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Sich selbst finden: Selbstliebe ist Selbsterkenntnis

Selbstliebe ist ein oft benutztes Wort und scheint momentan der trendige Schlüssel zu jeglichem Glück und Erfolg. Heute möchte unsere Autorin für das Thema Selbstliebe, Margret Marincolo  folgender Frage nachgehen:

Können wir einen anderen Menschen lieben, wenn es uns bei uns selbst noch nicht gelingt? Hier erfährst du alles über die Spiegel der Selbstreflexion, wie du dich selbst erkennst und lieben lernst.

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Ich soll mich also selbst lieben. Doch was ist mein Selbst? Und was ist Liebe? Ein Schulfach „LIEBE“ gibt es nicht. Und wenn wir alle Liebe sind, wieso müssen wir dann Liebe lernen?

Vielleicht ist „Selbst-Liebe üben“ ja wie Fahrradfahren lernen? Zuerst benutzt du Stützräder, indem du dir den Umweg über einen anderen Menschen suchst.

Du reflektierst, spiegelst dich in ihm. Du kannst dich in seinen Augen sehen, in seinen Armen fühlst du dich geliebt. Du lernst das Gefühl von Seligkeit über einen anderen Menschen kennen.

selbstliebe-trennungUnd irgendwann in deinem Leben ist dieser eine, ganz besondere Mensch dann weg. Du bist auf dich allein gestellt. Die Stützräder sind abgefallen.

Was tust du dann? Suchst du da draußen nach einem neuen Kandidaten, der dich die Liebe lehrt? Suchst du nach neuen Stützrädern? Oder schaffst du die Liebe nun allein?

Vielleicht eierst du ein wenig, vielleicht fällst du hin, doch das Gefühl ALLEIN zu fahren, das kann kein Gegenüber mit seiner Liebe übertreffen. Es macht also Sinn, sich auf den Weg zu machen: ohne Stützräder, dafür mit ganz viel Mut.

Selbstliebe ist Selbsterkenntnis, weil wir nur lieben können, was wir kennen.

Was du zähmst, womit du dich vertraut machst, das erinnert dich an Liebe.

Wir sind bestrebt, unseren Lieblingsmenschen zu ergründen. Wir wollen alles von ihm wissen, ihn durchleuchten, jede Qualität und jeden Makel dechiffrieren, bis wir ihn verstehen, bis wir jedes Rätsel lösen, was in ihm steckt. Falls das gelingt, verliert das Ego ruckizucki seinen Spaß. Es langweilt sich zu Tode. Es lacht sich einen neuen Lieblingsmenschen an.

Dabei ist jeder Mensch eine ganze Galaxie. Können wir in unserem Gegenüber etwas sehen, was wir selbst nicht haben?

Können wir einen anderen Menschen wirklich lieben, wenn es uns bei uns selbst noch nicht gelingt?

Selbstliebe-erkenntnisMeine Erfahrung zeigt: Die Qualität deiner Beziehungen sagt etwas über die Beziehung zu dir selber aus. Gestalte die Affäre mit dir selbst lebendig und vollkommen und deine Beziehungen werden bald in voller Blüte stehen.

Ein Schlüssel ins Reich der Selbstliebe heißt REFLEXION.

Er öffnet dir die Türe zu einem gigantischen Spiegelkabinett. Willst du also die Beziehung mit dir selber stärken, trau dich in den eindrucksvollen Spiegelsaal.

Du wirst wissen, wenn die Zeit dafür gekommen ist, diesen Schlüssel zu benutzen. Hast du ihn einmal ins Schloss gesteckt und herumgedreht, dann gibt es kein Zurück.

Das Spiegelkabinett entführt dich Schritt für Schritt aus der Welt der Illusionen zurück in die Wahrhaftigkeit, zurück ins Gewahrsein der Liebe.

Die größte Hürde auf dem Weg dorthin heißt VORLIEBE.

Zu einigen Menschen und Schauplätzen fühlst du dich hingezogen – andere Menschen und Settings lehnst du ab. Du blickst in ein paar Spiegel und bist entzückt von ihrem Spiegelbild. Doch wehe, wenn das Bild im Spiegel gemein, hässlich, unansehnlich ist. Du weist es rigoros zurück.

selbstliebe-spiegelDabei zeigt jeder Spiegel einen bewussten oder unbewussten Teil von dir.

Manch Spiegel zeigt dir deinen blinden Fleck. Selbstliebe bedeutet, JEDE Reflexion zu bejahen, zu umarmen und zu sagen: „AHA, DAS BIN ICH ALSO AUCH“.

