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So bekommen Kinder mehr Selbstbewusstsein für ihr späteres Leben

Hier findest du kostbare Wahrheiten, wie du deinem Kind zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstliebe begleiten kannst.

Wer selbstbewusst ist, kann sich auch selbst lieben und vertrauen lernen. Es braucht Selbstbewusstsein, um „Nein“ sagen zu können – zu Situationen, Handlungen oder Personen. Es ist nicht nur im Beruf, sondern auch in sämtlichen sozialen Beziehungen essentiell, ebenso wie für die Beziehung zu sich selbst.

SelbstbewusstseinWir brauchen Selbstbewusstsein auf vielen Ebenen für unsere Entwicklung.  Und schlussendlich ist es auch der erste wichtige Schritt zur Selbstliebe.

Wenn wir uns umsehen, leben wir in einer Gesellschaft, in der nur wenige Menschen über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen.

Ich habe mich gefragt, warum das so ist und nach einigen Recherchen herausgefunden:

Die Grundpfeiler für ein gesundes Selbstvertrauen werden bereits in der Kindheit gelegt. Deshalb haben wir hier einmal die Essenz aus all unseren wunderbaren Kinder/Eltern Artikeln komprimiert, und sie hier zu diesem wichtigen Thema zusammengefasst.


Wie können Eltern ihre Kinder von Beginn an zu selbstbewussten Persönlichkeiten begleiten, damit diese später eben nicht mit Minderwertigkeitskomplexen, Selbstablehnung & Co. zu kämpfen haben? Und das, ohne dass die lieben Kleinen später zu narzisstischen, unempfänglichen Selbstdarstellern werden?

Selbstbewusstsein ist nicht gleich Selbstliebe

Was ist eigentlich Selbstbewusstsein? Der Begriff wird nämlich häufig als Synonym zu Selbstwertgefühl, Selbstliebe oder Selbstvertrauen verwendet. Genau genommen handelt es sich dabei aber jeweils um unterschiedliche Aspekte.

Das Selbstbewusstsein ist tatsächlich am besten wörtlich zu verstehen. Es geht also darum „sich seiner selbst bewusst zu sein“.

selbstbewusstsein-entwicklenViele Menschen lassen sich in ihrem Denken und Handeln von Emotionen, Instinkten und Impulsen leiten – ohne sich bewusst mit diesen auseinanderzusetzen oder diese zu hinterfragen.

Sie lassen sich sozusagen „automatisch“ steuern und kennen sich selbst oft gar nicht wirklich.

Ein selbstbewusster Mensch weiß hingegen, was er denkt oder tut, weshalb und ob das richtig oder falsch ist. Beim Selbstbewusstsein geht es also um eine Form der Selbstreflexion, welche überhaupt erst ermöglicht, an seiner eigenen Persönlichkeit zu arbeiten.

Das Selbstbewusstsein könnte somit als erster Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung und damit auch hin zur Selbstliebe definiert werden.

Ein selbstbewusster Mensch weiß zudem, was er kann und wo seine Grenzen liegen. Somit kann er seine Leistungen realistischer einschätzen und Selbstvertrauen aufbauen.

Er vertraut darauf, dass er eine Herausforderung oder Aufgabe meistern kann. Selbstbewusstsein hängt also durchaus mit Selbstliebe, Selbstvertrauen oder auch mit einem gesunden Selbstwertgefühl zusammen, ist jedoch nicht mit diesen gleichzusetzen. Stattdessen geht es darum, sich selbst kennenzulernen, seine eigenen Gedanken, Emotionen und Handlungen zu verstehen und bewusst zu steuern.

Ein selbstbewusster Mensch weiß also (besser), was ihm guttut und was nicht, sodass er sein Leben danach ausrichten kann. Dadurch lebt er glücklicher, zufriedener und weniger von negativen Emotionen wie Angst behaftet. Ein Leben also, wie es sich wohl die meisten Eltern für ihre Kinder wünschen würden.

Wie entsteht Selbstbewusstsein bei Kindern?

selbstbewusstsein-kinder-hundeDie gute Nachricht lautet: Auch, wer in der Kindheit nicht ausreichend Selbstbewusstsein mitbekommen hat, kann dieses im späteren Leben noch (weiter-) entwickeln und somit auch Selbstliebe, Selbstwert und Selbstvertrauen erlangen.

Dennoch ist es natürlich besser, wenn das Kind bereits in jungen Jahren dabei unterstützt wird, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Je früher das gelingt, umso erfolgreicher und glücklicher wird es nämlich bereits in seiner Schulzeit, Studienzeit & Co sein.

Ihm bleiben bestenfalls schmerzhafte soziale Beziehungen ebenso erspart wie Enttäuschungen aufgrund der Überschätzung eigener Fähigkeiten.

Selbstbewusstsein hat jedoch auch eine Menge mit persönlicher Reife zu tun und deshalb könnt ihr nicht erwarten, dass ein dreijähriges Kind sich selbst reflektiert.

Zwei Möglichkeiten, wie Selbstbewusstsein (bei Kindern) entstehen kann:

  1. Intrinsisch oder
  2. extrinsisch

Intrinsisches Selbstbewusstsein ist bei Kindern selten

Viele Menschen beziehen ihr Selbstbewusstsein von Außen. In der Theorie ist es dennoch möglich, im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung intrinsisch, sprich von innen heraus, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen.

selbstbewusstein-kinder-lobenEin Mensch kann also auch dann selbstbewusst(er) werden, wenn ihm die Bestätigung durch das Außen fehlt.

