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Lebst du deine Werte?

Du solltest deine Werte gut kennen, um ein erfülltes Leben zu spüren.  Deine Werte  sind immer sehr individuell. Die Formel für dein persönliches Glück ist einfach: Je stärker du das Gefühl hast, dass du deinen eigenen Werten gerecht werden kannst, desto höher ist das von dir empfundene Glück.

Wir alle brauchen unsere ganz persönlichen werte, um sicher durchs Leben zu kommen. Wir möchten dich herzlich einladen, dir heut eGedanken über DEINE individuellen Werte zu machen.

Deine innere Stimme und dein (Bauch-) Gefühl sind gute Indikatoren für dein gelebtes und somit auch erlebtes Werte-Glück, denn: je größer die Ähnlichkeit zwischen deinen eigenen Werten und den Werten deiner Umgebung, desto höher ist deine persönlich empfundene Zufriedenheit.

Das Werte-Glück, das du empfinden kannst, wenn du deinen Job machst oder deine Liebe lebst, wird auch davon beeinflusst, ob du bereits einen guten Platz gefunden hast, an dem du die Werte, die dir wichtig sind, zum Ausdruck bringen kannst und damit leben „darfst“.

Wobei „ Werte leben dürfen“ ein recht dehnbarer Begriff ist: er kann bedeuten, dass deine Werte willkommen geheißen werden oder aber dass sie zumindest akzeptiert und respektiert werden. Erfahren deine eigenen Werte also Akzeptanz und Respekt, dann befindest du dich durchaus „im grünen Bereich“ deiner persönlichen Werte-Zufriedenheits-Skala.

Natürlich kann es auch vorkommen, dass Menschen den gleichen Werte-Begriff verwenden, aber trotzdem andere oder verschiedene Dinge meinen, da sie den Werte-Begriff eben mit unterschiedlichen Inhalten oder Bedeutungen füllen. Denn wenn zwei oder mehr Menschen den gleichen Begriff verwenden, müssen sie nicht unbedingt das gleiche meinen.

Unterschiedliche Werte trotz gleicher Werte

Der Wert der Hilfsbereitschaft zum Beispiel kann, je nachdem, wer ihn verwendet, mit einem völlig gegensätzlichen Inhalt befüllt sein. Was der eine für Hilfsbereitschaft hält, kann für den anderen schon wieder penetrant wirken, oder – kommt auch nicht selten vor – zwei Menschen sprechen von ein und demselben „Inhalt“, wählen dafür aber gänzlich andere Werte-Begriffe. Wir brauchen zum gegenseitigen Werte-Check mehr als nur schöne Worte aus dem gleichen Begriffs-Regal.

Werte brauchen 3 Dinge: Klarheit, Präzision und Geduld. 

Die Klarheit und die Präzision sind wichtig, wenn du deine Werte kennen lernen willst. Klarheit, damit du für dich weißt, was du unter einem bestimmten Wert verstehst und Präzision, damit du weißt, wie du deine Werte zum Ausdruck bringen willst und welche Erfüllungskriterien du dafür festlegst.

werteWillst du deine Werte für dich richtig sorgfältig bestimmen, dann ist es gut, wenn du die Geduld mit ins Boot holst. Klar, wir sind mittlerweile vom „to go“ umgeben, haben uns daran gewöhnt, in einem hohen Tempo Dinge zu erledigen und trainieren fast tagein und tagaus unsere Fähigkeit zum Multi-Tasking, doch denn wenn du deine Werte ans Tageslicht befördern willst, dann braucht es eben auch deine Geduld und deine Ruhe.

Ja, die Abkürzung kannst du versuchen. Werte-Katalog her, ankreuzen, zack, fertig. Doch deine Werte sind zu wertvoll, um mit einem vorgefertigten Katalog von Werte-Begriffen in Schablonen gepresst zu werden.

