir selbst, letztendlich niemand verraten können. Auch kein dahergerittener Prinz. Selbstliebe braucht nämlich keinen Prinzen … nur uns selbst.

Wer ist zuständig für dein erfülltes Leben?

So endlos viele Jahre bin ich dem Irrtum hinterhergerannt, dass ein anderer Mensch (Mann) mir mein Glück und meine Liebe im Herzen beschert. Ich meinte, ein anderer Mensch sei zuständig für mein erfülltes Leben. Ich fühlte mich nur gemeinsam mit einem Partner vollwertig und in meinem Frau-Sein erfüllt. War ich alleine, stürzte ich ab in den Schmerz. Ich fühlte mich ungeliebt, unglücklich, verlassen und wertlos.

Das Warten darauf, als „Frau“ endlich glücklich zu sein, ist eine Lebensaufgabe, die nie erfüllt wird, wenn wir uns dabei auf einen anderen Menschen verlassen! Mit jedem neuen „Prinzen“, den wir meinen endlich gefunden zu haben, lastet mehr und mehr Druck auf unseren Schultern. Es geht ja schließlich um das Glück, die Liebe und darum, dem Leben eine Sinnhaftigkeit zu geben! Ich selbst brauchte eine Scheidung und viele bewegte Trennungen, um letztendlich und sehr spät zu der Erkenntnis zu gelangen: Der Prinz, auf den ich warte, bin ich selbst!

Ohne Prinz zur Selbstliebe

Wir selbst sind der Erlöser und die zu Erlösende. Wir sind das empfangende Weibliche und das gebende Männliche. In uns ist der Anfang und das Ende … wir selbst sind unser Glück! In uns steckt das große Potenzial, unser Leben aus uns heraus zu erschaffen. Das Kind in uns ist erwachsen geworden. Als erwachsene Frau sind wir dafür verantwortlich, uns mit uns selbst gut zu verstehen und mit uns alleine glücklich sein zu können. Uns selbst zu geben, was wir brauchen, um uns zu achten. Und das Allerwichtigste: uns selbst zu lieben!

Wenn wir zu uns selbst ein schlechtes Verhältnis haben, uns nicht mögen, werden wir immer das Gefühl in uns tragen, ungeliebt zu sein. Selbstliebe ist die Voraussetzung, um die Liebe eines anderen Menschen annehmen zu können.

Selbstliebe bedeutet, dir selbst eine beste Freundin zu sein

Wenn wir damit beginnen, uns mit der Liebe zu uns selbst auseinanderzusetzen, werden wir bald schon die ersten Veränderungen wahrnehmen. Unser Leben wird sich dadurch völlig verändern. Alles wird anders werden. Es wird keine Opfer und keine Täter mehr geben. Es wird keine Kämpfe mehr geben, keinen Schmerz und keine Ängste, nicht zu genügen! Dinge, für die ich früher andere verantwortlich machte, entpuppten sich als meine eigenen Muster.

Auf dem Weg zur Selbstliebe müssen wir uns manchmal mit vielen unbequemen Tatsachen auseinandersetzen, unser eigenes Leben reflektieren … und das beginnt wirklich erst dann, wenn wir uns in uns selbst auf die Suche nach Glück und Liebe begeben. Wenn wir unser Leben reflektieren, werden wir Tatsachen ausgraben, die uns nicht gefallen. Doch ist es der richtige Schritt in die richtige Richtung, um sich wirklich mit Problemen auseinanderzusetzen und sie zu überwinden. Zugleich ist es eine fantastische Chance, sich mit all seinen Makeln anzunehmen und die eigene beste Freundin zu werden.

Erkläre dich zum wichtigsten Menschen in deinem Leben

selbstliebe-prinzAnfangs war ich der Meinung, es sei ausreichend, diese Entscheidung getroffen zu haben. Ich dachte, es reicht, mir das Versprechen zu geben, mich zu achten und zu lieben. In allen Lebensphasen. Bis mir klar wurde, wie wichtig die Bewusstheit und die Präsenz auf diesem Weg der Selbsterfahrung sind.

Natürlich gibt es da immer diese Stimme in unseren Köpfen. Der innere Kritiker, der ständig an uns herumnörgelt und der unser Leben nicht unbedingt einfach macht. Schon gar nicht, wenn wir etwas verändern möchten (müssen). Diesen Unruhestifter haben wir uns selbst erschaffen – zugegeben, es gibt Menschen, die Mitschuld an seiner Geburt sind –, aber wir selbst tragen die größte Verantwortung für ihn.

Ich persönlich hatte in meiner „Selbstliebe-Findung“ besonders viel Zoff mit ihm. Denn mein innerer Kritiker versuchte ständig, mich weiterhin klein zu halten und wieder kleiner zu machen. Es war ein kräftezehrender Kampf zwischen uns beiden. Mir war aber auch bewusst: Nur ich selbst kann dafür sorgen, dass dieser innere Kritiker ruhiger und sanftmütiger wird.

Eines kann ich dir dazu heute aber versprechen: Es ist kein aussichtsloser Kampf, den du führen wirst. Sofern du ein paar Punkte dabei beachtest …

Wie du deinen inneren Kritiker bändigst:

  • Prüfe deine innere Stimme

Was will sie dir sagen? Denke darüber nach. Lass dein Urteil darüber wirken und kehre alle negativen Aussagen über dich um, indem du „gut“ über dich SPRICHST und DENKST!