Das ist aber sehr schwierig und erfordert ein hohes Maß an persönlicher Reife sowie Arbeit an sich selbst. Von euren Kindern könnt ihr das natürlich noch nicht erwarten.

Aus diesem Grund ziehen Kinder, ebenso wie viele ältere Menschen, ihr Selbstbewusstsein in erster Linie aus extrinsischen Faktoren. Genau hier kann man Kinder sehr gut unterstützen.

Selbstbewusstsein bei Kindern extrinsisch fördern

Euch ist gewiss bewusst, dass Kinder eine natürliche sowie gute Führung benötigen, an welcher sie sich orientieren können. Diese Führung bestimmt darüber, welche Glaubenssätze die Kinder mit ins Leben nehmen und wie sie zu sich selbst stehen.

Ein Kind, das Bestätigung und Anerkennung erfährt, geht automatisch selbstbewusster durch das Leben. Ein Kind, das in jungen Jahren hingegen schon Ablehnung oder Scheitern erlebt, wird später mit größerer Wahrscheinlichkeit unter Minderwertigkeitskomplexen leiden.

kind-mut-selbstbewusstseinEs ist daher für Eltern einerseits wichtig, dem Kind ein positives Umfeld in einer Atmosphäre aus Liebe, Bestätigung, Ermutigung und Wertschätzung zu bieten.

Andererseits sollte die noch junge Persönlichkeit in einem anderen sozialen Umfeld abseits der Familie keine negativen Erfahrungen machen.

Dazu gehören beispielsweise die Freunde, die Schule oder die Fußballmannschaft – um nur einige Beispiele zu nennen. Als Eltern könnt ihr also, zumindest zu großen Teilen, beeinflussen, welche Erfahrungen euer Kind macht und somit indirekt auch dessen Selbstbewusstsein fördern.

Kinder bei der Entwicklung des Selbstbewusstseins unterstützen

An diesem Punkt mag das für euch zwar nachvollziehbar, dennoch aber sehr abstrakt klingen.

Folgende Tipps können dabei helfen, die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins bei eurem Kind von Beginn an richtig zu fördern.

So kannst du gesundes  Selbstbewußtsein fördern

  • In seinen ersten sieben bis zehn Jahren ist das Kind von seinen Eltern abhängig. Es wäre noch nicht in der Lage, sich selbst zu versorgen. Es weiß also – bewusst oder unbewusst – dass ein Verlust der Eltern beziehungsweise der Elternliebe lebensbedrohlich wäre. Hierbei handelt es sich um einen tief verwurzelten Instinkt. Dieser sorgt dafür, dass in diesem Alter die Kinder alles für wahr halten, was die Eltern sagen. Erleben sie in dieser Zeit von ihren Eltern Ablehnung, Tadel, Überforderung, Strafe oder sogar konkrete Sätze à la „Du bist zu dumm dafür“, so entstehen daraus schnell Glaubenssätze und Minderwertigkeitsgefühle im späteren Leben.
  • Es ist daher wichtig, die Zuneigung stets aufrechtzuerhalten und die Liebe der Eltern zum Kind niemals in Frage zu stellen – auch dann nicht, wenn es Erwartungen nicht erfüllen konnte, Schwäche gezeigt, nicht gehorcht oder auf andere Art und Weise „versagt“ hat.
  • Gleichzeitig dienen die Eltern ihren Kindern immer als Vorbilder. Sie imitieren diese unbewusst und übernehmen somit auch deren Selbstbewusstsein – beziehungsweise deren Minderwertigkeitskomplexe. Eltern, die selbst über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen, können dieses also auch eher an ihre Kinder weitergeben.
  • Dennoch möchten Kinder sich selbst kennenlernen und ihre eigene Persönlichkeit entfalten. Essentiell ist somit gerade das freie Spielen, bei welchem das Kind seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Hierbei gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“ geben. Stattdessen darf liebevolle Akzeptanz vorherrschend sein.
  • Zuletzt hängt ein mangelndes Selbstbewusstsein zumeist mit Angst zusammen. Hierbei kann es sich um die Angst vor Zurückweisung handeln oder um eine Überforderungsangst – je nach Situation und den bisherigen Erlebnissen. Wird das Kind bei seinem ersten Referat beispielsweise ausgelacht, wird es keines mehr halten wollen. Macht es hingegen eine positive Erfahrung, wird sein Selbstbewusstsein gestärkt. Leider ist es Eltern natürlich nicht möglich, sämtliche negative Geschehnisse zu verhindern. Dennoch kann die Ermutigung, sich seinen Ängsten zu stellen, das Selbstbewusstsein fördern.

Manchmal hilft es zudem, einfach nach dem „Warum“ zu fragen. So lernt das Kind schon in jungen Jahren, sein Denken und Handeln zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern.

Ich hoffe, ich konnte dir hier ein paar gute Impulse mitgeben.

Übrigens: Der Compassioner ist mittlerweilen ein riesiges Lexikon, gefüllt mit wahrem Fachwissen und Tipps für alle Lebensbereiche. Nutz doch einfach mal die Suchfunktion auf der Startseite – Du wirst staunen!

Ich freue mich sehr, wenn du diesen Artikel likest, kommentierst und gerne teilst <3

Herzliche Grüße aus der Redaktion,

Susanne Nadler

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Willst du mehr Selbstliebe und Selbstvertrauen für dich kultivieren? Dann hör dir doch einfach den kostenlosen, motivierenden Podcast von Veit Lindau an:

Eine Liebeserklärung an dich selbst - Veit Lindau 

 

 

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