Deine Werte sind zu wertvoll, um in einem rasanten Tempo und „mal eben so“ vorgefertigte Worthülsen verpasst zu bekommen. Deine Werte verdienen einen würdigen und maßgeschneiderten Rahmen und sie verdienen es, dass du achtsam mit ihnen umgehst.

Und genau dann, ab genau diesem Punkt wird es nochmals richtig spannend, denn wenn du deine Werte kennst und dir sicher bist, dass es deine sind, dann braucht es im weiteren Verlauf auch einen achtsamen und würdigen Umgang mit deinen Werten. Ob du gut mit ihnen umgehst, ob du deinen eigenen Werten die angemessene Wertschätzung entgegenbringst, kannst du mit einer ganz einfachen Frage feststellen. Sie lautet:

Lebst du deine Werte oder verrätst du deine Werte?

Manchmal bekommst du die Antwort auf diese Frage schneller, als du sie dir gestellt hast. Ob es ein gutes und stimmiges Gefühl ist oder eher ein un-stimmiges Gefühl – du weißt mit deiner Antwort auf diese Frage normalerweise sehr schnell, ob du deine Werte lebst oder ob du sie verrätst.

Wenn du also feststellst, dass du deine Werte lebst und leben kannst, dann ist es gut. Doch was tust du, wenn du feststellst, dass du deine Werte – aus welchen Gründen auch immer – verrätst? Was tust du, wenn du deine Werte verrätst, um deinen Job zu behalten, deine Beziehung zu behalten? Was tust du, wenn du deine Werte gegen eine vermeintliche Sicherheit eintauscht?

Genau an dieser Stelle ist es spannend, aber noch längst kein Grund, die „Flinte vorschnell ins Korn zu werfen“. Deine Werte sind wertvoll, sie können gut und hilfreich sein, doch eines sind sie ganz sicher nicht: deine Werte sind kein Turbo-Ticket, um Situationen, die nicht länger deine sind, im Sauseschritt verlassen zu können.

Was also kannst du tun, wenn du in einem bestimmten Lebensbereich feststellst, dass du deine Werte verrätst oder das Gefühl hast, dass du deine Werte verraten „musst“, im „drin bleiben“ zu können?

Was ist dein wichtigster Wert?

Du kannst dich ganz bodenständig dazu entscheiden, deinen wichtigsten Wert zu nehmen und mit genau diesem wichtigsten Wert für dich und für das, was dir wichtig ist, einzustehen. Ganz gleich, ob dein wichtigster Wert die Klarheit, die Liebe, die Rücksichtnahme oder ein anderer Wert ist: wenn es wirklich dein wichtigster Wert ist, dann kannst du mit ihm gut und fair durch die Situation gehen, die nicht mehr länger deine ist.

Dann kannst du mit deinem Wert solange gehen, bis du weißt, in welche Richtung du mit deinem Wert gehen willst, um all deine Werte leben zu können. Denn wie ein paar Zeilen zuvor beschrieben: Deine Werte sind kein Turbo-Ticket – aber ein Klarheits-Ticket sind sie. Ganz sicher.

Doch bevor du versehentlich damit beginnst, dich ausschließlich auf deine Werte zu konzentrieren, kann es auch einmal angemessen sein, die Konzentration auf deine eigenen Werte für einen Moment zurückzustellen und stattdessen den Mensch oder die Menschen, die dich umgeben und denen du nahe bist, in den Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit zu stellen.

Von Zeit zu Zeit kann es vorkommen, dass wir so sehr auf uns, unsere eigenen Erkenntnisse und unsere eigene Situation konzentriert sind, dass wir – meistens unbeabsichtigt – nicht mehr daran denken, dass es außerhalb unserer eigenen Welt auch noch die Welt des anderen oder der anderen Menschen gibt.

Mit diesem Artikel wünsche ich dir Lust gemacht zu haben, auf die Erforschung DEINER Werte.

Dir alles Liebe,

Hilde Steffen

www.wertescout.com

 

 

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