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Selbstliebe: Der Weg vom zitternden Häschen zum Magier

In diesem Gastbeitrag von Selbstliebe-Expertin Margret Marincolo erfährst du, wie du zum eigenen Magier deines Lebens wirst…

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Als Expertin für Liebeskummer arbeite ich mit Menschen, die sich oft als Opfer sehen. Wir alle sind in diese irdische Existenz gestartet, um unser großartiges, freies Potenzial zu Zwecken der (Selbst-)Erfahrung zu begrenzen. Dazu zwängen wir uns in eine Form (Körper) und lassen uns von Konzepten und Regeln überzeugen, die meist nicht die unseren sind. Wir lernen, was man halt so macht, ohne das WARUM zu hinterfragen. Wir erforschen wenig, wir nicken und konsumieren viel. Glück bleibt auf der Strecke.

Spielst du auch manchmal das Spiel der anderen, mit Spielregeln, die du weder hinterfragst noch verstehst? Fühlst du dich manchmal benutzt, missbraucht, als Opfer?

Das ist weder schlecht noch gut. Es ist einfach die Entscheidung, aus welcher Position heraus du und ich dem Leben eine Antwort geben.

Re-agiere ich die meiste Zeit, entscheide ich mich für die Opferrolle. Zitterndes Häschen in der Grube. Dann glaube ich, dass die Kraft außerhalb von mir zu finden ist. Dann glaube ich auch, dass mir etwas fehlt, dass ich nicht vollkommen, nicht gut genug und auch nicht liebenswert bin. Ich verleugne meinen Zauberstab und mein Hokuspokus.

Agiere ich, treffe ich die Entscheidung, mich als Schöpfer, als Magier zu erfahren. Ich weiß um jene Kraft, die in mir wohnt. Ich entscheide mich, sie zu entfesseln. Und ich vertraue meinem Bauplan und liebe mich zu einer neuen, freieren Erfahrung meiner Genialität.

Ich kenne beide Positionen ziemlich gut…

Oft saß ich selbst hilflos und ängstlich wie Häschen in der Grube. Ich zitterte wie Espenlaub, weil der böse Wolf da draußen lauerte und seine scharfen Zähne fletschte. Dabei merkte ich sehr schnell, dass der Wolf sich mit meiner Ängstlichkeit noch lange nicht zu Frieden gab. Bis er mir nicht nur meinen Frieden, sondern auch meine Grube nahm. Zu guter Letzt blieb mir nur noch eine kleine Ecke und nun machte sich auch noch Beklemmung breit.

magierZur alten Freundin Angst gesellte sich Klaustrophobie. Das Häschen war bald ohne Luft, ohne Salat und ohne Lebensraum.

Mir wurde heiß und klar: Ich musste unbedingt aus dieser Zwickmühle raus.

Was in solchen Momenten in meinem System passiert, kann ich nicht beschreiben. Irgendein Teil in mir bekommt dann Wut und Mut. Der magische Wolf im Kaninchenpelz erwacht. Er knurrt, fletscht seine Zähne. Zuerst frisst er die Angst und dann die Ohnmacht auf. Dann reißt er seinen Rachen auf, bereit, sein Gegenüber zu verschlingen.

Der Wechsel vom Opfer- in den Schöpfermodus ist vollzogen. Du wirst der Magier…

Die LKOs = Liebeskummeropfer

Die LKOs haben meist eins gemeinsam. Sie glauben, dass es da draußen einen Menschen gibt, der an ihren Fäden zieht, um Emotionen zu erzeugen. Mal tanzt es vor Verzückung, mal fällt es leblos in sich zusammen. Ein Opfer macht sich so zur Marionette und erhebt den anderen in den Status des Puppenspielers.

Doch ist das wirklich klug?

Hat ein anderer die Macht, deine Emotionen zu erzeugen, sie zu verändern oder in die Erschaffung deines wundervollen Wesens ohne deinen Willen einzugreifen?

Ist es nicht vielmehr so, dass der andere dir zeigt, wo deine Wunden, deine Triggerpunkte und das Ford Knox deiner Energiereseven liegen? Und der Altar, an dem du deine Angst der Liebe opfern kannst. Wer das letzte Hemd der Selbstverleugnung abgestreift und geopfert hat, der erkennt, dass er ein Schöpfer ist.

Wie kommt man aus der Opferrolle wieder raus?