Jeder Schatten, jeder Makel, jede Abartigkeit, die sich in einem dieser Spiegel zeigt, schenkt dir Stück für Stück Vollkommenheit. Du holst dich mit jedem Spiegelbild nach Hause, was du es umarmst.

Jedes Spiegelbild, das du annimmst und umarmst, das wandelt sich und zeigt dich in Vollkommenheit. Bis das ganze Spiegelkabinett in gloriosem Glanz erstrahlt. In deinem Glanz.

Bis dahin gibt es viel zu tun. „SPIEGLEIN, SPIEGLEIN AN DER WAND, LASS DICH UMARMEN, ICH REICH DIR MEINE HAND.“

Die verschiedenen Spiegel im Spiegelkabinett der Reflexion zur Selbstliebe:

 

Spiegel zweiten Grades

Motto: Wie du mir, so ich einem anderen

In den „Spiegeln zweiten Grades“ erkennst du, wie du unlängst andere Menschen behandelt hast.

Dein Partner ist krankhaft eifersüchtig? Dann frage dich: Wo bist oder warst du schon eifersüchtig? Vielleicht bist du eifersüchtig auf die Schwiegertochter, weil dein Sohn nun selten Zeit mit dir verbringt? Eifersüchtig auf die Kollegin oder den Kollegen, der irgendwie bevorzugt wird? Schaue genau hin. Nimm jeden Spiegel unter deine Lupe.

Spiegel ersten Grades

Motto: Wie du mir, so ich mir

In den Spiegeln ersten Grades erkennst du, wie du dich selbst behandelst.

Wenn dein Partner eifersüchtig ist, welcher Teil von dir ist dann eifersüchtig? Es könnte dein inneres Kind sein, das eifersüchtig auf die Menschen ist, mit denen du Zeit verbringst, während du es sträflich vernachlässigst.

Ob Spiegel zweiten oder ersten Grades: Es gibt Spiegel, die dir die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft zeigen. Es gibt verzerrte Spiegel, die dir entweder jeden Makel noch vergrößern oder die ihn retuschieren.

Spiegel aus der Vergangenheit

Motto: Diese Lektion hast du gemeistert

Wenn du in diese Spiegel schaust, bleibst du emotional in Balance. Egal, ob das Spiegelbild dir schmeichelt oder nicht, du lächelst diesen Spiegel an, du hast die Reflexion schon integriert. Du denkst: „AHA – DAS HAT MICH MAL GEREIZT ODER GESTÖRT. INZWISCHEN HABE ICH MICH DAMIT ANGEFREUNDET“.

Spiegel aus der Gegenwart

Motto: Akzeptiere, was dich triggert

Diese Spiegel triggern dich: destruktiv wie konstruktiv. Immer dann, wenn du starke Emotionen spürst, hast du es mit einem Spiegel aus der Gegenwart zu tun. Ob du nun etwas ablehnst oder ob du etwas bewunderst, der Spiegel zeigt ein Bild von dir aus dem Hier und Jetzt.

Wisse, was du ablehnst, das lehnst du an dir selber ab. Was du bewunderst, das steckt bereits in dir. Nimm dir die Zeit, herauszufinden, wo der Triggerpunkt präzise liegt. Hast du es mit einem Spiegel zweiten oder ersten Grades zu tun?

Wenn du damit nicht weiterkommst, nimm einfach an. Sage „AHA, ICH SEHE MIR GERADE SELBER ZU.“

 

Spiegel aus der Zukunft

Motto: Du bist Vollkommenheit

Diese Spiegel sind fantastisch. Sie schmeicheln dir auf wundersame Art. Du entdeckst in ihnen eine höhere, größere Version von dir selbst. Menschen, die dir diese großartige Version von dir spiegeln, wissen, dass diese bereits in dir vorhanden ist. Sie schälen sie Stück für Stück aus dir heraus, bis du zu dieser Version geworden bist. Du erkennst diese Spiegel an einem Hochgefühl, wenn du dich in ihnen spiegelst.

Dieser Spiegel ist nicht besser als ein anderer. Nur, wenn du jedes Spiegelbild umarmst, kannst du die höchste Version deiner selbst umarmen.

Verzerrte Spiegel

Motto: Übertreibung ist gut zum Sichtbarmachen

Verzerrte Spiegel zeigen eine Macke oder ein Talent meist übertrieben. Aus einem Pickel wird ein Vulkan, aus einem Gänseblümchen wird ein Blumenbeet. Licht und Schatten werden vehement vergrößert, damit der blinde Fleck nun endlich sichtbar wird.

Ich wünsche dir viele Abenteuer und Aha-Effekte im Spiegelkabinett,

Deine Margret

Website von Margret Marincolo

 

 

 

 

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