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So zündest du an dunklen Herbstmorgen deinen Produktivitäts-Turbo

7 Tipps für mehr gutgelaunte Produktivität: 

Der Wecker klingelt – und draußen ist es immer noch dunkel. Gerade für kreativ-chaotische Nacht-Eulen schlagen sich die kürzer werdenden Tage häufig auf den Elan, mit dem wir durch die Tage gehen. Mit dem Ergebnis, dass du nicht alles schaffst, was du schaffen willst.

Folgende 7 Tipps bringen dich und deine Produktivität in Schwung:

1. Überlege dir bereits am Abend vor dem Zubettgehen, welche Tageshighlight du am kommenden Tag setzen könntest: wen willst du treffen, wen anrufen, den du magst? Was kannst du deinem Körper Gutes tun? Wo wirst du herzlich lachen können? Wie und wo entspannen? Was kannst du tun, was dich weiterbringt und Dir Freude macht? Rufe Dir am Morgen gleich nach dem Aufwachen diese Highlights ins Gedächtnis – das macht dich wach.

Hilfreich kann dabei einer meiner Lieblingstipps sein – der Rückblick mit einer Hand – in diesem Fall als Vorausblick eingesetzt.
Und der geht so: 

  • Hand zhlt von null bis fnfBetrachte deinen Daumen – dieser steht für D-azulernen: Was habe ich gelernt? Welche Fehler habe ich gemacht, die mir so schnell nicht wieder passieren? Was war mein schönstes Erlebnis? Der schönste Moment?
  • Der Zeigefinger steht für deine Z-iele: Welche Ziele, welche Wünsche hatte ich? Welche habe ich angepackt? Von welchen habe ich mich verabschiedet? Welche Aktivitäten haben mich ein Stück weiter gebracht? Welche Wünsche sind noch offen? Wie kann ich hier vorankommen?
  • Der Mittelfinger steht für M-itmenschen: Welche Erlebnisse hatte ich mit meinen Mitmenschen? Welche neuen Menschen habe ich kennengelernt? Von welchen Menschen habe ich mich verabschiedet? Mit wem hatte ich besonders glückliche Stunden? Wer hat mir eine harte Nuss zum Knacken gegeben – und was lerne ich daraus?
  • Der Ringfinger steht für R-atgeber: Durch welchen Rat konnte ich anderen weiter-helfen? Wer war mir ein guter Ratgeber? Was war der beste Ratschlag, den ich bekommen habe?
  • Der kleine Finger steht für K-örper: Was habe ich für meinen Körper, für meine Gesundheit getan? Was hat mir gut getan? Wo habe ich gut Energie getankt, mich gut erholt? Was hat mir nicht so gut getan und wie kann ich verhindern, dass ich das wieder tue?

2. Überlege dir am Morgen, welche Aufgabe du heute UNBEDINGT machen willst. Auf was willst du stolz sein, wenn du heute abend zurückblickst?

3. Verzichte morgens ganz bewusst auf die aktuellen Nachrichten. Kein Tag vergeht, an dem nicht über negative Entwicklungen berichtet wird, die uns allerdings nicht persönlich betreffen. Diese Informationen hängen sich wie Kletten an unsere Gedanken und rauben uns die Energie am Morgen. Lese lieber mittags oder abends die Schlagzeilen, wenn du schon was getan hast und Dir eine Pause gönnen möchtest.

Beautiful young woman jumping on a green meadow with a colored tissue

4. Bewege dich! 20 Minuten Yoga oder eine kurze Einheit auf dem Radtrainer – Sport oder Dehnübungen sind die beste Motivationsquelle am Morgen, denn die Bewegung setzt Glückshormone frei und löst nächtliche Verspannungen. Und obendrein können wir auch noch stolz auf uns sein. Wichtig: Nimm Dir nicht zu viel vor. Nicht, dass du am Ende zwar zwei Stunden Sport gemacht hast, dafür aber gleich Mittag ist und du völlig erschöpft bist. Eine kurze Einheit reicht, um den Kreislauf richtig in Schwung zu bringen.

5. Tanke frische Luft. Entweder bei deinen Dehn-Übungen das Fenster öffnen. Oder eine Runde walken oder joggen. Oder zumindest einen Teil deines Arbeitswegs zu Fuss oder mit Fahrrad machen.

6. Nimm Dir 5 Minuten Zeit, bevor du das Haus verlässt, und sorge für ein wenig optische Ruhe. Ich nenne das den 20-Minuten-Morgenlauf und meine Leser und Seminarteilnehmer haben tolle Erfahrungen damit gemacht. In fünf Minuten können wir zwar nie alles aufräumen, aber wir bekommen das Gefühl, die Dinge im Griff zu haben und das motiviert. Natürlich kannst du diese Zeit beliebig ausdehnen. Es darf nur nicht zur lästigen Aufgabe werden.

7. Schiebst du Aufgaben gerne hinaus, vor allem die wichtigen? Dann ist dieser letzte Tipp genau das Richtige für dich, um deine Produktivität zu aktivieren: Starte mit einer schwierigen bzw. wichtigen Aufgabe in den Tag. Das kostet vielleicht ein bisschen Überwindung, aber danach fühlst du dich wie der Held des Tages. Ein solches Erfolgserlebnis gleich am Morgen erzeugt unglaublichen Schwung. Alles, was dann noch kommt, ist ein Klacks. Bonus-Tipp: Wenn du eher der Nachtmensch bist (die „Eule“), dann arbeite dich zehn bis 15 Minuten erst ein wenig warm, mit kleinen unwichtigen Aufgaben und wenn du wach bist, dann widme dich der wichtigen Sache.

Expertin für ProduktivitätIntegriere diese Tipps (oder immer abwechselnd einen davon) in deinen Morgen und mache sie zu einem liebgewordenen Ritual. Gute Laune und ein echter Zeitgewinn und natürlich ein gutes Mehr an Produktivität werden dich begeistern.

Viel Spaß damit!

Eure Cordula

Mehr Ideen und Impulse für dein kreatives Zeit- und Lebensmanagement findest du hier: 

Was sind deine Erfahrungen als Kreativer Chaot oder Systematiker? Wir freuen uns auf deinen Kommentar

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