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Selbstliebe! Wie ich lernte, mich selbst zu lieben

Selbstliebe ist eines der am häufigsten unterschätzen Themen, wenn es um deine Entwicklung geht. Ohne gesunde Selbstliebe geht nämlich gar nichts.  Ein Phänomen unserer Zeit ist, dass hier fast jede*r ein Thema damit hat, sich selbst nicht so anzunehmen, wie er*sie ist.  Die Expertin für Selbstliebe, Eva Nitschinger,  möchte dich hier anleiten, damit du andere Annahmen über dich selbst, mit The Work von Byron Katie überprüfen kannst

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Wenn du mich vor 20 oder 30 Jahren gefragt hättest, ob ich mich selbst liebe, hätte ich wahrscheinlich gesagt: „Klar! Warum nicht?“

Damals dachte ich, dass es für uns alle normal sei, sich ab und an „abgrundtief Scheiße“ zu fühlen und sich an manchen Tagen (oder sogar regelmäßig) dafür zu hassen, wie man ist.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass es Menschen gibt, die sich wirklich von ganzem Herzen lieben.

Bücher von Autorinnen wie Louise Hay (Gesundheit für Körper, Geist und Seele) oder Shakti Gawain (Leben im Licht), die ich damals gerne las, waren wie Wesen von einem anderen Stern für mich, und wenn ich ganz ehrlich bin, dachte ich: „Ja, genau so verkauft man Bücher. Ich glaube natürlich kein Wort von dem, was sie schreiben. WER bitte, sollte so ein perfektes Leben haben?“

Heute weiß ich: Sie haben etwas gefunden, was auch wir – du und ich – finden können:

Selbstliebe

Wie “The Work” von Byron Katie Selbstliebe in mein Leben gebracht hat!

Als ich 2008 damit begonnen habe, meine Gedanken über andere Menschen (meinen Ex-Freund, meine Mutter, meinen Vater, meine Freundin, …) mit “The Work” von Byron Katie zu überprüfen, stellte ich fest, dass sie allesamt nicht wahr sind!

selbstliebeIrgendwann war mir klar, dass, wenn Gedanken über andere Menschen nicht wahr sind, dann ja logischer Weise auch Gedanken, die ich über mich selbst habe, nicht wahr also de facto unwahr sein könnten und mich unnötiger Weise bedrücken und in meinem Leben einschränken.

So begann ich, Gedanken über mich selbst, täglich mit “The Work” zu überprüfen

  • Ich sollte leiser sein? -> Nein, nicht wahr.
  • Ich hätte ein „richtiges Mädchen“ sein sollen, kein verkappter Junge? -> Nein, nicht wahr.
  • Ich sollte endlich lernen, mich anzupassen? -> Nein, nicht wahr.

Selbstliebe kam mehr und mehr in mein Leben, denn im Laufe meiner Works (“The Work” von Byron Katie) habe ich erkannt, dass kein Gedanke wahr ist, der mir sagt, dass ich anders sein sollte, als ich bin.

Aber, Eva, das würde ja bedeuten, dass wir alle richtig sind, so wie wir sind?

Das kann ja nicht sein! Und:
WER bin ich denn dann, wenn DAS, was ich jetzt über mich denke, gar nicht wahr ist???

Hast du Lust, dich jetzt neu zu entdecken? Dann los …

Ich lade dich ein, es einfach auszuprobieren und zuerst die Gedanken, die du über dich glaubst, auf einen Zettel oder in ein Notizbuch zu schreiben.

Beispiele:

  • Ich sollte schlanker sein
  • Ich sollte mehr Sport machen
  • Ich sollte NEIN zu XY sagen
  • Ich sollte wissen, was zu tun ist
  • Ich hätte 2006 XY niemals tun dürfen
  • Ich bin zu laut
  • Ich bin zu dominant
  • Ich bin zu unsicher
  • Ich sollte mich endlich trauen, mich selbständig zu machen
  • Ich bin unfähig, im Team zu arbeiten
  • Ich bin unbeliebt
  • Ich kann mit Geld nicht umgehen

Das ist nur eine kleine Auswahl von Gedanken, die ich noch vor wenigen Jahren über mich selbst gedacht habe. Sind deine Gedanken ähnlich? Nimm dir, wenn du magst, ein paar Minuten Zeit, die Gedanken zu finden, die Selbstliebe für dich verhindern, Gedanken, die verhindern, dass du dich selbst liebst.

Nun lade ich dich ein, einen dieser Gedanken mit “The Work” zu überprüfen.

Ich leite dich anhand eines Gedankens aus meiner Liste durch die vier Fragen und Umkehrungen von The Work durch, und du kannst dasselbe wie ich machen, nur eben mit deinem Gedanken:

Ich bin zu dominant.

  1. Ist das wahr? Ich bin zu dominant.

selbstliebeIch schließe meine Augen und lasse diese Frage auf mich wirken. Ich lasse sie in meinen Körper hinunter sinken. Es fühlt sich so an für mich, als wenn ich diese Frage mit dem Atem in meinen Körper einströmen lasse. Mein Verstand schreit vielleicht schon „JA, JA, JA …“, doch ich lasse ihn schreien und warte ein wenig, ob noch eine andere Antwort in mir auftaucht. Ich meditiere viele Minuten lang (oder Stunden / Tage) nur über dieser einen Frage: „Ist das wahr, Eva? Bist du zu dominant?“

Ich warte so lange, bis ein klares JA oder ein klares NEIN aus mir heraus kommt…

Bei JA gehe ich zur Frage 2, bei NEIN kann ich gleich zur Frage 3 weiter gehen.