  • Worte sind machtvoll

Du glaubst gar nicht, wie viel Macht deine Worte über dich selbst haben können. Sage nicht: „Ich bin es nicht wert“ oder „Ich bin nicht gut genug“ usw. Aus einem ganz einfachen Grund: Diese negativen Gedanken bekommen dann das Okay von dir, zu wachsen und groß zu werden. Deswegen noch einmal: denke und sage nur Gutes über dich! So können sich deine positiven Gedanken in dir festsetzen.

  • Deine Selbstliebe wird zum Gegengift

Deine Selbstliebe, die du dir erarbeitest, wird dir dabei helfen, deine innere Stimme „nieder“ zu halten. Das tust du, indem du deine Selbstwahrnehmung veränderst. Dabei wirst du auch die Liebe zu dir selbst verändern. Je mehr du dich akzeptierst und dich selbst umarmst, umso weniger Grund hat dein innerer Kritiker, ein schlechtes Urteil über dich zu fällen. Gib ihm also keinen Grund und keine Gelegenheit, dich von deinem Vorhaben (deiner Veränderung) abzuhalten.

 

Diese Punkte waren und sind noch immer ein goldener „Handlauf“ für mich, wenn meine innere Stimme mal wieder versucht, lauter zu sein als ich es bin. 

„Ich darf sein. Und ich liebe mich.”

Während wir Heldinnen früher die Liebe und das Glück im Außen gesucht haben, geht es jetzt darum, sich all das selbst geben zu können. Die Entscheidung, sich zu lieben, für sich selbst da zu sein, war ein eigenartiges und doch sehr schönes Gefühl. Dieses Bewusstsein musste ich jedoch jeden Tag auf das Neue auffrischen. Manchmal sogar dutzende Male täglich!

Mir haben dabei folgende Fragen geholfen, die ich mir immer wieder stelle:

  • Kann ich all meine Ecken und Kanten anerkennen?
  • Kann ich mich selbst liebevoll im Arm halten?
  • Kann ich meinem inneren Kritiker, dem schwarzen kleinen Teufel in mir, zuhören und auch verstehen und selbst ihm einen Platz geben?
  • Kann ich meine Bedürfnisse erfüllen?

Ja, ich kann. Und du kannst das auch. Denn wir sind gut – genauso, wie wir sind. 

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Bild: Renee Fisher/Unsplash

 

Sich selbst zu lieben – ganz ohne Prinzen, nur du mit dir – bedeutet, das Leben zu umarmen und zu lieben. Sich selbst in den Dienst des Lebens zu stellen. Denn wir selbst sind das Leben! Arbeite nicht für die Angst, stell dich nicht in den Dienst der romantischen Vorstellung und schon gar nicht in den Dienst der Vorstellungen anderer, sondern nur dem Leben selbst.

Verneige dich vor dir. Voller Hochachtung vor deinem eigenen Weg, den du gegangen bist und den du noch gehen wirst. Tue für dich, was für dich möglich ist, was in deiner Macht steht. Denn wenn du dich wirklich liebst, dann wirst du auch dafür sorgen, den bestmöglichen emotionalen und körperlichen Zustand zu erreichen, der dir überhaupt nur möglich ist! DAS ist Selbstliebe!

Was ich dir mit auf deinen Weg der Selbstliebe geben möchte:

Folge deiner Stimme, deinen Impulsen und nicht der Meinung der anderen. Warte auf keinen Prinzen, denn du selbst bist der Prinz. Nur wer sich selbst liebt, wird ein dauerhaft glückliches und zufriedenes Leben führen. Du verbringst jede Sekunde deines Lebens mit dir selbst, vom Anfang bis zum Ende. Lohnt es sich da nicht, dich selbst zu mögen und nett zu dir zu sein?

Es fühlt sich verdammt gut an, mit seinen inneren Aspekten in einen friedvollen Kontakt zu kommen. Sich selbst mit „Liebe“ versorgen zu können. Bist du dort angekommen, wird auch der richtige Partner unerwartet vor dir stehen.

Viel Freude und Spaß mit dir selbst und eine liebevolle Zeit wünsche ich dir.

Sei gut zu dir und pass auf dich auf, deine Sandra

 

Über Sandra:

Mein Name ist Sandra Mayer. In der Vergangenheit habe ich mein Leben völlig anders gestaltet, als ich dies heute mache. Ich trennte mich von alten Glaubenssätzen, von alten Gewohnheiten aus meinem Leben und baute mir neue Strukturen. Dinge bzw. mein Leben zu verändern war für mich nicht einfach, aber notwendig.

Wenn du mehr über mich und die Selbstliebe lesen möchtest: Auf meinem Blog frauenpunk.com heiße ich dich herzlich willkommen.

 

 

 

 

Noch ein Tipp: Wenn du tief in deine Selbstliebe eintauchen und sie voll umfassend erfahren möchtest, probiere dazu auch die Meditation “Das Meer deiner Selbstliebe” von Veit Lindau aus:

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