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Sind Versuchungen es wert, ihnen nachzugeben? So kannst du nützliche Disziplin anwenden

Es gibt ein Geheimnis über nützliche Disziplin.

Wie es dir einfach gelingt herauszufinden, wann Versuchungen es wert sind, ihnen nachzugeben. In diesem Artikel teile ich gerne mit dir, was dazu nötig ist, um mit oder ohne verlockende Versuchungen an dein Ziel zu kommen.

Wie geht es dir, wenn du den Begriff Versuchung hörst? Oder den Begriff Disziplin? Was von beidem bestimmt dein Leben mehr? Was von beidem magst du, was nicht? In meiner Wahrnehmung machen wir es uns manchmal sowohl mit dem einen als auch mit dem anderen unnötig schwer. Denn keines davon ist die alleinige Lösung. Die Disziplin ist ein nützliches Werkzeug –  auch im Umgang mit Versuchungen. Die Disziplin, die ich meine, nenne ich nützliche Disziplin. Weil sie dich auf deinem Weg unterstützt. Weil sie dir langfristig ermöglicht, das zu erreichen, was du dir vorgenommen hast.

Ein Plädoyer für die Disziplin – so kannst du Versuchungen austricksen

Gegenüber von meinem Büro ist ein kleiner Bäcker. Wenn ich hinaussehe, schaue ich genau in sein Fenster. Es ist Freitag und der Bäcker hat die Idee, draußen einen Stand mit Keksen aufzustellen, damit man gleich im Vorübergehen kaufen kann. Aus weiter Ferne rieche ich den süßen Duft, der mich magisch anzieht. Da ich sehr gern Süßes nasche, ist dies wirklich eine Versuchung. Wie würde wohl so ein Keks auf meiner Zunge zergehen? Wie viele davon würde ich gleich auf einmal essen, träume ich vor mich hin. Doch andererseits: Was würde das Naschen der Kekse mir bringen? Ich bin nicht hungrig und würde nur aus Appetit essen. Ich würde mich anschließend ärgern, weil mir so viel Teig eigentlich gar nicht schmeckt. Und doch riecht es so gut …

Titel emotionales essenEinige Stunden pro Tag kostet es uns, Versuchungen zu widerstehen: der Versuchung zu essen – gern Ungesundes oder Dickmacher -, am Computer zu spielen, zu rauchen, zu schimpfen, zu viel Alkohol zu trinken, zu viel einzukaufen, zu surfen, fernzusehen. Überall will uns jemand etwas verkaufen, uns zu etwas animieren, was wir vielleicht gar nicht wollen. Die Strategien werden immer geschickter, weil Werbung heute mit unseren Emotionen spielt.

Unser Verhalten wird anhand zahlreicher Daten ausgewertet und Werbung ganz gezielt auf uns zugeschnitten. Da hilft nur eines: sich fern halten.

Bleiben wir beim Essen. In nahezu jedem Restaurant bekommt man zuerst einen Brotkorb serviert. Da man meist hungrig ist oder sich beim Warten langweilt, greift man zu, unabhängig davon, ob das Brot lecker ist oder nicht. Auf meiner Liste der Dickmacher steht Brot durch den hohen Stärke- und oft auch Malzgehalt ganz oben. Also helfe ich mir, indem ich gleich sage, dass kein Brot serviert werden soll. Ansonsten würde ich so lange hinschauen, bis ich doch noch zugreife. Oder ich verbrauche viel Energie, um es nicht zu tun.

Mit Disziplin langfristig für Wohlbefinden sorgen 

Kennst du das „Longevity Project“? Hier wurden über Jahrzehnte 1500 überdurchschnittlich intelligente, anfangs 11-Jährige untersucht. Die Daten wurden von Howard Friedman und Leslie Martin ausgewertet. Gewissenhaftigkeit und Disziplin waren die wichtigsten Garanten für Erfolg. Erfolg im Beruf brachte ein fünf Jahre längeres Leben mit sich. Ab 60 lebten produktive Männer und Frauen länger, gesünder, glücklicher als die sich nur entspannenden Altersgenossen.

Sind wir müde oder erschöpft, tendieren wir dazu, uns gehen zu lassen. Vor allem zu Hause – dort sieht schließlich keiner, wie und was wir essen, wie wir Disziplin und Gewohnheitenaussehen usw. Wir liegen vor dem Fernseher und zappen. Lassen den aktiven Sport sausen oder essen zur Belohnung oder aus Frust „heute mal“, was wir nicht essen wollten, z.B. weil wir uns krank, gestresst, verärgert fühlen. Aus diesem „heute mal“ kann schnell „fast jeden Tag“ werden.

Ein guter Umgang mit uns selbst immer und überall, also vorbeugend, ist deshalb so wichtig, damit uns nie die Kraft zur Disziplin ausgeht. Ja, ich würde sogar sagen, Disziplin ist nötig, um gut für uns zu sorgen. Sonst werden wir immer wieder statt des Yogakurses eine Überstunde machen, Geld für Kleinkram ausgeben anstatt für ein Ziel zu sparen, oder abends im Bett schnell noch die E-Mails lesen, die uns später den Schlaf rauben.

Disziplin, die dem eigenen Wohlbefinden dient, etablierst du am besten mittels kleiner und praktikabler Schritte. Hast du damit erst einmal begonnen, fällt es dir von Tag zu Tag leichter und du wirst dein Ziel erreichen.

 „Sündige“ unbedingt regelmäßig!

Die Versuchung sollte es aber immer wert und nicht nur schlechte Gewohnheit sein. Manchmal bringt, worauf wir heute verzichten, morgen den noch größeren Genuss. Tun wir sowohl das eine als auch das andere mit mehr Bewusstheit, erhöhen wir die Effekte und es fällt uns leichter, diszipliniert mehr Gutes für uns zu tun.

Fazit: Frag dich bei Entscheidungen stets, ob du das, worum es gerade geht, 1. wirklich brauchst und ob es dir 2. langfristig gut tut anstatt nur als schneller Kick zu dienen. Neuesten Forschungsergebnissen zufolge verursachen diese schnellen Kicks messbaren Stress anstatt glücklich zu machen. 

Diese Fragen helfen mir bei der Lösung des „Keks-Problems“. Ich mache einen großen Bogen um die verführerische Auslage des Bäckers und schließe mein Fenster, damit der Duft draußen bleibt.

Es grüßt dich herzlich,

Ilona Bürgel

www.ilonabuergel.de

humantrust

Hier findest du noch mehr Inspiration dazu:

 

Die Kunst, negative Gedanken in positive Gedanken zu verwandeln

 

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