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Schatten entdecken

Wie dein inneres Sonnenkind dir beim Schatten entdecken hilft

Mit dem Sonnenkind-Prinzip deine Schatten entdecken.

Julia Tomuschat ist im Compassioner Expertin für das Innere Kind. Die sympathische Fränkin ist Diplom-Psychologin, NLP-Trainerin, Supervisorin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und hat mit dem Buch „Das Sonnenkind-Prinzip“ eine wunderbare Liebeserklärung und gleichsam Anleitung geschrieben, um das innere Kind in uns wieder in Einklang zu bringen. Viel Freude mit ihrem nächsten Artikel…

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Sonnenkinder und die Schattenarbeit

wie Sonnenkinder uns helfen unseren Schatten aufzuspüren

Das Sonnenkind ist der fröhliche und lebenslustige Teil unseres inneren Kindes, unsere unbeschwerte und kreative Seite. Manchmal verbannen wir genau diese innere Seite in den Schatten, geben ihr keinen Raum.

Die Leugnung unseres sonnigen Selbsts schneidet uns von der Vitalität und Energie ab, die wir brauchen, um selbstbewusst mit beiden Beinen fest und fröhlich im Leben zu stehen. Zudem kostet uns das Verstecken des Sonnenkindes  weitere Energie, was dazu führt, dass wir uns lustlos und ausgelaugt  fühlen.

Warum verstecken wir manchmal ausgerechnet unsere sonnige Seite?

Die Gründe hierfür liegen, du ahnst es schon, in der Kindheit. Insbesondere dann, wenn Kinder ganz in ihrer Kraft sind, zum Beispiel ausgelassen mit anderen toben oder fröhlich und selbstvergessen in der Straßenbahn ein Lied singen, mischen sich die Erwachsenen ein und machen dem Ausbruch von Lebensfreude ein Ende.  „Seid nicht so wild!“ oder „Sei leise!“ befehlen sie. Oder sie beschämen das wilde Kind:  „Merkst du nicht, dass du hier alle nervst?“ Manchmal wird auch gedroht: „Hör auf, sonst gibt`s was hinter die Ohren.“ Und so manches Kind hat auch erlebt, dass die Drohung in die Tat umgesetzt wird, wenn es den Anordnungen der Eltern nicht folgt. Sind wir dann erwachsen, haben wir die Stimmen unserer Eltern und Bezugspersonen längst verinnerlicht, so dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen, eine (sonnen-)kindlich erscheinende Aktivität in die Tat umzusetzen.

Manchmal fällt das innere Sonnenkind auch der Pubertät zum Opfer. Als Teenager wollen wir zu den Erwachsenen gehören und werfen alle kindlich erscheinenden Verhaltensweisen über Bord. Wir machen radikal Schluss mit dem Singen, Tanzen, Basteln und Rennen. Auf einmal ist es peinlich, die Lebensfreude allzu sichtbar nach außen dringen zu lassen. Wir werden erwachsen und ernst.

Schatten entdeckenWie finden wir nun heraus, ob Sonnenkindliches bei uns im Schatten steht? Ganz einfach: Wir achten darauf, wo sonnige Kinder uns nerven, aufregen oder auf die Palme bringen, denn „der Schatten stellt immer die andere Seite des Ichs dar und verkörpert meist diejenigen Eigenschaften, die wir bei anderen am meisten hassen.“ (aus dem Buch „Der Mensch und seine Symbole) Ein typisches Anzeichen für das Vorhandensein eines Schattens sind Überreaktionen auf Menschen, auf Dinge oder Ereignisse. Wenn uns also ein Sonnenkind „im Außen“ ärgert, gibt es uns einen Hinweis auf ein verstecktes Sonnenkind „im Inneren“.

Ein Beispiel für´s Schatten entdecken

Ich spaziere an einem wolkenlosen Frühjahrstag mit meiner Freundin Katrin und ihrem siebenjährigen Sohn Max durch den Park. Max hat gerade seine Hundephase. Bestens gelaunt trabt er neben uns her, bellt, mal wie ein kleiner Pinscher, mal wie ein ausgewachsener Labrador und hier und da er knurrt er die Passanten an. Katrin lässt ihn ganz entspannt gewähren, ich hingegen merke, wie sich bei mir innerlich alles zusammen zieht und ich immer angespannter werde. Am liebsten würde ich sagen: „Max, jetzt lass den Scheiß und benimm dich anständig.“

Schattenarbeit bedeutet hier, diese Anspannung ins Licht zu holen, ohne sich dafür zu verdammen oder zu schämen, sondern sich möglichst gleichmütig zu fragen:

  • Was genau stört mich eigentlich?
  • Was wäre passiert, wenn ich dies als Kind getan hätte?
  • Welches Verhalten würde ich mir (heimlich) auch gerne genehmigen?

Nachdem ich mir diese Fragen gestellt hatte, wusste ich sofort, wo der Hase im Pfeffer lag. Ich würde nämlich auch ganz gerne den einen oder anderen anknurren und die Zähne fletschen, was ich mir jedoch als nettes Mädchen nicht zugestehe. Von der Auseinandersetzung mit dieser Situation habe ich profitiert: Bei meiner letzten Begegnung mit einem Unsympathen habe ich an Max gedacht, mir vorgestellt, wie ich mein Gegenüber anknurre und musste schmunzeln. Das unangenehme Gefühl verschwand, mir stand augenblicklich wieder mehr Energie zur Verfügung und ich wusste, dass zumindest dieser Schatten erlöst ist.

Solltest du irgendwann bemerken, dass dich ein Kind nervt, freue dich. Das ist die Gelegenheit, deinem eigenen Sonnenkind ein Stückchen näher zu kommen. Stelle dir die drei Fragen:

  • Was genau stört mich eigentlich?
  • Was wäre passiert, wenn ich dies als Kind getan hätte?
  • Welches Verhalten würde ich mir (heimlich) auch gerne genehmigen?

Wenn du die Antwort gefunden hast, überlege dir, wie du das sonnenkindliche Verhalten (altersangemessen) in deinen Alltag einbauen kannst. Finde mindestens 3 Möglichkeiten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Deine Julia Tomuschat

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Möchtest du noch mehr darüber erfahren, wie das Sonnenkind dein Leben bereichern kann? Dann komme doch auf Julias Workshop beim Frankfurter Ring am 11.03.2017.

Hier geht es zum Buch von Julia:

Das Sonnenkind-Prinzip von Julia Tomuschat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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