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Spirituelle Arroganz – ein gefährlicher Fallstrick auf dem Weg zur Freiheit

Sie ist sicherlich eine der größten Fallen in der Persönlichkeitsentwicklung: Die spirituelle Arroganz.

In meiner Reihe zum Thema „Higher Self“ möchte ich mich heute mit diesem ganz speziellen und delikaten Thema beschäftigen, dem sicherlich viele Menschen schon einmal begegnet sind. Neben der Gefahr, sich in Konzepten zu verrennen, ist die spirituelle Arroganz sicherlich eine der größten Bewusstseinsirrtümer in der Persönlichkeitsentwicklung.

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Im Prinzip läuft jeder, der sich auf den Weg macht, als Mensch zu wachsen, dabei vielleicht sogar mit Meditation, Yoga oder anderen „spirituellen“ Dingen in Kontakt kommt, Gefahr, ihr aufzusitzen. Es gibt immer wieder Peak-Erfahrungen, vielleicht in einer Meditation, vielleicht wenn es bei dir Klick macht, weil du auf einmal eine neue Erkenntnis gewonnen hast, die uns mit Energie flutet und uns glauben lässt, wir sind auf einmal vom Leben geküsst und nun erleuchtet.

Auf der Oberfläche fühlt sich das sehr gut und sehr spirituell an und gibt uns ein Gefühl der Erhabenheit.

Oft auch gegenüber anderen Menschen. Und dann fühlen wir uns insgeheim besser, urteilen und stecken oft auch noch die eigenen Griffel im Getriebe anderer Leute, weil wir meinen, besser zu wissen, was für sie gut ist oder nicht.

Spirituelle Arroganz ist eine Form der Ich-Zentriertheit

In der spirituellen Arroganz steckt allerdings immer noch sehr viel „Ich“.

„Ich bin weiter als die anderen auf meinem Weg…!“,

„Ich weiß es besser, ich habe viel mehr verstanden, worum es wirklich geht…!“

„Mein Downward-facing-Dog ist viel ästhetischer als deiner.“

Sie ist fast so etwas wie die Krönung der Ego-Zentrierung, da sie im Deckmantel der Liebe daherkommt, wenn wir meinen, anderen Menschen aufzeigen zu wollen, was das Beste für sie ist. Ein Wolf im Schafspelz gewissermaßen – mit dem einzigen Ziel, unser eigenes Selbstwertgefühl künstlich zu boosten.

Das ist ein zutiefst menschlicher Prozess. Nur eben nicht wirklich produktiv, nicht konstruktiv. Ich halte sie in einigen Situationen für einen Schutzmechanismus des eigenen Egos, beispielsweise, wenn wir in unseren Schatten getriggert werden. Einen Menschen der vielleicht den (weltlichen) Erfolg hat, den wir uns wünschen, aber nicht haben, tun wir schnell mal damit ab, dass er aber auf spiritueller Ebene noch nicht so weit sein könne wie wir. Und glaube mir, ich nehme mich selber da überhaupt nicht aus.

Wir alle urteilen permanent

Spannend ist auch immer wieder zu sehen, dass gerade Menschen, die sich für sehr spirituell halten, oftmals die sind, die am vehementesten abstreiten würden, über andere Menschen zu urteilen. Eben weil es nicht zum erleuchteten Selbstbild passt.

Doch wenn wir wahrlich achtsam sind, dann merken wir, wie oft wir doch alle – ja, ich wage wirklich zu behaupten, alle – immer wieder andere Leute bewerten. Mach dir doch selber mal den Spaß, surfe ein wenig im Internet oder gehe auf die Straße und schreibe dir dabei jeden Gedanken auf, den du gegenüber einem anderen Menschen hegst.

Das Gute ist – es gibt auch Möglichkeiten, da auf gesunde Art und Weise herauszukommen. Wie immer wird das nicht von heute auf morgen passieren, aber es gibt einige Fähigkeiten, deren Kultivierung sich lohnt, wenn wir wahrhaft spirituell wachsen wollen.

Die Auswege aus der spirituellen Arroganz:

DEMUT 

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Manchmal ist es gut, wenn wir uns als Zentrum des Universums begreifen. Und manchmal ist es gut, zu verstehen, dass wir nur – ich sage das jetzt mal etwas grobschlächtig – ein marginaler Fliegenschiss der Zeitgeschichte sind. Ich wünsche dir, dass du immer genau verstehst oder fühlst, was gerade für dich die beste Wahl ist. Unsere Fähigkeit, wirklich zu verstehen, was abgeht, vor allem bei anderen Menschen, ist ultra-stark begrenzt.

MITGEFÜHL

Es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen dem Konzept von Mitgefühl und wahrem Mitgefühl. Wir alle kennen den Spruch aus der Bibel: „Liebe deinen Nächsten wie dich selber!“ Das Problem an der Geschichte: Wir wollen uns alle selber lieben, aber es gibt wenig Dinge auf der Welt, die schwerer sind, als sich selber mit wahrer Liebe und wahrem Mitgefühl zu begegnen.

Weil wir im Laufe unserer Erziehung und Sozialisation gelernt haben, nicht aus dem Herzen, sondern aus dem Kopf heraus zu agieren. Wenn wir wieder ins Herz kommen, haben wir die Kapazität, uns selber zu lieben und alle(s) andere(n) gleich mit. Denn wenn du andere Menschen aus dem Herzen betrachtest, erhebst du sie. Wenn du sie verurteilst und deine Wertmaßstäbe anlegst, dann objektifizierst du sie und machst sie gewissermaßen klein.

DIENEN

Wahre Spiritualität beginnt dort, wo wir erkennen, dass die Energie des Lebens, die durch uns hindurchfließt, nicht uns gehört, spirituelle-arroganzsondern dem Leben an sich. Mein persönliches Verständnis von Dienen bedeutet, dass wir uns dem Leben hingeben und alles, was in unserer Macht steht, dafür tun, um diese Energie zum Fließen zu bringen oder am Fließen zu halten.

Und genau deswegen auch andere Menschen darin unterstützen, dass sie auf ihrem Weg vorankommen. Mit Ratschlägen und Handlungen allerdings nur, wenn wir gefragt werden. Ansonsten ist das Beste, was du einem anderen Menschen antun kannst, ihn zu lieben, ihm mit Freundlichkeit zu begegnen und ihn wirklich vollständig mit allen seinen Facetten zu sehen. Wenn dir das gut gelingt, bist du gefeit davor,  spirituelle Arroganz an den Tag zu legen.

 

Ich wünsche dir von Herzen gutes Gelingen,

higher-self-haukeEinen herzlichen Gruß

dein Hauke

 

Hier findest du alle Artikel zu deinem  Higher Self


und guck mal hier…..

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