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So findest du innere Antreiber und gewinnst Zeit

Du hast immer weniger Zeit, als du dir wünschst? „Eigentlich“ würdest du so gerne mal pünktlich Feierabend machen, den Kleinkram liegen lassen und dich mit schönen Themen beschäftigen? Aber „irgendetwas“ hält dich immer wieder ab? Höchste Zeit, dass wir mal auf deine inneren Saboteure schauen. Experten und Medien haben die neuen Hauptgründe für unseren Stress und unsere Überlastung ausgemacht: Es sind das Smartphone und das mobile Internet. Aber stimmt das wirklich? Nein, denn hier verwechseln wir Ursache und Diagnose: Smartphones und mobiles Internet sind nämlich lediglich Werkzeuge, die uns dabei unterstützen, zu arbeiten oder privat Dinge zu erledigen. Nicht sie erzeugen Stress, sondern unser Umgang damit treibt uns in die Überlastung. Eigentlich logisch, oder? Ja, aber viel bequemer ist es doch für die meisten von uns, die Schuld den anderen zu geben. Anstatt uns selbst in die Verantwortung zu nehmen. Was aber, wenn wir die Möglichkeit zu Work-Life-Blending  für unseren hohen Stresspegel verantwortlich machen ? Das wäre dann so, als wenn ein Chirurg sein Skalpell für seinen Druck verantwortlich machen würde.


Wer ist dein Antreiber?

Ob wir mal alles auslassen und uns Zeit für uns nehmen, oder eher dem lockenden Ruf nach »offen sein für das, was kommt« folgen. Es hat stets viel mit unserem inneren Antrieb zu tun. Egal ob du magst oder nicht, bei allem, was du tust, folgst du einem »inneren Ruf«. Ob du Überstunden machst, abends noch in deine Mails guckst oder heimlich auf dem WC Candy Crush spielst – immer bringt Dich dein innerer Motor dazu, dies zu tun. Auch wenn du das eigentlich gar nicht willst – er treibt Dich an. Manchmal ist dieser Motor dabei positiv und stachelt uns auf eine wohltuende Weise an.

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Egal, was wir auch tun: Wir folgen stets einem inneren Ruf

Das ist der Fall, wenn du deine Lebensmotive (z. B. Freiheit, Abenteuer, Zugehörigkeit) auslebst. Dann springst du morgens voller Elan aus dem Bett und freust Dich auf die Aufgaben und Begegnungen, die heute vor dir liegen. Manchmal treiben uns allerdings innere Saboteure in ein Verhalten, das uns überhaupt nicht gut tut. Aber wir schaffen es einfach nicht, diese destruktive Macht des inneren Antriebs aufzulösen. Kennst du deinen inneren Antrieb? Im Zusammenhang mit unserem Umgang mit Zeit und Aufgaben spielen hier vor allem unsere Erziehung, unsere Vorbilder und zahlreiche innere Bilder eine Rolle, die uns auf unserem bisherigen Lebensweg begleitet haben. Jedes Lob, jeder Tadel, jede Erfahrung, jede Verletzung, jede erfreuliche Situation hinterlassen in uns Eindrücke, die unsere Sicht auf die Welt prägen.


Was ist dein Skript?

Wir lernen von Kindesbeinen an aus Bemerkungen von uns nahestehenden Menschen oder allein auch aus Beobachtungen, wie sich andere Menschen verhalten, was »richtig« und was »falsch« ist. Ein Ur-Instinkt trieb uns, es den Eltern stets recht zu machen. Und auch heute tun wir häufig noch alles, um Eltern oder andere Autoritäten glücklich zu machen. Oder um ihnen trotzig eins auszuwischen. So oder so – wir agieren nicht frei und erwachsen, sondern angetriggert durch unsere Überzeugungen und unsere subjektive »Wahrheit«. Bist du dir bereits bewusst, dass wir alle unseren inneren Stimmen folgen? Aufgrund unserer Erziehung, unserer Kultur, unserer Mitmenschen?

