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Warum du nicht kündigen musst, um wieder voller Freude und Sinn zu arbeiten

Wie du Sinn und Freude in deiner Arbeit wiederfinden kannst

Geht es dir auch so wie mir vor einigen Jahren, dass du eigentlich über eine gute Ausbildung, vielleicht sogar ein Studium, verfügst und auch schon einige Treppchen auf der Karriereleiter erklommen hast, du aber irgendwie doch nicht erfüllt bist in deinem Job?

Vielleicht hast du sogar einen vermeintlich wichtigen, bedeutungsvollen Job, bist Führungskraft, aber wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, fehlt da irgendwas? Oder: das Unternehmen, für das du arbeitest, hat Rang und Namen, doch du kannst nicht mehr voll und ganz dahinterstehen, hast das Gefühl, deine eigenen Werte zu verkaufen?

Trifft irgendeine dieser Aussagen auf dich zu?

sinn-FrustriertDann bist du einer von sehr vielen Menschen, von einer großen Dunkelziffer an Menschen, die sich mit ihrem Job und dem Unternehmen, für das sie arbeiten, nicht mehr hundertprozentig wohlfühlen. Sie tragen sich mit Wechselgedanken – meistens zu einem Unternehmen, dass ethisch korrekter unterwegs ist.

Ein Fünftel aller Arbeitnehmer*innen hat bereits sogar innerlich gekündigt. Lediglich elf Prozent aller arbeitenden Menschen sind hoch motiviert.

Ja, in der Tat, so ging es mir vor etwa zehn Jahren auch, bis einige glückliche Fügungen dazu führten, dass ich vom sicheren, karriereträchtigen Job im Großkonzern in die Freiberuflichkeit wechselte.

Doch wenn ich heute auf die damalige Zeit blicke, weiß ich gar nicht, ob diese Entscheidung, meinen alten Beruf zu verlassen, unbedingt die richtige war. Denn ich war damals noch nicht wirklich reif für diese Freiberuflichkeit. Im Nachhinein fühlt es sich so an, als wäre dies alles eine Flucht gewesen.

Und so manches Mal denke ich heute, dass ich vielleicht genau dort in meinem damaligen Tätigkeitsbereich eine Menge  hätte bewegen können – gerade mit dem Wissen und den Erfahrungen von heute. Ich muss rückblickend auch zugeben: Die größte Baustelle war wohl ich selbst, habe die Schatten aber im Außen gesucht.

Ich will gar nicht in Abrede stellen, dass sich am Rahmensystem unserer Wirtschaft einiges verändern darf, damit unser aller Arbeit wieder sinnstiftender, menschlicher, achtsamer wird. Auch das ist eine Riesenbaustelle. Doch wir haben sie selbst geschaffen.

Natürlich gibt es auch richtig heftige Probleme in unserer Berufswelt. Die immer enger werdende Taktung, der Leistungsdruck, das Konkurrenzgehabe – das alles macht uns zu schaffen. Das will ich nicht schmälern. Manche Situationen dürfen wir besser verlassen. Doch viele dieser Herausforderungen haben wir ebenfalls selbst geschaffen.

Und vielleicht kannst ja auch DU etwas mit der Überlegung anfangen, dass du noch nicht alle Register gezogen hast?

sinn-FragezeichenWenn du dich unwohl in deinem Job fühlst, weil…

  • … das Unternehmen nur profitorientiert ausgerichtet ist und andere Werte unter den Tisch fallen,
  • … Prozesse fortwährend optimiert werden und immer weniger Platz für Menschlichkeit bleibt,
  • … das Arbeitsklima im Team verheerend ist,
  • … du dich selbst gestresst fühlst und dir immer noch mehr Arbeit aufgeladen wird,
  • … dir der Sinn an deiner Arbeit verloren gegangen ist,

dann schau lieber noch einige Momente länger hin und überlege, was du vielleicht selbst verändern könntest, um dazu beizutragen, dass sich das Unternehmen verändert, anstatt weiter zu jammern (über das Unternehmen und das System an sich) oder vorschnell das Handtuch zu werfen. Dein Spielraum ist oft viel größer als du denkst.

Ich finde, auch in Berufsdingen kann uns das berühmte Zitata von Mahatma Gandhi

“Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.”

sehr weiterhelfen.

Lass mal folgende Fragen ehrlich in dir schwingen:

  • Wo machst du es dir selbst zu einfach, entschuldigst dich, jammerst und gibst Verantwortung ab?
  • Was kannst du in dir selbst verändern?
  • Kann deine Haltung konstruktiver werden?
  • Zeigst du dich überhaupt mit deinen Gedanken und Gefühlen, oder hältst du damit hintern Berg?
  • Welche Dinge könntest du wo ansprechen, damit sich die Situation für dich und deine Kolleg*innen zum Besseren verändert?

Same procedure as every year?

Die derzeitige Situation ist schon recht absurd: Da ist ein Großteil der Menschen frustriert im Job, geht vor sich hin grummelnd zur Arbeit (lästert allenfalls mal mit Kolleg*innen ab), erledigt so halbherzig seine Tätigkeiten und ist dabei nie wirklich ganz da.

Die „Schuld“ wird dem System in die Schuhe geschoben oder dem Chef oder deinem doofen Team. In jedem Fall jemandem im Außen.

Und so geht es weiter und weiter. Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Vielleicht arbeiten Kolleg*innen so nebeneinander her, ohne zu wissen, dass sie eigentlich das gleiche wurmt. Die Haltung: „Erst muss sich der Job, das System, der Chef ändern, dann werde ich voll glücklich sein… Vielleicht sollte ich kündigen, aber der sinnerfüllte Job, wo ich mich toll einbringen kann, ist gar nicht so leicht zu finden.“

Stoppe das Jammern und schaffe dir den Job, der genau richtig für DICH ist

sinn-MutVielleicht könnten genau DEINE offenen Worte der Anstoß dafür sein, der den Stein ins Rollen bringt, der dafür sorgt, dass ihr euch als Kolleg*innen zusammenschließt, der deiner Chefin die Hand reicht….

Wie wäre es, wenn du

  1. eine klare Bestandsaufnahme machst, was dir eigentlich in deinem Job ganz konkret fehlt, und ob du schon Ideen hast, wie du es dir anders wünschst
  2. mal deinen Mut sammelst, das aussprichst und einen ersten Schritt dahin gehst?

Nicht immer muss es gleich der neue Job sein, der die große Veränderung hin zu dem Job bringt, den du dir von Herzen wünschst. Vielleicht findest du ihn genau dort, wo du gerade bist. Indem du dich selbst mit deinen Fertigkeiten, Talenten, Wünschen und Bedürfnissen zeigst.

Ich wünsche dir viel Mut, Ehrlichkeit zu dir und einen konstruktiven Weg hin zu dem Job, den du dir wünschst.

Von Herzen alles Liebe

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

Viele gute Tipps und Werkzeuge fürs Finden deiner Berufung und Austausch und Stärkung mit Gleichgesinnten findest du hier: 

In diesem Artikel geht es ebenfalls darum, wieder Freude und Dankbarkeit in deiner Arbeit zu kultivieren:

Die Entdeckung des Glücks: Die Kraft eines „Danke“ am Arbeitsplatz

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