  1. Anerkennen, dass ich mich bewusst oder unbewusst fürs Häschen oder für den Magier entscheide.
  2. Den Vorteil der Opferposition erkennen
  3. Verantwortung für die eigenen Emotionen übernehmen
  4. Achtsamkeit und Übung

 

  1. Anerkennen, dass ich mich bewusst oder unbewusst fürs Opferspiel entschieden habe

Nichts ist gut und nichts ist schlecht. Du gibst den Dingen d(eine) Bedeutung, durch das Urteil, das du fällst. Ich habe es ausgiebig ausprobiert. Ich habe irgendwann einmal beschlossen, den Spieß der Gedanken umzudrehen. Die Dinge, die ich als destruktiv und hinderlich betrachte, bewertete ich auf einmal positiv. Ein bisschen Verrücktheit gehört natürlich schon dazu.

Aus der Opferrolle auszusteigen – fühlt sich ersteinmal komisch an. Dann arbeite ich mit folgender Affirmation:

„Ich bin mir total sicher, dass sich aus dieser Situation ein Wunder ergibt. Ich verstehe zwar gerade nicht, was passiert und warum. Ich muss es auch gar nicht verstehen. Doch wenn aus einem Ei und aus einer Samenzelle ein Baby entsteht, dann entsteht aus dieser Herausforderung (m)ein Wunder.“

Und es funktioniert. Für mich. Ich schaffe es auf diese Weise, ein scheinbares Pech in ein Wunder zu verwandeln. Immer wieder.

Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es auch für dich auf diese Weise funktioniert. Dazu brauchst du ein ordentliches Stück Urvertrauen als Pausenbrot im Gepäck.

Was kann dann passieren?

magierMeinem letzten Liebeskummer habe ich meine Berufung zu verdanken. Gleichzeitig habe ich mich selbst vom Liebeskummer geheilt. Ich konnte die Erfahrung machen, dass ich meine Emotionen alleine durch Beobachtung verändern kann. Ich habe erfahren, dass meine Emotionen mein Leben erschaffen. Was ich fühle, wird mehr.

Und wenn das so ist, dann bin ich ein Schöpfer und kann überhaupt kein Opfer sein. Natürlich habe ich ab und an noch Kummer. Dann „kostet“ es mich ein paar Minuten Zeit und meine Emotionen beruhigen sich.

Ich weiß die Schöpferrolle sehr zu schätzen, weil ich mich gut erinnern kann, wie ich mich als Opfer fühlte.

Es macht keinen großen Unterschied, ob du dir bewusst bist, dass du bisher die Opferrolle wählst oder nicht. In jenem Moment, indem du dich bewusst dazu entscheidest, Schöpfer zu sein, in jenem Moment steigt das Häschen aus der Grube und wird zum Magier.

  1. Den Vorteil der Opferrolle erkennen

So verrückt es für dich klingen mag, du hast etwas davon, ein Opfer zu sein. Der Nutzen kann verschieden sein.

  • Ein Opfer erlaubt sich den Luxus, jegliche Verantwortung von sich zu weisen. Ein Häschen in der Grube hat ja keine Macht, also ist stets der böse Wolf am Setting schuld.
  • Süße, sich aufopfernde Kaninchen bekommen oft Mitleid von Freunden und Verwandten. Mitleid ist letztlich Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist reine Energie.
  • Ein Opfer muss nichts ändern. Es kann einfach so weitermachen, wie bisher. Es kann zittern, traurig die großen Kulleraugen rollen und mit den Ohren wackeln.
  • Ein Opfer hat mehr Zeit, weil es nicht an sich arbeiten muss.

Hast du für dich Vorteile gefunden? Bist du bereit, die Vorteile aufzugeben und dich zu entwickeln?

  1. Verantwortung für die eigenen Emotionen übernehmen

Emotionen werden von dir gemacht. Das ist ein Fakt. Du erfährst etwas, du denkst darüber nach und du bewertest diese Information. Gut oder schlecht? Dein Urteil löst in Sekundenschnelle eine Flut an Emotionen aus.

Es ist nicht der andere, der dir den Cocktail deiner Emotionen mixt. Du bist der Barkeeper, du jonglierst, drapierst und mixt. Solange, bis der Cocktail schmeckt oder dich vergiftet.

Erkenne an, dass dem so ist. Bewerte neu und mixe dir den Cocktail eines „Merlin“ oder eines „Zeus“.

  1. Achtsamkeit und Übung

Ein Häschen pennt oft ein. Es vergisst, dass der Magier in ihm entfesselt werden will. Es muss sich immer wieder neu an diesen Fakt erinnern. Also übe, bleibe achtsam und vielleicht verstreust du in deinem Heim ein paar Zylinder oder Zauberstäbe. Als Erinnerung, dass du wie Merlin bist…

 

Wie geht es dir mit diesen Tipps? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Margret

Website von Margret Marincolo

 

 

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