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Was richtig oder falsch ist, lernen wir schon von Kindesbeinen an


Bewusstsein ist die Grundlage zur Veränderung.
Nur wenn wir automatisch wie die Marionetten unseren inneren Stimmen folgen – obwohl sie uns nicht gut tun –, dann ist das dauerhaft ungesund für uns. Wir beginnen im Laufe der Kindheit, ein Drehbuch unseres Lebens zu schreiben (ein Skript), und entwickeln in diesem Sinne unseren eigenen Roman weiter. Die als Kleinkind wahrgenommene »Wahrheit« prägt unser Bild von der Welt. Und unser Bild prägt dann wiederum, was wir wahrnehmen. Wir geraten in einen Kreislauf aus Erwartungen und Bestätigungen, der unsere »Wahrheit« zementiert. Wir entwickeln Glaubenssätze, Überzeugungen, von denen wir glauben, dass sie wahr sind. Sie gelten für uns wie Naturgesetze: unverrückbar! Nach dem Frühling kommt der Sommer. Nachts ist es dunkel. Schnee ist kalt.

Sechs Antreiber

Bereits in den 1970er Jahren hat der Psychologe Taibi Kahler hinter unseren »Drehbüchern« des Lebens und unseren Glaubenssätzen fünf grundsätzliche Muster erkannt, die unser Verhalten prägen. Er nannte sie »Antreiber«. Die Psychotherapeutin Mary Goulding ergänzte Kahlers fünf Antreiber um einen weiteren. Seit vielen Jahren nutze ich die Erkenntnisse der Antreiberforschung, um zu erklären, welche »Gegenwinde« uns immer wieder von unserem Geht-ja-doch-Projekt wegblasen, wenn es darum geht, uns (beruflich) zu verändern. Mit diesem Wissen können meine Klienten im persönlichen Coaching oder auch im Online-Kurs die Gegenwinde in Rückenwind verändern. Auch in Bezug auf unsere Zeitmanagement-Ambitionen zeigen die Antreiber uns ganz wunderbar, warum wir uns so anders verhalten, als wir »eigentlich« wollen. Der Schlüssel für einen erfolgreichen Umgang mit Stress, Druck oder Aufgabenfülle liegt deshalb darin, uns unsere unbewussten On-Treiber bewusst zu machen und dann zu entscheiden, ob wir aus den destruktiven Mustern raus und neue, konstruktive Leitlinien für uns finden wollen. Oder nicht.

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Oft drängen uns die inneren Antreiber in Richtungen, die wir eigentlich gar nicht mögen

 

Deshalb: Vorhang auf für die kleinen inneren Widersacher und Saboteure. Was treibt Dich an?

  • Ist der kleine Perfektionist in Dir? Oder der:
  • Vorsichtige?
  • Schnelle?
  • „Mach-es-allen-Recht“?
  • Anstrenger?
  • Starke?

 

Beobachte dich in den kommenden Tagen bewusst und achtsam: was treibt dich in ein Verhalten rein, das du so „eigentlich“ nicht gut findest? Das Schöne ist nämlich, wenn wir erkannt haben, was uns antriggert, dann haben wir den Schlüssel für eine Veränderung bereits in der Hand. Nach dem Motto: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Und das ist der beste Nährboden, um in eine echte, tiefe innere Erfüllung und Zufriedenheit zu kommen.

 

checklisten-ExpertinAlles Gute dazu,

eure Cordula

www.Kreative-Chaoten.com

 

 

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Dieser Impuls stammt aus dem neuen Buch von Cordula „Lass Mal Alles Aus – Wie du wirklich abschalten lernst“ (Link auf Euer Amazon: https://amzn.to/2LaL9R8)

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Du willst mehr Impulse für ein Leben im Frieden mit deinen inneren Antreibern und Saboteuren? Dann sichere dir einen der limitierten Plätze im neuen Online-Kurs von Cordula „Innere Saboteure zu Freunden machen“. Nächster Kursstart mit Live-Begleitung ist am 25.  November 2019. Mehr Infos: https://kreative-chaoten.com/online-kurse/saboteure/

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