  1. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass dieser Gedanke wahr ist?
    Ich bin zu dominant.

Auch diese Frage lasse ich mit geschlossenen Augen wieder in mir heruntersinken, ich werde still und warte … ich lausche in meinen Körper hinein, bis eine klare Antwort auftaucht: JA oder NEIN. Beides ist richtig.

Vielleicht bemerkst du, wenn du diese Meditation machst, wie sehr dein Verstand dazwischen quatscht. Lass ihn reden. Höre nicht auf ihn, vertraue deinem Körper, denn dort drinnen ist die Stelle, der Ort, von der die Antwort auftauchen wird: JA oder NEIN.

  1. Wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken glaubst?
    Ich bin zu dominant.

Ich reagiere mit Wut, mit Trauer, mit Verzweiflung, wenn ich diesen Gedanken glaube.

Ich lehne mich ab, vergleiche mich mit sanfteren und weicheren Frauen, denke, dass sie beliebter und erfolgreicher sind oder sein werden als ich.

Ich bemerke, dass mein Körper sich verkrampft, meine Kehle sich zuschnürt und mein Herz schneller schlägt als vorhin.

Schau mal bei dir, wenn du magst:

  • Wie reagierst du in der Situation, in der du diesen Gedanken glaubst?
  • Was passiert in deinem Körper, wenn du deinen Gedanken denkst und auch glaubst?
  • Welche Gefühle tauchen auf, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  • Wie behandelst du dich? Wie behandelst du andere?
  • Was verhindert dieser Gedanke in deinem Leben?

Mein Gedanke „Ich bin zu dominant“ verhindert zum Beispiel, dass ich mich gut finde, wenn ich mal wieder laut und klar meine Meinung sage, und er verhindert, dass ich dazu stehe, was ich denke und sage.

Außerdem verhindert er natürlich, dass ich mich selbst liebe, so wie ich bin.

Selbstliebe hat so gut wie keine Chance zum Vorschein zu kommen, wenn wir solche Dinge über uns selbst glauben!

Wenn du alles entdeckt hast, was in dir und mit dir passiert, wenn du deinen Gedanken glaubst, dann gehe weiter zu Frage 4 von “The Work” von Byron Katie.

  1. WER wärst du ohne den Gedanken?

Ich bin zu dominant.

Wer wäre ich, wenn ich aufhören würde, zu denken, dass ich zu dominant bin?

Ich lasse den Gedanken aus meinem Kopf herausfliegen oder stelle mir gerne vor, dass ein kleiner Engel mit einem Schwamm diesen Satz von einer Tafel wischt oder eine Fee den Gedanken schnappt und damit aus dem Fenster fliegt.

Stell dir vor, dass dein Gedanke, wie auch immer, aus deinem Kopf verschwindet und du ohne diesen Gedanken zurückbleibst.

Wer bist du jetzt?

Frage dich gerne auch zwischendurch am Tag immer wieder: Wer bin ich? Wer bin ich?

Wer bin ich, ohne diesen Gedanken?

 Lassen wir Selbstliebe in unser Leben kommen, indem wir aufhören zu glauben, was unser Verstand uns über uns selbst erzählt.

 Dazu kehren wir den Ursprungsgedanken um:

Ich bin zu dominant! -> wird: ich bin nicht zu dominant.

Beispiele tauchen auf, wenn ich danach suche, dass es OK ist, zu sagen, was man will, da ich das auch bei anderen schätze.

Beispiele tauchen auf, dass es total in Ordnung ist, eine eigene Meinung zu haben. Das mag ich sehr, bei anderen Menschen, bzw. finde es ganz normal, dass Menschen Meinungen haben 😉
Also darf ich doch auch eine Meinung haben und sie vertreten?

Mit jedem Beispiel, das wir für unsere Umkehrungen finden, kommt ein Stück Selbstliebe in unser Leben, weil wir erkennen, dass wir OK sind, so wie wir sind.

Höre gerne schon mal bei mir rein -> Podcast „Selbstliebe & Vertrauen“:

https://www.eva-nitschinger.de/blog/die-wichtigste-zutat-fuer-deine-selbstliebe-suv087/

Eine Sammlung der hier möglichen weiteren Unterfragen bei der Frage 3 und eine konkrete Anleitung, durch alle möglichen Schritte von “The Work”, findest du in meinem Selbstlernkurs für “The Work” von Byron Katie:

Herzlichst, Deine

Selbstliebe – Eva

Über Eva:

Eva Nitschinger ist Psychologin & Heilpraktikerin für Psychotherapie und lernte “The Work” in einer tiefen Krise 2008 kennen. Sofort wusste sie, dass diese Methode nicht nur ihr Leben, sondern auch das vieler ihrer Klient*innen verändern wird, und so besuchte sie die vierjährige Ausbildung zur „zertifizierten Begleiterin für The Work (ITW)“ im Institute for the Work of Byron Katie und wurde vom Verband für The Work 2013 als Lehrcoach für The Work (vtw) anerkannt.
Diese beiden Titel gab sie aus freien Stücken 2017 zurück, um die von ihr entwickelte Traumatherapie-Methode „Die Heilreise des Inneren Kindes” mit The Work verbinden zu können und auch in ihre Online-Ausbildungen einfließen lassen zu dürfen: https://www.eva-nitschinger.de/onlinekurse

Hier ist noch ein weiterer Artikel von Eva, den du unbedingt lesen solltest:

Tochter – Mutter Probleme lösen mit The Work von Byron Katie

 

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